Freitag, 29. Mai 2026

Der Kulm: Hausberg der Saalfelder und Rudolstädter

Genau 481,9 Meter hoch ist der Kulm, der Berg, der quasi vor den Toren der Thüringer Städte Saalfeld und Rudolstadt liegt. Vom Kulm hat man einen herrlichen Rundblick über die Täler von Saale und Rinne, die Orlasenke und das Thüringer Schiefergebirge.

Foto: F&M Peuckert

Von der großen Terrasse des Kulmberghauses (Hotel und Restaurant) hat man einen schönen Ausblick auf die Feengrottenstadt Saalfeld. Übrigens feierte die Ausflugsgaststätte, die 2021 tiefgreifend umgebaut und erweitert wurde, am 10. August 2025 ihren 100. Geburtstag.
Der 20 Meter hohe Aussichtsturm auf dem Kulm ist denkmalgeschützt. Dieser 1884 erbaute Turm ist einer der ältesten Stahlfachwerktürme Deutschlands. Wer die 18 Meter hohe Aussichtsplattform des Kulmbergturmes besteigt, der hat genau auf 500 Meter Höhe einen einmalig schönen weiten Blick ins Thüringer Land. Auf der höchsten Erhebung des Saalekessels befindet sich auch die Ausflugs-gaststätte Kulmberghaus.
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Mittwoch, 27. Mai 2026

Kulturperle mit Herz: Die Kleine Bühne Saalfeld

Die Kleine Bühne Saalfeld ist ein charmanter, intimer Kulturort in der historischen Villa Weiding (Am Weiding 1). Hier erleben Besucher hautnahe und mitreißende Live-Momente abseits des großen Mainstreams.
Der gleichnamige Verein präsentiert ein vielfältiges und handverlesenes Programm. Der Fokus liegt auf Live-Musik - von Blues und Rock über packende Singer-Songwriter-Abende bis hin zu hochkarätigen Klavier-konzerten, für die ein exzellenter Konzertflügel bereitsteht.
Doch damit nicht genug: Auch fesselnde Lesungen, spannende Künstlerbiografien, Mitsing-Nachmittage und Kabarettabende gehören zum festen Repertoire der Kulturbühne.
Villa Weiding: Hier startete die 
Kleine Bühne Saalfeld 
2021 mit ihrer ersten Veranstaltung.

Für einen entspannten Kulturabend können Tickets sowohl online über Eventim oder Ticket Shop Thüringen erworben werden, als auch vor Ort in der Touristen-Information Saalfeld. Allerdings, das sollten Sie wissen, die Kleine Bühne Saalfeld hat nur 80 bis 100 Plätze. Das heißt: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Natürlich gibt es auch auf der offiziellen Webseite des Vereins das aktuelle Programm und Kontaktmöglichkeiten. Klicken Sie bitte hier!


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Dienstag, 26. Mai 2026

Majestätisches Industriedenkmal im Unstruttal

Das imposante Viadukt im Unstruttal bei Reiser (Ortsteil von Unstruttal, nördlich von Mühlhausen) ist ein markantes Wahrzeichen der Region. Die beeindruckende Eisenbahnbrücke überwindet mit einer Höhe von 26 Metern und einer Spannweite von 35 Metern das idyllische Tal.
Das heutige Viadukt, welches heute die Bahnstrecke von Gotha nach Leinefelde trägt,  wurde im Jahr 1907 erbaut und ersetzte eine ältere Stahlträgerbrücke aus dem Jahre 1870.
Es ist ein zentrales Ingenieurbau-werk der historischen Bahnstrecke Gotha-Leinefelde, die 1870 in Be-trieb ging.

Fotos: www.bahnhof-erfurt.de
Direkt unter dem Viadukt verläuft das wildromantische Reisersche Tal. Hier windet sich der beliebte Unstrutradweg durch die sanfte Hügellandschaft. Ein besonderes Highlight für Besucher ist dabei die Kunst im Tal. Am Wegesrand finden sich zahlreiche vom Holzkünstler Udo Bickel handgeschnitzte Skulpturen, die den Spaziergang oder die Radtour zu einem besonderen Erlebnis machen.

Das historische Eisenbahnviadukt in Reiser ist nicht nur ein Baudenkmal, sondern auch eine lebendige Open-Air-Kulturstätte. Direkt unter den gigantischen Steinbögen am Ufer der Unstrut finden musikalische Aufführungen, wie das Brückensingen, statt.
Das Besondere: Die Architektur des Viadukts sorgt für eine faszinierende natürliche Akustik, die den Gesang perfekt durch das Tal trägt. 
Jährlich am Pfingstmontag lädt der Heimatverein Reiser zum Brückensingen ein. Infos gibt es auf der Internetseite der Gemeinde Unstruttal.

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Sonntag, 24. Mai 2026

Herbsleben: Ein Ort zum Entdecken, Wandern und Genießen

Durch Herbsleben, das 3000-Seelen-Dorf unweit von Bad Tennstedt zwischen Sömmerda und Bad Langensalza, fließt die Unstrut. Hier gibt es ein Kalkwerk, ein Maschinenbauunternehmen, eine Möbeltischlerei, kleine und größere Agrarbetriebe ...

Spargeltipps. Bitte klicken Sie!
Doch seinen guten Ruf verdankt der Ort nicht zuletzt auch dem Spargelanbau. Neben Gierstädt und Kutzleben ist Herbsleben ein wichtiges Spargelanbaugebiet in Thüringen. 

Der geschmacksintensive Spargel aus dem Thüringer Becken ist mittlerweile weit über Thüringen hinaus bei Spargelliebhabern begehrt und genügt höchsten Qualitätsansprüchen. 
Wen wundert es, hat doch der Herbslebener Spargelanbau nicht nur eine 200-jährige Tradition, sondern gedeiht auch auf idealen Böden und profitiert von langjährigen Erfahrungen und dem Fleiß der hier heimischen Spargelbauern.
Spargelrezept vom Topfgucker. Bitte klicken Sie!
Spargelsaison ist bis zum 24. Juni. Bis zu diesem Tag kommen täglich viele Genießer, um hier das leckere weiße Gemüse erdfrisch aus den Töpfen der Gastronomen zu genießen. Doch Herbsleben hat noch viel mehr, und das ganzjährig, zu bieten.

Das Rathaus wurde als Fachwerkbau 1818 errichtet. 1904 baute man rechts an das Haus einen Tanzsaal an.

Gleich gegenüber die offene St. Trinitatis Kirche. Sie ist eine der größten Dorfkirchen Thüringens und sehr sehenswert. 

Klicken Sie auf die Bilder, um alles größer zu sehen!
Schlossbrücke und Amtshaus erinnern an das prächtige dreigeschossige Herbslebener Schloss, welches 1958 
abgerissen wurde. 
Heute sind es Archäologen, die Reste dieses Bauwerks aus dem 13. - 17. Jahrhundert wieder freilegen.

Wer Herbsleben entdeckt, der muss sich auch das Heimatmuseum sowie die baulichen Anlagen der Ober- und Untermühle mit ihren Wehranlagen ansehen. Wer gern wandert oder mit dem Rad fährt, für den sind die Herbslebener Teiche ein Muss! Ganze 3,5 Kilometer sind sie vom Ort entfernt. Das rund 100 Hektar große Teichgebiet wurde 1993 zum "Europäischen Vogelschutzgebiet" erklärt, weil sich dort vom Aussterben bedrohte Vögel, Insekten und Lurche aufhalten.
In den 12 Teichen ist absolutes Badeverbot. Naturschutzgebiet! Aber für Angler sind die Teiche ein beliebtes Eldorado. Hier kann man Aale, Barsche, Brassen, Hechte, Karpfen, Rotaugen, Rotfedern, Schleie und Zander an den Haken bekommen. Fischlexikon Klicken Sie auf die Bilder und alles wird groß!
Übrigens finden Sie hier auch Thüringens größte zusammenhängende Schilffläche. Und, wer Spaß am Wandern hat, der ist hier zu jeder Jahreszeit gut aufgehoben, kann sehr, sehr viel entdecken, kann sich entspannen und pure Natur genießen.
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Udestedt feiert mit einer Festwoche seinen 1150. Geburtstag

Udestedt ist eine idyllische Gemeinde im Landkreis Sömmerda nahe Erfurt. Über 750 Einwohner leben in dem historischen Straßendorf, das vom Mühlgraben (einem Ableitungskanal der Gramme) durchzogen wird. Das Ortsbild ist von vielen historischen Bauten geprägt, darunter die St.-Kiliani-Kirche.
Die Naturlandschaft, die den Ort umgibt, ist von guten Rad- und Wanderwegen durchzogen. Beliebte Ziele für Wanderer und Naturliebhaber sind der Barkhäuser Turm, der Schwanensee und die Burgstelle Tafelberg.
Das Jubiläum erinnert an die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes im Jahre 876. Über viele Jahrhunderte hinweg hat sich Udestedt vom kleinen landwirtschaftlich geprägten Ort zu einer lebendigen Gemeinde entwickelt, die ihre Traditionen bis heute bewahrt. Besonders das aktive Vereinsleben und der enge Zusammenhalt der Einwohner prägen das Dorfleben.
Die Udestedter und ihre Gäste feiern das große Jubiläum mit einer Festwoche, d.h. eigentlich sind sie schon mittendrin, denn am 23. Mai war der Startschuss für die Jubiläums-Feierlichkeiten.

Jetzt folgen noch der Feuerwehrtag, der Kinotag, ein Familientag, ein Sporttag, ein Kegelturnier, ein Seifenkistenrennen und, und, und ....
Aber am besten Sie schauen sich das Programm selber an. Vielleicht haben Sie Lust, in der Festwoche mal in Udestedt mitzufeiern. HIER GEHT ES ZUM LINK!

Ja, und wenn Sie schon einmal auf der Seite zur Festwoche in Udestedt sind, dann  verpassen Sie nicht den "Digitalen Spaziergang", der Ihnen Einblicke in den Ort gibt von der Vergangenheit bis zur Gegenwart.
Ein absolutes Highlight der Festwoche soll die längste Kaffeetafel Thüringens werden. Natürlich mit hausgebackenem Kuchen und viel duftendem Kaffee. Fahren Sie doch einfach am 31. Mai 2026 nach Udestedt und feiern Sie mit!
Ach ja, und dann haben Sie sicherlich auch Gelegenheit, eine Rarität zu erwerben: das Udestedter Backbuch! 80 Udestedter Backrezepte und dazu passende Bilder beinhaltet das einmalige Thüringer Backbuch.

Viel Spaß in Udestedt! Vielleicht sehen wir uns ja! 


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Freitag, 15. Mai 2026

Zeitreise durchs alte Thüringen:
Das Besondere am Freilichtmuseum Hohenfelden

Wie lebten Bauernfamilien vor 300 Jahren? Wie sah Schule aus, bevor es Hefte, Tablets oder Zentralheizung gab? Und wie funktioniert eigentlich eine Windmühle ganz ohne Strom? Antworten darauf gibt das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden - eines der spannendsten Ausflugsziele rund um Erfurt und Weimar.
Auf dem weitläufigen Gelände wurden historische Gebäude aus ganz Thüringen originalgetreu wieder aufgebaut. Statt eines klassischen Museums mit Vitrinen entsteht hier der Eindruck eines echten Dorfes vergangener Jahrhunderte: Fachwerkhäuser, Ställe, Werkstätten, Scheunen und Bauerngärten vermitteln anschaulich, wie das Leben auf dem Land vom 17. bis 20. Jahrhundert aussah. Viele Gebäude wurden aus anderen Orten umgesetzt, restauriert und original eingerichtet. Insgesamt gibt es rund 30 historische Gebäude auf dem Gelände "Am Eichenberg".
Besonders eindrucksvoll die historische Einklassenschule. Enge Holzbänke, Schiefertafeln und ein alter Kanonenofen lassen sofort erahnen, wie streng und einfach der Schulalltag einst war. Viele Besucher bleiben hier besonders lange stehen, weil der Raum Geschichte unmittelbar erlebbar macht.
Technisches Denkmal aus 
Großmehlra
Ein weiteres Highlight ist die imposamte Bockwindmühle von 1720. Das technische Denkmal wurde orginalgetreu umgesetzt und zeigt, wie raffiniert die Mühlentechnik schon vor Jahhunderten funktionierte.

Auch der alte Pfarrhof zählt zu den schön-sten Gebäuden des Museums und vermit-telt einen Eindruck davon, wie wohlha-bende Familien auf dem La
nde lebten.

Spannend sind die vielen Werkstätten und Alltagsbereiche:
Die gute Stube im Wohnstallhaus von 1772, welches in
Eichelborn erbaut wurde und nun im Museumsdorf steht.
Schmiede, Schusterwerkstatt, Schäferei oder historische Landwirtschaft zeigen nicht nur Gebäude, sondern echtes Arbeitsleben vergangener Zeiten. Gerade dadurch wirkt das Museum lebendig und nicht wie eine reine Ausstellung.
Thüringer Barthühner - werden seit Anfang des
18. Jahrhunderts in Thüringen gezüchtet.
Was viele Besucher mögen: Das Museum wirkt nicht steril. Es gibt Tiere, alte Obstwiesen, Koppeln und oft Vorführungen oder Themenfeste. Besonders beliebt sind Handwerkstage, Schäfertage oder der Käsemarkt.

Das Museum ist ziemlich weitläufig. Zwei bis vier Stunden für einen Besuch sollte man realistischerweise einplanen. Festes Schuhwerk lohnt sich.

Übrigens: Neben der Architektur erzählt das Museum auch Thüringer Geschichte. Neuere Ausstellungen beschäftigen sich etwa mit traditionellen Bauweisen oder mit der Zwangsaussiedlung im ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiet.

Das Freilichtmuseum Hohenfelden ist deshalb weit mehr als ein Museumsbesuch. Es ist eine kleine Zeitreise durch das alte Thüringen - ruhig, anschaulich und überraschend vielseitig.
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Donnerstag, 7. Mai 2026

Im Wald versteckt - Rhododendrongarten Bad Berka


Seit zirka 300 Jahren kennt man in Europa die farbenprächtig blühenden Rhododendron-Sträucher aus der Familie der Heidegewächse, die humusreichen sauren Boden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit zum Wachsen und Blühen benötigen.
Klicken Sie auf die Bilder und erleben Sie die ganze Farbenpracht im Großformat!
Rhododendron-Arten sind Bestandteile vieler Garten- und Parkanlagen. Mehr als 1000 Arten in einer Vielzahl von Sortengruppen gibt es, die sich durch ihre Blüten, Blütenfarben, Wuchshöhen und Wuchsbreiten unterscheiden.
In Thüringen gibt es zwei große Rhododendrongärten. Zum einen jener am Rande des Kneippkurortes Bad Tabarz und zum anderen die große Sammlung von Rhododendrons und Azaleen im Schlosspark Tannenfeld nahe Altenburg.
Etwas weniger bekannt ist wohl der Rhododendrongarten in Bad Berka (hier entstanden unsere Fotos), der zwischen 1957 und 1960 von der Weimarer Gärtnerei Gramm zur Stecklingsgewinnung angelegt wurde. Mittlerweile stehen hier neben stattlichen Rhododendronpflanzen auch Magnolien, Lavendelheide und Freilandazaleen.
Rhododendrongarten Bad Berka KLICK!
Ach ja, wenn Sie die Blütenpracht erleben möchten, dann ist es egal, wohin Sie reisen.  In jedem Rhododendrongarten ist es in diesen Tagen wunderschön, aber leider ist die Blütenpracht nicht ewig. In einigen Tagen ist alles schon wieder vorbei.


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Samstag, 2. Mai 2026

Im Tal der Orchideen: Leutratal bei Jena

Im Leutratal bei Jena gibt es noch sehr viele Arten von Orchideen sowie Wiesen, die bunt geschmückt mit Blumen sind. Das Leutratal ist ein zirka 118 Hektar großes Naturschutzgebiet.







Wiesensalbei
Weiße Waldhyazinthe (Orchidee)
Knabenkraut (Orchidee)

Das Leutratal  ist eines der bedeutendsten Orchideengebiete in Deutschland. 27 von deutschlandweit rund 60 Orchideenarten kommen hier vor.

Die gelb blühenden Blumen (rechts) nennt 
man Alant. Wer hier klickt, der kann weitere Orchideen sehen.




Freitag, 1. Mai 2026

Thüringen ist reich an Orchideen

Rund 50 der 60 in Deutschland beheimateten Orchideen-Arten wachsen in Thüringen. Damit ist das Bundesland in der  Mitte  Deutschlands   gerade in diesen  Tagen ein beliebtes Reiseziel für Freunde dieser prachtvollen Pflanzen mit den außergewöhnlichen farben- und formenreichen Blüten.
Leutratal bei Jena
Die kleinsten Orchideenblüten sind nur einige Millimeter groß, die größten können bis zu 20 Zentimeter werden.

Ob klein, ob groß - die Orchidee begeistert die Betrachter, fasziniert auf Grund ihrer Selten- heit und Einzigartigkeit und wird liebevoll als die „Königin der Blumen“ bezeichnet. (Bild rechts: Weiße Waldhyazinthe im Leutratal)
Jedes Jahr sind es Hunderte, die mit und ohne Wanderführer auf vorgeschriebenen Pfaden in den  Thüringer Orchideen-Gebieten unterwegs sind. Beispielsweise in Kleinbreitenbach im Ilmkreis, wo der Frauenschuh eine ganze Wiese bedeckt, am Mühlberg in Günserode im Kyffhäuserkreis, im Thüringer Burgenland „Drei Gleichen“, wo 18 verschiedene Orchideen-Arten auf den kalkhaltigen Böden gedeihen, und im Leutratal bei Jena, wo die Natur verschwenderisch auf engstem Raum 27 Orchideen-Arten blühen lässt. Das Leutratal bei Jena wurde wegen seines Orchideen-Reichtums schon 1937 unter Schutz gestellt. Die Thüringer Landesregierung hat das schutzwürdige Gebiet noch einmal vergrößert. 
Eine Wiese mit Frauenschuh-Orchideen gibt es in Kleinbreitenbach


Wenn die Orchideen blühen, kommen nicht nur aus Deutschland Besucher - auch in den Niederlanden hat das Leutratal einen guten Ruf. 

Großer Beliebtheit erfreuen sich die fachkundigen Führungen. Orchideenführungen finden im Leutratal im gesamten Mai und Juni jeweils um 10 und um 14 Uhr an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen statt. 

Knabenkraut. Fotografiert im Leutratal.
In Leutra bei Jena befindet sich auch das NABU-Zentrum Leutratal, das über die Orchideenregion informiert. Das NABU-Informationszentrum in der Gemeinde Leutra ist der Treffpunkt für Orchideenwanderungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bliebe noch anzumerken: Das Stibitzen von Orchideenpflanzen ist verboten. Orchideen stehen unter Naturschutz!  Darüberhinaus  benötigen sie zum Wachsen bestimmte Bodenpilze - wo diese „Helfer“ fehlen, können sie nicht gedeihen. Erfreuen wir uns doch weiterhin gemeinsam an diesen Schönheiten der Natur. Vielleicht sind Sie ja mal dabei, wenn es auf eine Orchideen-Wanderung irgendwo in Deutschland geht.
In der Nähe von Haarhausen in Richtung Arnstadt gibt es ein herrlich blühendes großes Wiesenstück mit wilden Orchideen.
Hier auf den Bergen gegenüber der Wachsenburg blüht
eine Orchideen-Gattung, die im Volksmund als  Knabenkraut bezeichnet wird.  
Osterluzei im Leutratal
Helmknabenkraut
Bocksriemenzunge
Purpurknabenkraut
Vogelnestwurz

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