Dienstag, 30. Juli 2019

Erfurt: Geheimnisvolle Wege durch die Unterwelt

Wer Erfurt besucht, der muss auch die mitten in der Stadt auf einem 231 Meter hohen Hügel gelegene Zitadelle Petersberg besuchen. Die ursprünglich kurmainzische, später preußische Stadtbefestigung ist ein Highlight der Thüringer Landeshauptstadt.
Sie ist ein Spiegelbild des europäischen Festungsbaus und gilt heute als eine der größten und besterhaltenen Zitadellen ihrer Art in ganz Europa. Errichtet wurde das Bauwerk von 1665 bis 1707. Bis 1963 hatte es eine militärische Nutzung.
Als Zwingburg gegen die Stadt im neuitalienischen Stil errichtet. Die Festung sollte das Kurfürstentum 
aber auch vor Angriffen der protestantischen Mächte schützen.
Fotos und Video: Yihang Zhong, Ningbo, China  
Die Zitadelle steht auf einer Fläche von
12 Hektar. Die sie umgebenden Mauern
sind zirka 2 Kilometer lang, haben eine
Höhe von 8 bis 23 Meter und eine Dicke
von 4 bis 6,5 Meter.
Im Fußbereich der dicken Mauern durchziehen kilometerlange Gänge das Festungsbauwerk. In diesen Gängen (auch Horchgänge genannt) patrouillierten einst Soldaten, um zu hören, ob sich von außen Feinde an oder unter den Mauern zu schaffen machten. Im Zuge der Sanierung der Anlage wurden auch Teile der Horchgänge wieder freigelegt und touristisch zugänglich gemacht.
Die geheimnisvollen unterirdischen Wege sind etwa 1,20 Meter breit und 2 bis 2,50 Meter hoch. Nach der Beräumung, Sanierung und Elektrifizierung in den Jahren nach 1990 können nun 1,5 Kilometer davon touristisch genutzt werden. Wer Lust hat auf so eine Tour, der kann den Spaziergang in die Unterwelt buchen. Hier gibt es Infos dazu!



Falls Sie über Twitter auf diesen Artikel gekommen sind, dann klicken Sie hier, um die gesamte Seite zu sehen. Danke!

Sonntag, 21. Juli 2019

Preiswert parken im Erfurter Güterbahnhof

Erfurter und Erfurtbesucher wünschen sich sowas schon lange: Ein Parkplatz in Stadtnähe, der rund um die Uhr geöffnet ist und viele Stellplätze fast für umsonst zur Verfügung stellt!
Mehr erfahren?  Klicken Sie auf diese Schrift!
150 Stellplätze umfasst das Park- angebot der "DB BahnParken" auf dem Gelände des Erfurter Güter- bahnhofes.
Entfernung zum Hauptbahnhof: 400 Meter. 
Der Parkplatz ist täglich 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche geöffnet. Die Parkge- bühren sind ausgesprochen moderat: 1 Stunde = 1 Euro / 1 Tag = 2 Euro / 1 Woche = 10 Euro und 1 Monat = 30 Euro
Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern!
Natürlich kann man auch einen Dauerparkplatz auf dieser Parkfläche erwerben. Interessenten sollten sich HIER schlauer machen. Der Dauerparkplatz kann online gebucht werden.



Falls Sie über Twitter auf diesen Artikel gekommen sind, dann klicken Sie hier, um die gesamte Seite zu sehen. Danke!

Mittwoch, 17. Juli 2019

Eine schöne Tradition: EIN BAUM ZUR ERINNERUNG

Es ist mittlerweile in Bad Langensalza zu einer schönen Tradition geworden, einen Baum zur Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis zu pflanzen. Die Spender leisten damit einen aktiven Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt und tragen maßgeblich zur Verschönerung der Kurstadt Bad Langensalza bei.
Im Kurpark von Bad Langensalza
Fotos: Ursula Heuke
Stadtverwaltung und Bund für Umwelt und Naturschutz riefen diese Aktion 1999 ins Leben.

Von Anfang an war der Zuspruch groß, denn so manches Ereignis gewinnt durch so ein  bleibendes Geschenk.

Die Palette der Ereignisse ist groß: Hochzeitsjubiläen, zu Ehren der gefal- lenen Söhne, Geburtstage, Konfirma- tionen, zum erfolgreich bestandenen Abitur, und, und, und ....

Bisher sponserten die Bad Langen- salzaer und ihre Gäste rund 580 große und kleine Bäume für die Grünanlagen der Kur- und Rosenstadt, die 2021 übrigens mit ihren sehr sehenswerten Themengärten ein Außenstandort der Bundesgartenschau in Erfurt sein wird.
Wer gern auch solch ein Geschenk für seine Lieben machen möchte oder wer in Erinnerung an ein wichtiges Ereignis etwas viele Jahrzehnte Bleibendes hinterlassen möchte, dem sei gesagt, dass man bereits ab 150 Euro einen ganz schönen, stattlichen Baum samt Pflanzplatz sowie viel Hilfe im Fachbereich Gartenbau im Bad Langensalza bekommen kann. (Stadtverwaltung Bad Langensalza, Fachbereich IV, Gartenbau, Ingo Günther, Illebener Weg 11c, Telefon: 03603 891368)

Falls Sie über Twitter auf diesen Artikel gekommen sind, dann klicken Sie hier, um die gesamte Seite zu sehen. Danke!

Montag, 15. Juli 2019

Der Kulm: Hausberg der Saalfelder und Rudolstädter

Genau 481,9 Meter hoch ist der Kulm, der Berg, der quasi vor den Toren der Thüringer Städte Saalfeld und Rudolstadt liegt. Vom Kulm hat man einen herrlichen Rundblick über die Täler von Saale und Rinne, die Orlasenke und das Thüringer Schiefergebirge.
Der 20 Meter hohe Aussichtsturm auf dem Kulm ist denkmalgeschützt. Dieser 1884 erbaute Turm ist einer der ältesten Stahlfachwerktürme Deutschlands.

Wer die 18 Meter hohe Aussichtsplattform des Kulmturmes besteigt, der hat genau auf 500 Meter Höhe einen einmalig schönen weiten Blick ins Thüringer Land.

Auf der höchsten Erhebung des Saalekessels befindet sich auch die Ausflugsgaststätte Kulm- berghaus. Von der großen Terrasse des Kulm- berghauses hat man einen schönen Ausblick auf die Feengrottenstadt Saalfeld.


Foto: F&M Peuckert
Falls Sie über Twitter auf diesen Artikel gekommen sind, dann klicken Sie hier, um die gesamte Seite zu sehen. Danke!

Sonntag, 14. Juli 2019

Hainturm bei Weimar bald mit Rundum-Aussicht

Ab 2020 bietet der Hainturm im Belvederer Forst bei Weimar wieder einen richtigen Freiluftausblick: Bald soll die so genannte Laterne aufgesetzt werden, also das letzte Stück Treppenhaus, dass dann auf das Plateau führt.
Foto: thueringen-suchmaschine.de
Klicken Sie auf das Bild und vergrößern Sie!
Damit hätte die Hainturm-Gesellschaft ihr ehr- geiziges Ziel erreicht und den letzten Bauabschnitt vollendet. Dann kann der urige Turm auch für Hochzeiten und andere Feiern gemietet werden.

Seit 1999, also seit 20 Jahren, investieren die Vereinsmitglieder viel Kraft und ehrenamtliche 
Arbeit in den Wiederaufbau des Turm. 
200.000 Euro an Spenden haben sie seitdem 
in das Denkmal gesteckt. 
Der 14 Meter hohe Hainturm war 1830 auf Geheiß von Großherzogin Maria Pawlowna errichtet worden. Heute ist er der älteste Turm des Drei-Türme-Wanderweges (26 km), der auch zum Carolinenturm und zum Paulinenturm führt. Der Rundweg trägt das Qualitätssiegel „Wanderbares Deutschland“.


Falls Sie über Twitter auf diesen Artikel gekommen sind, dann klicken Sie hier, um die gesamte Seite zu sehen. Danke!


Montag, 8. Juli 2019

Wer "Noahs Segel" besteigt sieht die ganze Rhön

Der Aussichtsturm "Noahs Segel" im UNESCO Biosphärenreservat Rhön ist 21 Meter hoch. Wer die Plattform des Turmes über die Treppen erklommen hat, der wird mit einem fantastischen Panoramablick aus 830 Meter Höhe über dem Meeresspiegel belohnt. Vom Aussichtsturm "Noahs Segel" kann man sich die gesamte Rhön von Thüringen bis nach Bayern und Hessen ansehen.
Foto: Gisela Barth
Wer das Abenteuer liebt, der  benutzt die Rutsche und gelangt
blitzschnell wieder nach unten.
Für viele ist der Aussichtsturm ein ideales Ausflugsziel. So benötigt man von Erfurt, Würzburg oder Frankfurt/M nur ganze 1.5 Stunden mit dem Auto zu "Noahs Segel". Geöffnet ist die Aussichtsplattform übrigens täglich von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Dies und vieles mehr erfährt man HIER!
Falls Sie über Twitter auf diesen Artikel gekommen sind, dann klicken Sie hier, um die gesamte Seite zu sehen. Danke!

Mittwoch, 3. Juli 2019

Erfurter Stadtbefestigungsanlage Zitadelle Petersberg

Mitten im Erfurter Stadtzentrum, vis-à-vis des prächtigen Kirchenensembles von Dom und Severikirche, befindet sich der 231 Meter hohe Petersberg mit einer über 350 Jahre alten Zitadelle. 
Die Zitadelle Petersberg, eine barocke Festungsanlage, ist ein herausragendes Denkmal der europäischen Festungskultur und besticht im Be- sonderen durch ihre Größe und ihren guten Erhaltungszustand.

Als Zwingburg gegen die Stadt im neuitalienischen Stil errichtet. Die Festung sollte das Kurfürstentum aber auch vor Angriffen der protestantischen Mächte schützen.
Der Kern der Zitadelle wurde von 1665 bis 1707 angelegt und in Etappen bis 1868 aus- und umgebaut.
Die Mauern, welche die Festung umgeben, haben eine Gesamtlänge von 2 Kilometern und sind bis zu 21 Meter hoch.

Bis 1963 regierte hier auf dem Petersberg mit kurzen Unterbrechungen das Militär. Es waren Soldaten der Schweden, der Franzosen unter Napoleon, der Preußen, der Deutschen Wehrmacht, der Kasernierten Volkspolizei und der Nationalen Volksarmee der DDR hier untergebracht.
Heute gehört das Gelände der Öffentlichkeit. Das Land Thüringen und die Stadt Erfurt begannen 1990 mit umfangreichen Sanierungsarbeiten.

Links: Lageplan der Zitadelle Petersberg. Klicken Sie auf alle Bilder zur Vergrößerung. 
Das  Panoramafoto zeigt einen Blick über das östliche Erfurt.
Peterstor. Von 1666 bis 1668 war dies das Haupttor der Zitadelle. Heute befindet sich hier eine kleine militärhistorische Ausstellung.
Auf dem Petersberg befindet sich auch ein kleiner Weinberg, der die viele Jahrhunderte währende Tradition des Weinbaus in Erfurt symbolisieren soll.
Es ist im Gespräch, im Rahmen der Bundesgartenschau 2021 eine moderne Beförderungsanlage vom Domplatz zum Petersberg zu bauen. Unter anderem könnte dies eine Seilbahn sein, aber auch an einen Fahrstuhl denken die Initiatoren. Doch bislang gibt es dazu noch keine Entscheidung.
Foto: Yihang Zhong, Ningbo, China                                                                                                           Grundriss der Festung Petersberg
Falls Sie über Twitter auf diesen Artikel gekommen sind, dann klicken Sie hier!

Mehr aus und über Thüringen:

Jetzt  DerErfurter.de  lesen!