Sonntag, 22. Juni 2014

Christian Ludwig Brehm der "Vogelpastor"

Christian Ludwig Brehm wird der "Vogelpastor" genannt, weil der Pfarrer sich der heimischen Vogelwelt wie kein anderer widmete. Die Brehm-Gedenkstädte in Renthendorf im Saale-Holzland-Kreis erinnert daran.
Und dort wird auch seiner gedacht, denn vor genau 150 Jahren, am 23. Juni 1864 verstarb der Forscher. Brehm gilt als Begründer der wissenschaftlichen Ornithologie

 Er gab auch die erste Fachzeitschrift auf dem Gebiet heraus und hat in rund 50 Jahren die wohl vollständigste Sammlung zur heimischen Vogelwelt zusammen getragen. 

Tausende seiner Exponate werden beispielsweise stolz in New York aufbewahrt.

Gemeinde, Politik und Wissenschaft hatten schon am Sonntag zu einer Gedenk- veranstaltung in die Kirche nach Renthendorf eingeladen. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht bezeichnet die Gedenkstätte als "Juwel von Weltrang" und sicherte Unter- stützung des Landes zu.
Derzeit wird die, neben der Kirche gelegne, heutige Gedenkstätte saniert. Zu sehen sind in dem einstigen Wohnhaus der Familie Brehm beispiels- weise Reisetagebücher und eine Bibliothek mit 13.000 Bänden.

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Samstag, 14. Juni 2014

Wohnen über der Stadt im denkmalgeschützten Turm

Egal ob mit Zug oder Auto, wer sich von Erfurt kommend der über 1300-jährigen Kreisstadt nähert, wird schon Kilometer vor seinem Ziel vom Arnstädter Wasserturm auf dem Arnsberg begrüßt. Er, der denkmalgeschützte Turm, ist wohl seit vielen Jahren das heimliche Wahrzeichen von Arnstadt.
130 000 Reichsmark kostete der Wasserturmbau 1926
85 Jahre lang erfüllte der dicke rote Turm seine Aufgabe, war Vorrats- und Ausgleichsbehälter für die Arnstädter Trinkwasser-Versorgung, bis 2002 für ihn das Aus kam. Manch einer befürch- tete damals schon das Schlimmste, doch der Turm wurde zum technischen Einzeldenkmal gekürt und 2008 begannen die Sanierungsar- beiten.

Man baute ein Treppenhaus mit Aufzug an den Turm und füllte das Innere mit sieben wunderschönen Etagenwohnungen, die eine Größe von 125 bis 161 Quadratmetern Wohn- fläche haben.

1,5 Millionen Euro investierten die Bauherren in das Vorhaben. Dass sich Geld und Aufwand gelohnt haben, beweisen die Bewohner des einstigen Wasserturms, die den fantastischen Ausblick preisen und die ruhige Lage ihres Zuhauses schätzen.
Steckbrief: 27,5 Meter hoch, 17 Meter im Durchmesser, fast einst eine Million Liter Wasser
Klicken Sie auf die Bücher. 

Video von den Bau- arbeiten und schöne Aus- blicke auf die Bach-Stadt.

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Interessante Links:

1. Die Stadt Arnstadt    2. Johann Sebastian Bach in Arnstadt   3. Arnstädter Ansichten   4.Viele Infos, schöne Bilder für Arnstadt-Besucher


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Donnerstag, 12. Juni 2014

Dichter Wieland hatte in Oßmannstedt ein Gut

In Oßmannstedt (ca. 8 Kilometer von Weimar/Tiefurt entfernt) findet man  das einst von Christoph Martin Wieland (Dichter der deutschen Aufklärung von 1797 bis 1804) genutzte Gut. 

Im angrenzenden Park sind die Gräber von Wieland und seiner Ehefrau Sophie Brentano.

Mehr über Wieland erfährt man hier.

Mehr über das Gut des Dichters in Oßmannstedt hier


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Dienstag, 10. Juni 2014

Mühlhäuser baute die Brooklyn Bridge in New York

Auf dem Mühlhäuser Untermarkt steht heute ein Denkmal vom berühmten Sohn der Stadt John August Roebling. John August Roebling (eigentlich Johann August Röbling; * 12. Juni 1806 in Mühlhausen; † 22. Juli 1869 in New York, N.Y.) war ein deutsch-amerikanischer Ingenieur und Brückenbauer.

Weltbekannt wurde er als Konstrukteur der Brooklyn Bridge in New York. 1865 begann Roebling mit den Planungen für die Brooklyn Bridge, die den East River in New York überspannen und die Stadtteile Brooklyn und Manhattan verbinden sollte. 

Während Vermessungsarbeiten für einen Brückenpfeiler hatte er am 6. Juli 1869 einen Unfall, in dessen Folge er sechzehn Tage später an einer Tetanusinfektion starb. Am 25. Juli wurde John August Roebling unter Anteilnahme Tausender in Trenton beerdigt. 

Sein Sohn, Washington Roebling, setzte die Arbeit fort, erkrankte aber drei Jahre später und wurde teilweise gelähmt. Dessen Frau Emily Warren Roebling übernahm die Bauleitung und vollendete das Werk.  Am 24. Mai 1883 überquerte sie als erster Mensch die Brücke.  

Seine Berühmtheit verschaffte ihm die Ehre, zu seinem 200. Geburtstag im Jahre 2006 auf einer 1,45 EUR Sonderbriefmarke der Deutschen Post zu erscheinen.


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Sonntag, 8. Juni 2014

Thüringens Nationalpark Hainich

Der Nationalpark Hanisch, das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands, im Norden von Thüringen liegt in Deutschlands Mitte im Dreieck der Städte Eisenach, Mühlhausen und Bad Langensalza.

Jetzt, wo man die letzten Nadelbäume ausgeholzt hat, überlässt man den Wald seinem Schicksal. Der Boden ist üppig mit Bärlauch bedeckt und an zahlreichen Stellen findet man Totholz.



Eine besondere Attraktion des Naturparks Hainich  ist sein Baumkronenpfad, der sich in 44 Meter Höhe über die Wipfel der Laubbäume schlängelt. Insgesamt kann man zwei Schleifen begehen, die 238 Meter bzw.  308 Meter lang sind.



Seit dem 25. Juni 2011 ist der Hainich Teil der UNESCO - Weltnaturerbestätte "Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands".



Romantische Treppe im Wald
Die berühmte Betteleiche des Hainichs 
Ihlefelder Kreuz
Die Betteleiche soll 1000 Jahre alt sein. In jener Zeit war Ihlefeld ein sehr religiöser Ort. Bettelmöche hatten sich in der Klause niedergelassen und boten ihre Dienste, wie Messe lesen und Krankenflege, in den umliegen- den Ortschaften an. Menschen pilgerten zum Ihlefeld, um geistigen Beistand zu erfahren. Getreu ihres Gelübdes durften die Mönche kein Eigentum besitzen, sondern waren auf die milden Gaben angewiesen, die die Leute ihnen am Fuße dieser damals schon stattlichen Eiche darbrachten.
Um die Gaben vor Unwetter zu schützen, schlugen die Mönche eine kastenförmige Vertiefung in den Stamm des Baumes. Verwitterungen und Wachstum wirkten über die Jahrhunderte als Bildhauer weiter und gaben der Betteleiche ihre heutige beeindruckende Form. 

Das Ihlefelder Kreuz ist das älteste Flurdenkmal des Hainichs, stammt aus dem 15. Jahrhundert und zeigt eine Bärenjagdszene.



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Freitag, 6. Juni 2014

Im Tal der Orchideen: Leutratal bei Jena





Leutratal bei Jena:

Dort gibt es noch sehr viele Arten von Orchi- deen sowie Wiesen, die bunt geschmückt mit Blumen sind. 

Das Leutratal ist ein ca. 118 ha großes Na- turschutzgebiet.




Wiesensalbei
Weiße Waldhyazinthe (Orchidee)
Knabenkraut (Orchidee)

Das Leutratal  ist eines der bedeutendsten Orchideengebiete in Deutschland. 27 von deutschlandweit rund 60 Orchideenarten kommen hier vor.



Die gelb blühenden Blumen (rechts) nennt man Alant. Wer hier klickt, der kann weitere Orchideen sehen.




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