Donnerstag, 29. März 2018

Bad Langensalza: Vom Hotel direkt in die Therme

Die Kurgeschichte Bad Langensalzas blickt auf eine 200jährige Tradition zurück. Seit 1999 gibt es im Heilbad Bad Langensalza die Friederiken-Therme, die heute das Herzstück des umfangreichen Kur- und Wellnessangebotes ist. Die Heilmittelanwendungen in Bad Langensalza basieren unter anderem auf ortsgebundenen Heilmitteln wie Schwefel, Sole und Trinkheilwasser.
Knapp 20 Jahre nach der Eröffnung der Therme gab es nun einige energetische Verbesserungen. Auch das Foyer der Friederiken-Therme wurde umgestaltet und das neuerbaute benachbarte Hotel & Gesundheitsresort "Santa Royale" verband man mit einem sogenannten Bademantelgang (siehe Foto).
Das vis-à-vis der Friederiken-Therme entstandene Vier-Sterne-Hotel "Santa Royale" hat 126 Zimmer und sechs Suiten. Das Video gibt einen Einblick in die Friederiken-Therme, allerdings noch mit dem Eingang vor dem Umbau.
Etwa 1,5 Millionen Euro wurden in die Bauarbeiten investiert. Weitere Veränderungen sollen folgen. Unter anderem soll der Therapiebereich erweitert und die Saunalandschaft neu gestaltet werden. Auch die Haustechnik muss in die Kur.


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Sonntag, 25. März 2018

Eiermann-Bau in Apolda wird kreatives Zentrum

In den bekannten Industriebau in Apolda, den Eiermann-Bau, zieht neues Leben ein. Die landeseigene Bauaustellung IBA plant eine "Open Factory". Somit soll ab Ende Mai 2018 ein Ort für Künstler, Unternehmer und Freiberufler in dem denkmalgeschützten Gebäude entstehen. Ab sofort werden Mieter gesucht, die dauerhaft oder zeitweise dort arbeiten möchten. Auch gemeinschaftliches Coworking ist vorgesehen.
Fotos von KAHBOX.medien

Architekt Egon Eiermann hatte den Industrie- bau 1938/39 umgebaut und baulich geprägt.
Die IBA selbst zieht mit ihrer Geschäftsstelle ebenfalls auf einer Etage ein. Allerdings soll das Gebäude nur mit wenig Geld in Schuss gebracht werden, beispielsweise wird auf eine teure Innendämmung verzichtet. Stattdessen gibt es Mini-Häuser im Haus: Auf der Etage werden mehrere "Gewächshaus-Arbeitsplätze" aufgestellt, so dass nur diese beheizt werden müssen. Außerhalb dieser verglasen Arbeitsplätze kann es im Winter auch mal 15 Grad Celsius kalt werden.
Bis Anfang der 1990-er Jahre wurde dort Feuerlöschtechnik hergestellt, seitdem verfiel der Bau. Das Gebäude bietet rund 6.000 Quadratmeter Fläche für Büros, Ateliers und Werkstätten. Die Flächen im Erdgeschoss bieten auch Zufahrten mit Rolltoren.

Das Land hat den Bau für rund 1,5 Millionen Euro vom Bund erworben. Etwa eine Million Euro soll nun investiert werden.
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