Montag, 11. Dezember 2017

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Sonntag, 10. Dezember 2017

Erfurt hat zwei Theatrum Mundi

Erfurt ist um eine Attraktion reicher. In einem Schaufenster in der Marktstraße, im Haus der Kinder- und Jugendbibliothek, eröffnete der Erfurter Puppenschnitzer Martin Gobsch sein zweites Theatrum Mundi.
Groß und Klein drücken ihre Nasen an die Scheibe und verfolgen gebannt den Ausschnitt der Sage Odyssee:


Odysseus gefesselt   am  Mast, das Schiff in schwerer See, verführerische Sirenen und ein Ungeheuer, welches aus der Tiefe kommt.


Alles bewegt sich wie von Geisterhand, keine Schnüre, keine Drähte, keine Hände. 


Martin Gobsch und seine Helfer (Jörg Dumont, Uli Funke) haben ganze Arbeit geleistet.
Haben Kabel, Motoren, elektronische Steuereinrichtungen so verlegt, dass die Illusion perfekt wird und das handgeschnitzte Innenleben des mechanischen Theaters sich wie von Geisterhand gesteuert bewegt.
Mehrere Jahre sind von der Planung bis zur Realisierung vergangen.

Die dreiteilige Drehbühne des kleinen Theaters hat Platz für weitere Präsentationen. 

Von Martin Gobsch angedacht sind dabei szenische Darstellungen aus den Stücken Nibelungen und Sommernachtstraum. 

Doch wer vom Gucken hier in der Marktstraße noch nicht genug hat, der geht zur Krämerbrücke. Dort hat der Künstler seine Werkstatt und im Fenster zeigt sein erstes Theatrum Mundi Schneewittchen und ihre sieben Zwerge.
Klicken Sie auf die Bilder und sehen Sie alles groß!

Montag, 27. November 2017

Das Suhler Fahrzeugmuseum ist ein wahres Raritätenkabinett

Was für Laien so schön aussieht, ist für Fahrzeugliebhaber "großes Kino". Da wir um die Leidenschaft wissen,  haben wir die Fotos extra groß gewählt. Doch Interessenten waren schon lange vor Ort,  haben sich alles ganz nah angesehen. Oder es steht zumindest ein Besuch des Suhler Fahrzeugmuseums in ihrem "Reiseplan".
AWO 425
Simson E 350
Simson Supra A
Die AWO 425 ist der einzige erhaltene Prototyp der AWO 425 von 1949, gewissermaßen die "Ur-AWO".

Das wahrscheinlich einzige erhaltene Exemplar eines Simson Supra Typ A Baujahr 1932, 8 Zylinder, Hubraum 4763 cm³, Leistung 90 PS, Höchstgeschwindigkeit 120 km/h. Von diesem Typ wurden nur 40 Stück gefertigt.

Prototyp der Simson E 350. Die Entwicklung der fast serienreifen Typenreihe Simson E 250 / E 350 wurde 1960 auf Weisung der zentralen DDR-Wirtschaftslenkung gegen den Widerstand des Werkes abgebrochen und die Produktion des 4-Takt Motorrades Simson (AWO) 425 S musste Anfang 1962 eingestellt werden. (Fotos: Eckhard Griebel)

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Mittwoch, 15. November 2017

Unser Tipp: Besuchen Sie die immergrüne Pflanzenwelt im ega-Park Erfurt

Der November macht depressiv! Regen über Regen, scharfer Wind, Temperaturen, die immer tiefer rutschen und uns an den nahenden Winter erinnern. Was soll man da machen? Den ganzen Tag in der Wohnung verbringen? Nein, das muss nicht sein. Es gibt sie auch jetzt noch, die Outdoor-Aktivitäten in immergrünen Landschaften mit angenehmen Temperaturen, Vogelzwitschern, Schmetterlingen, Fischen,  plätschernden Wasserfällen und prächtigen bunten Blättern und Blüten.
Für viele Thürin- ger bedeutet der Besuch   der  Pflanzenschau- häuser im ega-Park pure Erho- lung, dort kann man entspannen und neue Energie tanken. 
Die fünf unterschiedlichen Häuser (Orchideenhaus, Kakteenhaus, Schmetterlingshaus, Tropenhaus und Victoriahaus) entführen die Besucher in eine exotische, immergrüne Welt ferner Länder. Tausende von Pflanzen, zahlreiche Tiere vermitteln ein eindrucksvolles Bild vom Artenreichtum unseres Planeten. Es gibt Sitzecken, wo man auch lesen kann, und es stehen Stühle und Tische bereit, um in dieser himmlischen Atmosphäre zu rasten. Übrigens: Ganze 3.- Euro kostet das Vergnügen. Und das Schönste: Man kann solange bleiben, wie man möchte.
Genießen Sie! Klicken Sie auf die Fotos, um die Bilder zu
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Montag, 13. November 2017

DerThüringer war auf Reisen und entdeckte im Harz Außergewöhnliches

Tolle Touristen-Attraktionen bietet der Harz schon immer, aber nun gibt es einige Attraktionen mehr. 

Sehen Sie das Video und besuchen Sie diesen Ort. Sie werden es nicht bereuen. 

Deutschlands höchste Staumauer gibt es an der Rappbodetalsperre im Harz. Und nun befindet sich hier auch die weltweit längste Seilhängebrücke (458 Meter frei hängend)

Und was viele nur staunen lässt, ereignet sich beim Begehen der Hängebrücke über den Köpfen der Menschen, aber sehen Sie selbst!
Klicken Sie auf das Bild!

Sonntag, 5. November 2017

Schiefer als der Turm von Pisa und nun gerettet

Bad Frankenhausen hat viele Highlights zu bieten, doch der Turm der Oberkirche machte die Stadt weit über die Grenzen Thüringens hinaus bekannt.  Mit einem Überhang von 4,60 Meter überbietet der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen seinen berühmten italienischen Kollegen in Pisa um 70 Zentimeter.
Schiefer als der Turm von Pisa.
Schon frühzeitig geriet das Konstrukt in Bewegung. Der Grund: Tief unter der Stadt löst Wasser Salze und Gipsgesteine auf, schafft Hohlräume, die einstürzen und den Turm Jahr für Jahr in eine größere Schieflage bringen.

In manchem Jahr gab der Turm bis zu 6 Zentimeter nach. Experten berechneten, dass der Kirchturm ohne Hilfe spätestens im Jahre 2092 eingestürzt wäre.

Es wurden Spenden gesammelt, um den Turm zu retten. 2011 kaufte die Stadt die Oberkirche vom bisherigen Eigentümer für einen Euro, denn die Evangelische Landeskirche Thüringen hatte den Rückbau schon beschlossen.
56 m hoch ist der 1382  errichtete Turm
Nach jahrelangem Kampf um Landesmittel und dem weiteren Sammeln von Spenden wurde Ende 2014 mit einer Zuweisung von Bundesmitteln die Turmrettung möglich. Der Bund hatte den Frankenhäuser Kirchturm als „Baudenkmal mit besonderer nationaler Wahrnehmung“ eingestuft und seine Rettung finanziell mit 703 000 Euro gefördert.
In den Jahren 2015/16 erfolgten Sanierungsarbeiten, mit denen eine dauerhafte Stabilisierung des Turmes erreicht wurde.

Sie möchten die Bilder groß sehen, dann klicken Sie auf die Bilder.
Die errichtete Stützkonstruktion aus einem Stahlbetonkorsett, vier dicken 14 bis 16 Meter langen Stahlrohren und weiteren Stahlstäben sollen nun alles im Lot halten. Darüber hinaus erlaubt es die Konstruktion bei Bedarf auch nachzujustieren.
Mittlerweile wurde auch das äußere Mauerwerk instand gesetzt und die Außenanlagen werden gerade schmuck gemacht.

Doch bis die Besucher den Schiefen Turm gefahrlos besteigen können, wird wohl noch eine Zeit vergehen, denn Treppen, Brüstungen, Geländer bedürfen der Erneuerung.

Ach ja, und eine Vision haben die Frankenhäuser auch: Hier, im Oberkirchenturm, soll das schiefste Standesamt der Welt entstehen.

Wir haben hier noch ein Video aus dem Jahre 2014. Das könnte Sie interessieren!


Montag, 30. Oktober 2017

Sondershausen: Mit Engagement wurde eine Vision Realität

Ist es eine Kirche, oder ist es keine? Bei der Cruciskirche in Sondershausen ist das nicht so eindeutig, obwohl Silhouette und Name eindeutig scheinen.

Doch die Be- schriftung „Bür- gerzentrum“ und der gläserne Giebel sowie der teils transparente Turm lassen zweifeln.

Historische und moderne Archi- tektur wurden spannend vereint.
Die Cruciskirche ist ein gelungenes Beispiel, dass mit bürgerschaftlichem Engagement eine Vision Realität werden kann. Denn von der einstigen Kirche aus dem Jahr 1392 standen zum Ende der DDR nur noch die Außenmauern. 2001 gründete sich schließlich ein Förderverein, der die historischen Mauern retten wollte und gleichzeitig einen Ort schaffen wollte, der den Stadtteil Wippertor belebt und stärkt. Beides ist gelungen.

Entstanden ist ein Bürgerzentrum mit einem großen Saal, mit Musiksaal, Trauzimmer, Familienzentrum und Mehr- generationenhaus. Die Verbraucherzen- trale und viele Vereine haben hier ihren Sitz. Es gibt Konzerte, Flohmärkte und Sportereignisse.
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Mittwoch, 25. Oktober 2017

Kirche ist Highlight im Dorf, denn sie ist ein Gesamtkunstwerk des Malers Matt Lamb

Auf dem Hexenberg, 396 Meter hoch, zwischen Weimar und Bad Berka, liegt die Gemeinde Bergern. Das besondere Highlight des Ortes ist seit ein paar Jahren die kleine weiße Kirche mitten im Ort.
Die kleine Dorfkirche "Zum Kripplein Christi" wurde 1693 als vorläufige Kirche aus einem gemauerten Schafstall errichtet, da das bis dato genutzte Gotteshaus abgebrannt war. Jedoch bereits ein Jahr später entstand ein Kirchenneubau, der 1696 eingeweiht werden konnte und noch heute der religiöse Mittelpunkt des Ortes ist.

Bekannt wurden der Ort und vor allem die kleine weiße Kirche jedoch im Jahr 2008, als der irisch-US-amerikanische Maler und Friedensaktivist Matt Lamb nach Bergern kam, um die Kirche als Gesamtkunstwerk zu gestalten. Gemeinsam mit jungen Menschen aus Bergern und Umgebung malte Matt Lamb den Innenraum der zuvor sehr schlichten Kirche nahezu komplett aus. 
Die moderne, farbenfrohe Malerei erzählt in kräftiger, symbolhafter Bildsprache auf 130 Quadratmetern das Leben von Jesus.

Für Matt Lamb war dies seine letzte große Arbeit. Er starb 79jährig am 18. Februar 2012 in Chicago.

Nach Abreise des Künstlers waren die Bürger des kleinen Ortes hoch motiviert und sanierten mit viel Fleiß die Außen- anlagen ihrer Kirche.

Von April bis Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat und sonst nach entsprechender Vereinbarung ist die Kirche für Besucher geöffnet. Die Besucher erhalten eine Führung mit Erläuterungen zur Kirche, insbesondere zur Malerei.

Kontakt: Pfarrer Ulrich-Matthias Spengler, Pfarrgasse 1, 99438-Bad Berka, T (036458) 41 993, F (036458) 31 822


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Sonntag, 22. Oktober 2017

Zaun-Rostbratwurst-Imbiss an der A9 ist berühmt

Medien in aller Welt haben berichtet, wie Christina Wagner seit Jahren Thüringer Rostbratwürste, Kaffee und mehr über den Autobahnzaun am Parkplatz Rodaborn Autofahrern reicht. Sogar eine Glocke hängt am Zaun für die Reisenden.
Christina Wagner will nicht aufgeben. Sie hat vor Gericht verloren und soll nun 2.000 Euro Zwangsgeld zahlen. (Zum Rechtsstreit.) Doch sie verkauft weiter Snacks. Wagner sagt, freiwillig hört sie nicht auf, schließlich gehe es um ihre Existenz. Deshalb müsse man sie schon verhaften.
Fotos: KAHBOX.medien
Eingesperrt fühlt sie sich ohnehin schon lange: Denn die 54-Jährige sagt, als sie 2009 das verfallene Rasthaus Rodaborn gekauft hat, habe der Bund ihr zugesichert, dass Fußgänger von den Autobahnparkplätzen auf beiden Seiten zu ihr laufen könnten. Doch die Tore in den Parkplatzzäunen sind fest verschlossen. Lediglich Wanderer könnten zu ihrem Imbiss kommen. 

Allerdings steuern von denen nur sehr wenige den Imbiss an. 99 Prozent verkaufe sie über den Zaun an Autofahrer. Montags bis sonntags hat sie ab 10:30 Uhr geöffnet. Erst ab Mitte November will sie in die Winterpause. Und sie hofft auf ein Einlenken der Behörden. Sie will wenigstens eine Verkaufsluke im Zaun. Die wurde ihr versagt, aber aktuell läuft ein Widerspruch von Christina Wagner dagegen.
Denn sie will auch die Tradition fortsetzen: Rodaborn ist Deutschlands älteste Autobahnraststätte. Das Ausflugslokal war mit dem Bau der Autobahn 1936 dazu geworden.
Wir denken, da ist auch die Politik gefragt, denn irgendwie hat das ja auch im weitesten Sinn mit Kulturgeschichte zu tun. Eine solch historische Einrichtung einfach zum Dichtmachen zu verdonnern, ist wohl nicht der rechte Weg. Wenn wir uns richtig erinnern, hat sich die damalige Thüringer Ministerpräsidentin Christine Liebknecht (CDU) schon einmal dieser Sache angenommen, aber offensichtlich erfolglos.


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