Montag, 12. November 2018

Millionen-Gemälde wieder zu Hause in Erfurt

Das Gemälde die „Begonien“ des Expressionisten Emil Nolde ist zurück in Erfurt. In Kürze wird es dauerhaft im Angermuseum gezeigt. Dort war es bereits vor rund 80 Jahren zu sehen. Doch dann entfernten es die Nazis als „entartete Kunst“. Einst hatte die Stadt das Bild direkt von Emil Nolde für 8.000 Reichsmark gekauft.
Jetzt wurden 1,43 Millionen Euro für das Gemälde fällig. Bezahlt wurde das vor allem von der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Kulturstiftung der Länder. Mit kleineren Beträgen haben sich Land und Stadt beteiligt. 
Foto: Kahbox.medien
Erst sah es nicht so aus, als würde der Coup gelingen. Denn bei einer Auktion wurde die Stadt Erfurt von einem Privatsammler über- boten. Der wollte die roten und gelben Begonien dem Kunstmuseum Bern schenken.

Doch das Museum in Bern lehnte ab und legte dem Stifter nahe, dass das Gemälde nach Erfurt gehöre.

Schließlich ließ der Käufer sich überzeugen und verkaufte das Bild an die Stadt zu derem ursprünglichen, niedrigerem Gebotspreis. 

Das Werk soll nun zusammen mit seiner Geschichte gezeigt werden. Dazu gehört nicht nur, dass Emil Noldes Werke verboten waren. Denn zugleich war der Künstler National- sozialist und nachweislich Antisemit. Wider- sprüche, die es darzustellen gilt.
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Dienstag, 6. November 2018

Neues vom Bahnhof Erfurt

Bei der Deutschen Bahn tritt ab 9. Dezember der Winterfahrplan 2018/2019 in Kraft.  Zwischen Berlin und München gibt es zukünftig mehr Sprinterver- bindungen.  Um 8 Uhr und um 16 Uhr fahren zusätzliche ICE-Sprinter. 
Von Erfurt wird es eine neue tägliche ICE-Direktverbindung nach Regens- burg, Passau, Wien geben. Die Strecke legt der ICE in 5 Stunden und 51 Minuten zurück.
Mit dem Winterfahrplan erhöht die Bahn Ticketpreise. Wer bis zum 8. Dezember seine Fahrkarte bucht, kauft noch zum alten Preis.
Schienenkonkurrenz auf der neuen Strecke München-Erfurt-Berlin gibt es vorerst nicht. Der Fernbus-Anbieter Flixbus/Flixmobility wird dort nicht mit Flixtrain-Zügen fahren. Erfahren Sie mehr mit einem Klick. Hier.

Wenn Sie ein bisschen Zeit haben, dann genießen Sie dieses Video (bis 20. März 2019 möglich). 

Es lohnt sich zu klicken!

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Sonntag, 4. November 2018

Fahrzeugmuseum mit neugestalteter Polytechnik-Ausstellung

In der neu gestalteten Polytechnik-Ausstellung des Suhler Fahrzeugmuseums locken Schnittmodelle von Simson-Mokick und Simson-Kleinrollern, Motoren, Getrieben und anderen Bauteilen die interessierten Besucher an. Die Schnittmodelle sind sehr geeignet, den Aufbau und die Funktionsweise dieser Kraftradteile besser zu verstehen.
Mehr Infos gibt es hier. Klicken Sie! Fahrzeugmuseum Suhl
Text und Fotos: Eckhard Griebel, Suhl
Pünktlich zu Beginn der kalten Jahreszeit ist das Museum auch wieder Winterquartier bemerkenswerter Automobile geworden. Neben einem perfekt restaurierten P 70 Coupé kann man auch einen Melkus RS 100 bewundern.

Die ständige Motorradausstellung wurde um eine Rarität bereichert: Es ist ein Zehner-Motorrad, Baujahr 1926, das Familie Groh aus Schwabach dem Suhler Museum schenkte.  Anton Groh, ein Nachkomme des Suhler Unternehmers und Konstrukteurs Wilhelm Zehner, hat das Motorrad vorzüglich restauriert. Nach seinem Tod übergab seine Ehefrau diese fahrbereite Rarität dem Suhler Fahrzeugmuseum. 
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