Sonntag, 30. Dezember 2018

Das Burschenschaftsdenkmal in Eisenach

Das 33 Meter hohe monumentale Bauwerk entstand nach den Plänen des sächsischen Architekten Wilhelm Kreis in zweijähriger Bauzeit. Am 22. Mai 1902 wurde das Denkmal eingeweiht.

Mit dem Denkmal wollten die Initia- toren alle jene ehren, die unter dem Einsatz ihres Lebens für die Einheit und die Freiheit im Deutschland des 19. Jahrhunderts eintraten und so an der Einigung Deutschlands mitgewirkt haben.

Insbesondere stellt das Denkmal auch eine Würdigung der in dieser Zeitperiode gefallenen Burschen- schaftler dar.

Schwer beschädigt gelangte das Denkmal nach der Wende wieder in den Besitz der Deutschen Burschen- schaft.
Es folgten aufwendige Restaurie- rungsarbeiten.
15 Jahre dauerten die Restaurierungsarbeiten. Seit 2006 kann das Kunstwerk des Jugendstils als Einheit von Architektur, Malerei und Fensterkunst wieder in seiner einstigen Schönheit besichtigt werden. 
 Das Deckengemälde "Kampf der Asen gegen die bösen Mächte", welches der Maler Otto Gussmann schuf, gilt als ein Leckerbissen des Gesamtkunstwerkes. In einjähriger aufwendiger Arbeit wurde das zweitgrößte Gemälde (120 qm) Thüringens durch den Maler und Grafiker Gert Weber wieder hergestellt. 

 Übrigens kann man von der Spitze des Burschenschaftsdenkmals rund 90 Prozent der Stadt Eisenach sehen und weit ins Thüringer Land hineinschauen.
Klicken Sie auf die Fotos und Sie werden sie schön groß sehen.
Fotos: Edward Santos Muchlis
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Sonntag, 2. Dezember 2018

TESLA-Ladesäulen werden entlang der Autobahnen gebaut

Fotos: Kahbox.de
Bei Tesla-Autos ist ja gewöhnlich das Laden an den Tesla-Supercharger-Säu- len inklusive, also gratis. 

Tesla-Ladesäulen stehen an vielen Stel- len in Europa und Deutschland. 

An den Superchargern kann man sein Tesla-E-Auto sehr schnell laden. Beim Laden auf 80 Prozent geht es besonders schnell. 
Das Auto meldet, wenn die Ladung ausreichend ist, um weiter zu fahren. Supercharger finden sich vor allem ent- lang der Autobahnen.
Hier Fotos von den Ladesäulen in Weimar-Legefeld am Hotel ParkInn.

Mehr Informationen gibt es hier. Klicken Sie auf die Links.




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Samstag, 24. November 2018

Weimarer Traditionshotel wurde umgebaut

Das frisch renovierte, legendäre Hotel Elephant in Weimar lädt unter neuer Leitung ein.
Designteams und Handwerker haben aus dem Traditionshotel auf dem Weimarer Markt ein einzigartiges Ambiente geschaffen.

Das komplett umgestaltete Erdgeschoss empfängt die Gäste nun in einer offenen Wohnhalle. Neugestaltet wurde auch die Hotelbar, die mit einen Souvenir- und Spezialitätenhandel verbunden ist. Dort werden Leckereien, Spirituosen, Geschenke und Hausgemachtes ange- boten. Der untere Bereich des Hotels soll künftig jederzeit allen Weimarern und ihren Gästen öffentlich zugänglich sein.

Herzstück des Hauses ist der Lichtsaal (siehe Bilder) mit seiner faszinierenden Glasdecke. Hier werden künftig Kulturprogramme, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Schauspiel stattfinden.
Lesen Sie hier etwas über die Geschichte des Hauses. KLICK!  Fotos von kahbox.medien
Klicken Sie auf die Fotos, sehen Sie alles schön groß. Sie möchten gern mehr erfahren? Wir haben zwei Links für Sie. Link 1 // Link 2

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Montag, 12. November 2018

Millionen-Gemälde wieder zu Hause in Erfurt

Das Gemälde die „Begonien“ des Expressionisten Emil Nolde ist zurück in Erfurt. In Kürze wird es dauerhaft im Angermuseum gezeigt. Dort war es bereits vor rund 80 Jahren zu sehen. Doch dann entfernten es die Nazis als „entartete Kunst“. Einst hatte die Stadt das Bild direkt von Emil Nolde für 8.000 Reichsmark gekauft.
Jetzt wurden 1,43 Millionen Euro für das Gemälde fällig. Bezahlt wurde das vor allem von der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Kulturstiftung der Länder. Mit kleineren Beträgen haben sich Land und Stadt beteiligt. 
Foto: Kahbox.medien
Erst sah es nicht so aus, als würde der Coup gelingen. Denn bei einer Auktion wurde die Stadt Erfurt von einem Privatsammler über- boten. Der wollte die roten und gelben Begonien dem Kunstmuseum Bern schenken.

Doch das Museum in Bern lehnte ab und legte dem Stifter nahe, dass das Gemälde nach Erfurt gehöre.

Schließlich ließ der Käufer sich überzeugen und verkaufte das Bild an die Stadt zu derem ursprünglichen, niedrigerem Gebotspreis. 

Das Werk soll nun zusammen mit seiner Geschichte gezeigt werden. Dazu gehört nicht nur, dass Emil Noldes Werke verboten waren. Denn zugleich war der Künstler National- sozialist und nachweislich Antisemit. Wider- sprüche, die es darzustellen gilt.
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Freitag, 5. Oktober 2018

Thüringens größter Bio-Markt

Der Alnatura-Supermarkt in der Erfurter Bahnhofstraße ist der derzeit größte Bio-Markt in Erfurt. Auf rund 1000 Quadratmetern werden über 6000 Bio-Produkte angeboten.
Neben frischem Obst, Gemüse und Bio-Lebensmitteln gibt es auch eine Wein-abteilung und viel Naturkosmetik.
Fotos: KAHBOX.medien
Geöffnet: Montag bis Samstag 8:00 bis 20:00 Uhr.
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Mittwoch, 12. September 2018

Wasserburg Kapellendorf

In der Mitte der Gemeinde Kapellendorf steht die Wasserburg Kapellendorf. Kapellendorf, 12 Kilometer von Weimar entfernt, verdankt dieser mittelalterlichen Burganlage seine Popularität. Die überregional bekannte Sehenswürdigkeit war 1806 Sitz eines Teiles des preußischen Hauptquartiers vor und während der Schlacht von Jena und Auerstedt Später, von 1866 bis 1879, brachte die Universität Jena ihre "Irrenanstalt" in der Burg unter. Danach zog die Schule des Dorfes ein.

Die Wasserburg gehört zu den größten und besterhaltenen Burgen Thüringens.
Sie wurde im 12. Jahrhundert gegründet und umfasst eine Fläche von 2,25 Hektar.  Umgeben wird die Burganlage von einem Wassergraben, der bis zu 30 Meter breit ist.
1348 verkauften die Burggrafen einen Großteil ihres Besitzes. Die Stadt Erfurt erwarb die Wasserburg Kapellendorf zum Schutz der Handelswege und nahm umfangreiche Veränderungen vor.

Die Wasserburg Kapellendorf ist heute eine Außenstelle des Stadtmuseums Erfurt.
Die Burg beherbergt ein Museum und ist Veranstaltungsort. Es finden jährlich Töpfer- und Handwerkermärkte statt sowie gut inszenierte Kabarett- und Märchenstücke.


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Mittwoch, 29. August 2018

Das Suhler Fahrzeugmuseum ist ein wahres Raritätenkabinett

Was für Laien so schön aussieht, ist für Fahrzeugliebhaber "großes Kino". Da wir um die Leidenschaft wissen,  haben wir die Fotos extra groß gewählt. Doch Interessenten waren schon lange vor Ort,  haben sich alles ganz nah angesehen. Oder es steht zumindest ein Besuch des Suhler Fahrzeugmuseums in ihrem "Reiseplan".
AWO 425
Simson E 350
Simson Supra A
Die AWO 425 ist der einzige erhaltene Prototyp der AWO 425 von 1949, gewissermaßen die "Ur-AWO".

Das wahrscheinlich einzige erhaltene Exemplar eines Simson Supra Typ A Baujahr 1932, 8 Zylinder, Hubraum 4763 cm³, Leistung 90 PS, Höchstgeschwindigkeit 120 km/h. Von diesem Typ wurden nur 40 Stück gefertigt.

Prototyp der Simson E 350. Die Entwicklung der fast serienreifen Typenreihe Simson E 250 / E 350 wurde 1960 auf Weisung der zentralen DDR-Wirtschaftslenkung gegen den Widerstand des Werkes abgebrochen und die Produktion des 4-Takt Motorrades Simson (AWO) 425 S musste Anfang 1962 eingestellt werden. (Fotos: Eckhard Griebel)

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Dienstag, 28. August 2018

Gothas Hausberg lockt zum Erholen und Entdecken

Der Krahnberg (431 m) im Nordwesten Gothas ist seit vielen Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel. Weniger als eine Stunde läuft man vom Gothaer Stadtrand bis zur Bergspitze, wo ein 30 Meter hoher Aussichtsturm steht, von dem man bei gutem Wetter weit ins Land schauen kann.

Im Mittelalter verlief über den Krahnberg eine Handelsstraße, die von Eisenach nach Gotha führte.

Die Geschichte des Berges ist aber auch eng mit dem Militär verbunden. Soldaten errichteten hier ihre Lager bzw. absolvierten auf dem Berg ihre Übungen. 1567 waren es die kaiserlich / herzoglichen Truppen während der Gothaer Belagerung, dann kamen Schweden und Franzosen, die Truppen der Wehrmacht, und zuletzt war es die Rote Armee, die nach dem 2. Weltkrieg den gesamten Berg sperrte.

Der 25 Meter hohe Arnolditurm, der seit 1830 die Spitze des Berges zierte, verfiel während der Besetzung und wurde schließlich 1972 abgetragen. Noch heute kann man die Reste des Fundamentes dieses einst schönen, im Biedermeierstil erbauten, Turmes sehen.

Eine 1998 gegründete Bürgerinitiative setzte sich das Ziel, einen neuen Turm auf dem Krahnberg zu errichten. 2009 war es so weit, der 30 Meter hohe Bürgerturm konnte bestiegen werden.

Wer hierher wandert, der kann sich neben der guten Aussicht von der oberen Turmplattform vor allem an der einmaligen Naturvielfalt dieses Gebietes erfreuen.

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170 Hektar groß ist das naturnahe Waldgebiet rund um den Berg.

Vor allem sind es artenreiche Laub- mischwälder, die oft auch Biologielehrer mit ihren Klassen hierher in das "grüne Klassenzimmer" locken, denn wo findet man sonst so konzentriert auf einen Fleck Rotbuche, Sommer- und Winterlinde, Bergahorn, Gemeine Esche, Stieleiche, Hainbuche, Traubeneiche, Bergulme u.v.m. 
Fotos: KAHBOXmedien


Die Tier- und Pflanzenwelt im Gebiet des Krahnberges ist ausgesprochen reichhaltig. Vielleicht ein Vorteil der fast 45jährigen Sperrung des Berges.
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Freitag, 27. Juli 2018

Altvaterturm - einer der schönsten Thüringer Aussichtstürme

Der Altvaterturm zwischen Lehesten und Brennersgrün, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, ist zweifelsohne einer der schönsten Aussichtstürme in Thüringen. Das 35,8 Meter hohe Bauwerk steht auf dem 792,9 Meter hohen Wetzstein im Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale.

Bei guter Sicht sieht man von der Aussichtsplattform aus im Thüringer Wald den Bleßberg (866,9 m) und den Großen Beerberg (982,9 m), im Erzgebirge den Auersberg (1018,2 m) und im Fichtelgebirge den Großen Kornberg (827 m) und den Schneeberg (1051 m).

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Im Jahre 2004 wurde der Turm als Mahnmal gegen Vertreibung und als Zeichen der Versöhnung eröffnet.
Die Mitglieder des Altvaterturmvereines wollten mit ihrem Bauwerk an die Vertreibungen der Deutschen aus der Tschechoslowakei nach dem 2. Weltkrieg erinnern.

Obwohl der Turm noch so jung ist, blickt er genauso  wie der Berg, auf dem er steht, auf eine wechselvolle Geschichte zurück.
Schon 1906 errichtete man auf dem Altvater (1491 m) in Mähren genau solch einen Turm, der allerdings nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1959 zusammenfiel.

Beim Nachbau des Altvaterturmes wählte man bewusst den Wetzstein. Stand doch hier der erste am Rennsteig erbaute Turm, der dem Reichskanzler Bismarck gewidmet war. Doch 1979 sprengte die DDR-Armee den Bismarckturm auf dem Wetzstein, um Bunkeranlagen zu errichten.


Fotos: Erika Friebe
Im Internet fanden wir noch dei schöne Videos, die in bewegten Bildern den herrlichen Turm von oben zeigen, einen weiten Blick über die bewaldeten Hänge ermöglichen und etwas über die Geschichte des "Originalturms" erzählen. Genießen Sie!

Auf den verschiedenen Etagen des Bauwerks kann man u.a. Mineralien des Altvatergebirges besichtigen, es wird eine Dokumentation zur Vertreibung gezeigt, ein Raum ist Lehesten und Umgebung gewidmet und es gibt ein Modell der Teßtalbahn (verkehrte im Altvatergebirge). 
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Samstag, 21. Juli 2018

Wenn Sie nach Erfurt kommen, wissen Sie Bescheid

Wer sich einfach treiben lässt, der kann in Erfurt fast an jeder Ecke etwas Interessantes entdecken.

So sah ich unter anderem eines der neuen Leihfahrräder, die jetzt auf Initiative der Studenten der Fachhochschule Erfurt in der Landeshauptstadt rollen, und die sich jeder, auch Erfurt-Besucher, für eine Besorgung oder eine Entdeckungsfahrt durch die Stadt mieten kann.

Sie wollen mehr wissen? Hier steht es genau! Klicken Sie!
Größer machen! Klicken Sie auf die Bilder !
Das entdeckte ich auf einer Straßenbahn. Seit 215 Jahren kommen Nudeln aus Erfurt. 

In der heutigen Erfurter Teigwaren GmbH sind 100 Mitarbeiter beschäftigt, die über 100 verschiedene Nudelformen produzieren.

Die Erfurter Teigwaren GmbH stellt jährlich 50 000 Tonnen leckerer Nudeln her,  die für jedes Nudelrezept geeignet sind. Eine Eigenmarke hat der Betrieb nicht. Die Erfurter produzieren für Handelsketten und Großabnehmer.

Ja, von vorn kennen die meisten Erfurter und Besucher der Stadt die altehrwürdige Krämerbrücke. Viele laufen auch über das Erfurter Schmuckstück. Aber auch der Blick von hinten ist lohnenswert.


Krämerbrücke: 120 m lang und mit 32 Häusern bebaut. Auf der Brücke viele kleine Läden.
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Der KIKA-Hase wurde neu gemacht. Auf dem Spielplatz hinter der Krämerbrücke steht er. Auch das Sandmännchen sitzt hinter der Krämerbrücke, und vorn auf der Rathausbrücke sitzt der dreiste, lustige  Pittiplatsch.
Ach ja, und unbedingt sollten Sie sich die Panoramashow 360° im Thüringer Tourismusbüro
auf dem Bahnhofsvorplatz ansehen. Das ist eine sehenswerte Sache. Übrigens können Sie dort auch von zu Hause aus ihre schönsten Thüringer Fotos platzieren.

Wissen Sie eigentlich, von welchem Erfurter Kirchturm ich da herunter geguckt habe?


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Kicken Sie auf das Bild und sehen Sie alles groß! Zum 1. Mal durfte man übrigens im April auf den Turm dieses Gebäudes.

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