Samstag, 17. Juli 2021

Eine Ausstellung, die von goldenen Früchten und Orangeriekultur in Gotha erzählt

Gotha ist eine Reise wert. Hier zeigen sich Vergangenheit und Gegenwart in den schönsten Facetten. Gotha ist ein Außenstandort zur diesjährigen Bundesgartenschau in Erfurt. Auch darum präsentieren die Gothaer ihre Parks und Gärten so prächtig. 
Blumen, wohin das Auge schaut, erlebt man in der Orangerie, südlich vom herzoglichen Museum. Diese Anlage, spätbarockes Gartenensemble des 18. Jahrhunderts, gehört zu den bedeutendsten ihrer Art in ganz Deutschland. Das, was uns heute zum Verweilen einlädt, wurde einst gebaut, um kostbare Pflanzensammlungen zu zeigen (Zitronen, Orangen, Pomeranzen, Ananas usw.) und vor den kalten Tagen in Europa zu schützen.
In der Ausstellung gibt es praktische Tipps, wie man eine Ananas aufziehen kann, denn die Ausstellung will auch zum Ausprobieren einladen.
Im zweiten Teil der Ausstellung wird die beein- druckende Geschichte der herzoglichen Orangerie Gotha erzählt.
Natürlich experimentierten schon damals die Gärtner mit Erdmischungen und anderem, um möglichst prächtige, üppige, exotische Pflanzen im Sommer zu zeigen, von denen man sagte: Sie tragen goldene Früchte, die ewige Jugend verleihen und Eigentum der Götter sind.
Falls Sie über Twitter auf diesen Artikel gekommen sind, dann klicken Sie hier, um die gesamte Seite zu sehen. Danke!

Mehr aus und über Thüringen:

Jetzt  DerErfurter.de  lesen!