Montag, 28. Dezember 2015

Finsterbergen: Hier kann man gut Urlaub machen!

Keine Industrie, kein Durchgangsverkehr, ausgesprochen reine, sehr sauerstoffhaltige Luft in einem milden Mittelgebirgsklima machen den heilklimatischen Kurort Finsterbergen so beliebt bei Urlaubern und Ausflüglern. Sowohl im Sommer als auch im Winter kann man hier viel erleben und das übrigens zu kleinen Preisen. (Klicken Sie auf das Bild und erleben Sie Finsterbergen groß.)
Der heilklimatische  Kurort Finsterbergen (1500 Einwohnern,  477 Meter hoch) ist ein Ortsteil der Stadt Friedrichroda.
Stolz sind die Finsterberger auf ihren prominentesten Kurgast, den dänischen Dichter Martin Andersen Nexö, der im Winter 1910/11 hier weilte und seine Eindrücke in der Erzählung "Die Puppe" verarbeitete.

Im Heimatmuseum wird an den großen dänischen Dichter erinnert.
Klicken Sie!
Bei einem Bummel durch den Ort kann man viele hübsche Kleinigkeiten entdecken. Sehr sehenswert die evangelische Dreifaltigkeitskirche. 1730 wurde die Barockkirche erbaut, die sehr reich und farbenprächtig ausgestaltet ist.
Wer gern wandert, kommt in Finster- bergen auf seine Kosten. 90 km markierte Wanderwege und ausgeschilderte Rad- wege stehen den Gästen zur Verfügung.

Im Winter warten Pferdeschlittenfahrten über den Rennsteig, eine Rodelbahn und 20 km gespurte und beschilderte Loipen auf die Urlauber.
Das Freizeitbad mit Riesenrutsche ist beheizt und hat von Juni bis August geöffnet.
Gleich neben dem herrlichen Freibad gibt es einen Freizeitpark für alle großen und kleinen Besucher mit Erlebnisspielplatz, einer Parkeisenbahn zum Mitfahren, einem Fußballplatz sowie einer Inline-Skater-Bahn. Auch Tennisplätze, Tischtennisplatten, eine große Minigolfanlage und turnierfähige Beachvolleyballfelder gehören zum Finsterberger Freizeitpark.
Für gute Unterhaltung sorgen aber auch die Programme auf der Freilichtbühne hoch über dem Ort. Ja, und wem das immer noch nicht reicht, dem sei gesagt, dass man mit der Kurkarte kostenlos mit dem Bus nach Friedrichroda, Gotha, Oberhof, zum Inselsberg usw. reisen kann.


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Montag, 30. November 2015

Bad Langensalza, Friederiken Therme: Balsam für Körper und Seele und das bei jedem Wetter. (mit Video)

Außenbecken: 220 Quadratmerter, 32 Grad Celcius, 3%ige Sole
Erdsauna: 110 Grad Celsius, holzbefeuert
Die Friederiken Therme in Bad Langensalza gehört zu den beliebtesten Badeeinrichtungen im Nordwesten von Thüringen.

Besonders bei der älteren Generation ist die Anlage wegen ihrer Ruhe und dem heilenden Solewasser sehr beliebt.
Wer hier einen Tag verbringt, der kann sich gut erholen. So gibt es innen und außen sehr viele Ruheplätze, mit oder ohne Aufleger und Wolldecken. Solarium, Massagedüsen, Nackenduschen und Sprudelliegen sind ausreichend vorhanden. Für Lockerung des Körpers sorgt auch die 5x täglich angebotene Wassergymnastik. Essen und Trinken sind hier noch sehr, sehr preiswert. Beliebt ist in der Stadt der Rosen auch die Rosensauna mit ihrem blumigen Duft.


Fußbad mit beheizter Sitzfläche
Innenbecken: 200 Quadratmeter, 32°C, 3%ige Sole
Und hier haben wir noch ein Video von der Friederiken Therme in Bad Langensalza. Klicken Sie!


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Freitag, 20. November 2015

Museum in Erfurt: Technisches Denkmal "Neue Mühle"

Die Schlösserbrücke überspannt den Breitstrom, einen Seitenarm der Gera. Man passiert die Mühle hier vom Anger in Richtung Fischmarkt.
Klicken Sie auf das Bild und sehen Sie ein Video.


1259 wurde die Getreidemühle den Erfurter Bürgern übergeben und versah ihren Dienst bis 1982. Bereits 1951 baute der damalige Müller eine Francis-Turbine mit einer Leistung von 16 kW ein, um auch bei Niedrigwasser arbeiten zu können. 

Seit 1992 ist die Einrichtung ein technisches Denkmal zur Mühlengeschichte und verfügt über eine Gaststätte. Klicken Sie!

Übersicht über alle Erfurter Museen. Klicken Sie hier!


Klicken Sie auf die rote Schrift!



Dienstag, 8. September 2015

62 Talsperren versorgen Thüringen mit Trinkwasser und Energie

Ohratalsperre bei Luisenthal
In Thüringen werden 62 Talsperren be- trieben. Sie decken 35 Prozent des Trink- wasserbedarfs des Freistaates, werden aber auch zur Energieerzeugung genutzt.

Außerdem:
Die Thüringer Bleilochtalsperre am oberen Saalelauf ist mit 215 Millionen Kubikmeter Fassungsvermögen die größte Talsperre in Deutschland.

Rund 230 Orte in Thüringen mit ca.  700.000 Einwohnern erhalten ihr Trinkwasser ganz

Von 1960 bis 1967 wurde die Ohratalsperre gebaut
oder zum Teil aus der Ohratalsperre bei Luisenthal. Zu den Wasserempfängern gehört auch die Landeshauptstadt Erfurt, die 70 Prozent ihres Trink- wasserbedarfs aus diesem Stausee deckt. Bevor allerdings das Rohwasser von der Ohratalsperre auf die Reise geht, wird es in der Trinkwasserauf-bereitungsanlage Luisenthal (siehe Bilder) "veredelt", damit es die in Deutschland vorgeschriebene Trinkwasserqualität erhält.

Staumauer: 260 m lang und 58 m hoch
Noch einige interessante Fakten:
17,5 Millionen Kubikmeter beträgt das maxi- male Stauvolumen der Ohratalsperre.

260 m ist die Krone des Damms lang, der als Steinschüttdamm mit einer Asphaltbe- tonaußendichtung errichtet wurde.

Maximale Wassertiefe der Talsperre: 55 m.

Durch den Entnahmeturm gelangt das Wasser zur Aufbereitung. 
Entnahmeturm
Trinkwasseraufbereitungsanlage Luisenthal
Nicht nur bei Sonntagswanderern ist der 14 Kilometer lange Rund- weg um die Ohratalsperre beliebt. Die leichte bis mittelschwere Tour bietet an vielen Stellen einen schönen Blick auf den großen See.

Manch einem reicht aber auch schon der 1,5 km lange Aufstieg vom Parkplatz "Ohratalsperre" bis zur Dammkrone. Der relativ steile Aufstieg entlohnt den Besucher mit einer herrlichen Aussicht auf den Ort Luisenthal und die Staudammanlagen.

Auch Angler kommen auf ihre Kosten. Im Kiosk am Parkplatz Ortsausgang Luisenthal in Richtung Oberhof gibt es 9:30 Uhr Gastkarten. Die Ohratalsperre besitzt Trinkwasserqualität. Um diese zu erhalten, wird streng kontrolliert. Angeln nur mit Kunst- ködern! Die Fische hier sind von hervorragender Güte. Regen- bogen- und Bachforellen, Saiblinge und Seeforellen gedeihen prächtig. Es mag auch ein paar Hechte und Weißfische geben.


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Dienstag, 7. Juli 2015

Unten brummt es, oben summt es

Auf dem Dach des Hermes-Logistikzentrums bei Ohrdruf im Landkreis Gotha sind jetzt zwei Bienenvölker zuhause. Die Pflege der rund 30.000 Tiere hat ein Mitarbeiter übernommen, der selbst Hobbyimker ist. Das Unternehmen (Hermes Fulfilment) will damit einen Beitrag für das Ökosystem leisten. 
In der Umgebung bieten Wiesen mit Wildpflanzen, Kräutern und Sträuchern den Bienen reichlich Gelegenheit zum Nektarsammeln. Und auf dem Dach sind die Behausungen vor Gefahren durch Unbefugte und Tiere weitgehend geschützt. 

Nach Angaben des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) sind rund 80 Prozent der 2.000 bis 3.000 heimischen Nutz- und Wildpflanzen auf Honigbienen als Bestäuber angewiesen. 

Laut D.I.B. gibt es in Deutschland aktuell etwa 110.000 Imker, die rund 750.000 Bienenvölker halten. Jedes von ihnen produziert pro Saison durchschnittlich 20 bis 30 Kilogramm Honig. Für 500 Gramm müssen Arbeitsbienen rund 40.000 Mal ausfliegen. Dabei legen sie insgesamt 120.000 Kilometer zurück. Das entspricht in etwa drei Erdumrundungen. 

Wie reich die Honigernte in Ohrdruf ausfallen wird, lässt sich noch nicht abschätzen und hängt entscheidend vom Wetter ab. Im Spätsommer jedenfalls soll das Naturprodukt in Gläser abgefüllt und als "Hermes-Fulfilment-Dachhonig" vermarktet werden.


Sie wollen Spaß haben? Wir zeigen Ihnen unser Hummel-Video! Schauen Sie! Klicken Sie!
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Freitag, 3. Juli 2015

Thüringens älteste Kirche - Michaeliskirche in Rohr wurde 1200 Jahre alt

Mit Festumzug, Mittelaltermarkt, Theater, Musik und einem großen Festgottesdienst feierte die Gemeinde Rohr (Kirchenkreis Henneberger Land) vom 10. bis 19. Juli den 1200. Geburtstag des Dorfes und der Michaeliskirche. Das Gotteshaus ist das älteste Thüringens, es wurde erstmals 815 urkundlich erwähnt.


Zum Abschluss der Feierlichkeiten wird es am 19. Juli (10 Uhr) in der Michaeliskirche einen Festgottesdienst geben. In Rohr ist jeder zweite Einwohner Mitglied der evangelischen Kirche. 


Die Michaeliskirche wurde als Kirche eines Benediktinerklosters in den Jahren zwischen 815 und 824 erbaut. Nach Auflösung des Klosters Anfang des 10. Jahrhunderts diente sie als Pfalzkapelle der deutschen Könige und Kaiser. Zwischen 1569 und 1618 wurde das Gotteshaus zur Dorfkirche umgebaut. Querhausarme wurden abgebrochen, im Langhaus die romanischen Fenster vermauert und dafür in der Süd- und Ostwand gotische Fenster eingezogen.
In den vermauerten Fenstern der Westmauer sind in jüngster Zeit Malereien entdeckt worden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Klosterzeit stammen. Bis heute unverändert ist die Krypta. Trotz der baulichen Veränderungen ist die Michaeliskirche mit der Krypta der einzige Monumentalbau im östlichen Deutschland, der weitgehend aus karolingischer Zeit stammt. „Damit besitzt der kleine Ort eine architekturgeschichtliche Kostbarkeit von nationaler und internationaler Geltung“, so Pfarrer Armin Pöhlmann.
„Die Michaeliskirche ist ein ganz besonderes Baudenkmal“, sagt auch Bernd Rüttinger, Leiter des Baureferats der Evangelischen Kirche in Mittel- deutschland (EKM). „Sie steht noch da in voller Pracht, das ist außergewöhnlich, bei diesem Alter.“ In Thüringen habe es ursprünglich noch ältere Kirchenbauten gegeben, diese seien aber nicht mehr erhalten. Zum Bistum Erfurt gehörten z.B. im Jahr 742 (Weihe von Bischof Willibald) sieben Landkirchen. Zu den ältesten, zumindest in Teilen noch erhaltenen Kirchenbauten in Thüringen zählen z.B. die Ruine der Cyriakuskapelle in Camburg (Kirchenkreis Eisenberg) aus dem 10. oder 11. Jahrhundert, die St. Johannis-Kirche in Urbach bei Ebeleben (Kirchenkreis Bad Franken- hausen) mit dem Turm aus dem 11. Jahrhundert, die romanische Klosterbasilika in Herrenbreitungen, geweiht 1112 (Kirchenkreis Schmalkalden) oder die Kirche von Großburschla (Kirchenkreis Mühlhausen), deren älteste Teile aus dem Jahr 1130 stammen. Auf dem Gebiet der EKM gibt es insgesamt rund 4000 Kirchen und Kapellen. Davon     liegen etwa 2000 in Thüringen. (FOTO: EKM)


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Dienstag, 30. Juni 2015

Kennen Sie die Thüringer Burg- und Zwiebelstadt?

Die Zwiebel ist die Heilpflanze des Jahres 2015
Auf 9000 Hektar werden in Deutschland Zwiebeln angebaut. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt pro Jahr sieben Kilogramm von diesen würzigen, aromatischen Knollen, die eine so herausragende gesundheitliche Wirkung haben.

Die Zwiebel, das Multitalent,  passt fast zu jedem Gericht. Oder anders geschrieben, eine Zwiebel verdirbt nicht den Geschmack von gutem Essen.  Es unterstützt ihn.

Auch deshalb werden die roten, gelben, weißen großen und kleinen Knollen gern in unseren Küchen verwendet für Zwiebelkuchen, Zwiebelgemüse, Zwiebelsuppe, Zwiebelsoße, als glasige oder braun gebratene Zwiebel zum Fleisch oder zum Salat und, und, und .... Hier ein paar Zwiebelrezepte.

Sicherlich gibt es die wunderbar duftenden und gut schmeckenden Zwiebelkuchen nicht nur in Thüringen, aber dort gibt es wohl die besten Kuchen ihrer Art, sagt man. Wir haben in Weimar zwei Hausrezepte dieser Leckerei probiert. Rezept 1 und Rezept 2

In Thüringen genießt die Zwiebel einen hohen Stellenwert. In Weimar (7. bis 9. Oktober 2016) und Arten (jeweils am ersten Wochenende im Oktober) veranstaltet man alljährlich Zwiebelmärkte, die eine große Tradition haben und weit über die Grenzen des Freistaates populär sind.

Nicht jedem dürfte bekannt sein, dass die kleine Nordthüringer Stadt Heldrungen den Beinamen "Burg- und Zwiebelstadt" trägt. Von hier kommen die meisten Thüringer Zwiebelzöpfe, die unsere Wohnungen schmücken.

Heldrungen ist Thüringens größtes Zwiebelanbaugebiet. Auf der wunderbar bebilderten Internetseite der Stadt kann man viel über die Zwiebel lesen, aber auch vieles über das Drum und Dran, was man alles braucht, um schönen Zwiebelschmuck herzustellen.


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Samstag, 13. Juni 2015

Auf dem Possen kann man viel bestaunen und erleben

Der Possen ist heute ein beliebtes Ausflugsziel in Nordthüringen. Vor allem die Einrichtungen des Freizeit- und Erholungsparks locken Familien hier her. Etwa 120 000 bis 150 000 Besucher werden pro Jahr gezählt.
Der Possenturm ist etwas ganz besonderes auf dem 431 Meter hohen Berg der Hainleite. Immerhin gilt der 42 Meter hohe Turm als der älteste und höchste in Fachwerk errichtete Aussichtsturm in Europa.

1781 wurde der achteckige, achtgeschossige Fachwerkbau in nur 11 Monaten errichtet. Je- des seiner Stockwerke hat vier Fenster, die jeweils nach den Himmelsrichtungen zeigen. Wer einen Euro zahlt und 214 Stufen erklimmt kann den herrlichen Blick von der Aussichts- plattform des Possenturmes genießen.

Das Wanderer vom Brocken, dem höchsten Berg des Harzes, den Possenturm sahen ist niedergeschrieben. Vielleicht sieht man ja vom Possentrum aus auch den Brocken. Probieren Sie es aus!
Gleich neben dem Possenturm das Jagdschloss, welches einst die Herren von Schwarzburg-Sondershausen mit ihren Gästen nutzen. Die Anfänge dieses Gebäudes gehen über 350 Jahre in die Geschichte zurück. Die Dekoration entstand um 1890. Die Vierflügelanlage aus verputztem Fachwerk trägt über dem Eingang eine Wappentafel, eine Sonnenuhr und Trophäenplastiken. 
Auf den Possen gibt es seit 1867 einen Bärenzwinger. Gegenwärtig leben in der großzügig angelegten Anlage drei Braunbären. 

Die Betreiber der Possenanlage haben darüberhinaus noch einen Streichelzoo und ein Wildtiergehege hinzugefügt.

Sehenswert auch der 38 Meter tiefe alte Brunnen von 1761, den man 1976 wieder entdeckte und rekonstruierte.

Vor allem die Freizeitaktivitäten locken heute die Besucher hier hoch auf den Berg: da gibt es einen Hochseilgarten, einen Kleinkinderkletterwald, Deutschlands größtes Hüpfkissen, es werden für Schulklassen Wandertage und Klassenfahrten gestaltet und viele mehr.

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Montag, 8. Juni 2015

So frisch gibt es Honig selten

Hätten Sie gewusst, dass 75.000 Bienenkilometer erforderlich sind, um ein Glas Honig zu füllen? Dieses und vieles mehr erfuhren die Besucher im Schloss Tonndorf im Weimarer Land zum Honigschleuderfest 2015.

Rund 2.000 Be- sucher waren diesmal in die Schlossimkerei zum Honig- schleuderfest gekommen. Die Imker erklärten ausführlich, wie die Bienen ge- pflegt und wie der Honig hergestellt wird.
Mehr als 100 Bienenvölker hält die Schlossimkerei. Die Tierchen haben aktuell 13 Sorten Honig erzeugt, denn die Thüringer Völker sind deutschlandweit auf Reisen. Pro Jahr werden zwischen fünf und sieben Tonnen reiner Bio-Honig auf Schloss Tonndorf geschleudert. Außerdem entstehen viele weitere natürliche Bienen-Produkte, wie beispielsweise Kosmetika.
Zudem übernehmen die Schlossimker die komplette Vermarktung selbst. Außerdem werden noch Schulklassen im Projekt "Das summende Klassenzimmer" und andere interessierte Besucher betreut. Momentan arbeiten fünf Mitarbeiter in Vollzeit in der Imkerei, aber es könnten bald mehr werden. Denn der Bioland-Betrieb wächst und will sich spätestens im kommenden Jahr auch baulich erweitern.
Interessantes rund um die Bienen erfahren Sie auch im Deutschen Bienenmuseum in Weimar. Klicken Sie hier!
Manuka Honig von Neuseeland
Die positiven Eigenschaften von Honig sind schon 1550 vor Christus von den alten Ägyptern erkannt worden. 
Neuseeländischer Manukahonig ist das weltweit einzige 100% natürliche Nahrungsmittel mit effektiven antibakteriellen Eigenschaften durch den Inhaltsstoff Methylglyoxal. 
Manuka Honig ist das einzige Nahrungsmittel der Welt mit einem Methylglyoxal-Gehalt von 20mg/kg bis zu 800mg/kg. Herkömmlicher Honig enthält 0 bis 10mg/kg. 
Der Hersteller Manuka Health misst den Methylglyoxal-Gehalt mit einem Messverfahren der Universität Dresden.  Je höher der MGOTM Wert, desto höher die antibakterielle Wirkung des Honigs.

KLICKEN SIE AUF DIE BILDER!!!


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Sonntag, 3. Mai 2015

Deutschlands größtes Wildvogel-Quartier für Gebäudebrüter entstand in Ost-Thüringen

Im thüringischen Dörtendorf bei Zeulenroda-Triebes ist Deutschlands wohl größtes Wildvogel-Quartier für Gebäudebrüter entstanden. Eine ehemalige Trinkwasser-Aufbereitunganlage wurde nicht abgerissen, sondern in acht Monaten zur Artenschutzstation umgebaut.
Bis zu 100 Wild- vögelpaare finden nun in den Mau- ern  artgerechte Nistkästen. Wan- derfalken, Turm- falken, Sperlinge, Mauersegler, Schleiereulen, Bachstelzen und Mehlschwalben können es sich
in der Tier-Pension gemütlich machen. 16 Dohlen-Paare wurden bereits erfolgreich in die neue Artenschutzstation umgesiedelt und haben Eier gelegt. Für Fledermäuse wurden Höhlen in die Mauern eingefügt.   
Künftig können Schulklassen und Kindergartengruppen die Station der Stiftung Pro Artenvielfalt auf Anmeldung besuchen und bekommen alles fachkundig erklärt. Beispielsweise erfahren die Kinder, wie sich die unterschiedlichen Nistkästenunter- scheiden und welche Vögel in welcher Etage wohnen möchten. 

Herrlich realistische Fassadenmalereien illustrieren zudem, welche Vögel dort unterschlüpfen und wie sie leben. 

Einmal jährlich im Juni, zum Ende der Brutzeit, will die Stiftung Pro Artenvielfalt auch zu einem "Tag der offenen Tür" einladen. Die Stiftung aus Bielefeld ist seit langem in Ostthüringen aktiv und hat unter anderem alte Trafotürme zu Wildvögel-Quartieren umgebaut.
Das 1,6 Hektar große Gelände um die neue Artenschutzstation wurde ebenfalls als Naturlebensraum umgestaltet. Die Thüringer Fernwasserversorgung hat das Areal samt Grundstück der Stiftung günstig überlassen. Damit die Vögel dort Futter finden, sollen sich auch Insekten dort wohl fühlen. rund eintausend Laubbäume und Wildsträucher sowie Wildgräser wurden angepflanzt. Geröll und ein Tümpel bieten Bergeidechsen und Schlingnattern Unterschlupf.
Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von www.schulfuchs.de  ,dem größten Thüringer Bildungstreffpunkt. Weitere Infos finden Sie auch HIER!

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Dienstag, 28. April 2015

Thüringens höchstes Trauzimmer auf dem Großen Inselsberg lädt in 930 Meter Höhe zum Ja-Wort ein

Thüringer Liebespaare können sich ab sofort himmlisch das Ja-Wort geben: Im Aussichtsturm auf dem Inselsberg steht ab sofort Thüringens höchstes Trauzimmer zur Verfügung. Es befindet sich in der vierten Etage auf 930 Meter Höhe.
In der 4. Etage befindet sich das Trauzimmer.
Damit verdrängt es das Panorama Hotel in Oberhof als Hochzeitsort von der Höhe her auf den zweiten Platz. Im Trauzimmer auf dem Inselsberg finden bis zu 40 Festgäste Platz. Die ersten Paare haben sich für Juni angemeldet, aber auch frühere Termine sind möglich. Generell kann montags bis sonntags gefeiert werden. Ehepaare können auch auf Wunsch ihr Eheversprechen dort erneuern.
Standesbeamtin Monika Siede in Thüringens höchstem Trauzimmer.
Funkturm auf dem Großen Inselbsberg.
Zuständig ist Standesbeamtin Monika Siede (Foto) vom Standesamt Friedrichroda. Die Gemeinde Tabarz hatte den ehemaligen Funkturm übrigens für 3.000 Euro erworben und zum Aussichtsturm umgebaut.  An der Außenwand wurde zudem eine Kletterroute für sportliche Besucher angebracht.


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Freitag, 24. April 2015

Schönes Thüringen: Schneekopf, Wielandgut, Schloss Kromsdorf, Veste Wachsenburg

Thüringens höchster Berg im Thüringer Wald war zu DDR-Zeiten nicht zugänglich.
Militärisches Sperrgebiet!
Dank des Turmes misst der Schneekopf im Thüringer Wald 1001 Meter und ist somit Thü- ringens einziger Tausender.

In dem Ort Oßmannstedt bei Weimar befindet sich das einst von Christoph Martin Wieland (Dichter der deutschen Auf- klärung) von 1797 bis 1804 genutzte Gut.

Im angrenzenden Park sind die Gräber von Wieland und seiner Ehefrau Sophie Brentano.
Vor Wieland (von 1762 bis 1775) nutzten die Herzogin Anna Amalia und ihre Söhne das An- wesen als Sommersitz.
Von Ende März bis Ende Oktober können die
Räumlichkeiten täglich außer dienstags von 10
bis 18 Uhr besichtigt werden.
Christoph Martin Wieland (1733 bis 1813) zählt zu den erfolg- reichsten Schriftstellern des 18. Jahrhunderts und erwarb sich bleibende Verdienste.
Steinbüsten von Herzögen, Königen und Kaisern vergangener Zeiten zieren viele Nischen der Schlossbegrenzung des Kromsdorfer Schlosses.

Die Veste Wachsenburg ist eine der Drei Gleichen. Die Burg, die seit 1966 ein Hotel beherbergt,  ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von der Burg hat man einen einzigartigen Rundblick über das Thüringer Becken. 1651 baute man für die Burg einen 93 Meter tiefen Brunnen.
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