Mittwoch, 19. Februar 2020

DerThüringer war auf Reisen und entdeckte im Harz Außergewöhnliches

Tolle Touristen-Attraktionen bietet der Harz schon immer, aber nun gibt es einige Attraktionen mehr. 

Sehen Sie das Video und besuchen Sie diesen Ort. Sie werden es nicht bereuen. 

Deutschlands höchste Staumauer gibt es an der Rappbodetalsperre im Harz. Und nun befindet sich hier auch die weltweit längste Seilhängebrücke (458 Meter frei hängend)

Und was viele nur staunen lässt, ereignet sich beim Begehen der Hängebrücke über den Köpfen der Menschen, aber sehen Sie selbst!
Klicken Sie auf das Bild!

Dienstag, 18. Februar 2020

Wer "Noahs Segel" besteigt sieht die ganze Rhön

Der Aussichtsturm "Noahs Segel" im UNESCO Biosphärenreservat Rhön ist 21 Meter hoch. Wer die Plattform des Turmes über die Treppen erklommen hat, der wird mit einem fantastischen Panoramablick aus 830 Meter Höhe über dem Meeresspiegel belohnt. Vom Aussichtsturm "Noahs Segel" kann man sich die gesamte Rhön von Thüringen bis nach Bayern und Hessen ansehen.
Foto: Gisela Barth
Wer das Abenteuer liebt, der  benutzt die Rutsche und gelangt
blitzschnell wieder nach unten.
Für viele ist der Aussichtsturm ein ideales Ausflugsziel. So benötigt man von Erfurt, Würzburg oder Frankfurt/M nur ganze 1.5 Stunden mit dem Auto zu "Noahs Segel". Geöffnet ist die Aussichtsplattform übrigens täglich von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Dies und vieles mehr erfährt man HIER!


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Mittwoch, 12. Februar 2020

Nein, meine Suppe ess ich nicht!

Natürlich kennen Sie diesen Ausspruch vom Suppenkasper aus dem Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann. Der Arzt, der ein Kinderbuch für seinen Sohn zu Weihnachten anfertigte, weil er nichts Passendes in den Geschäften fand, zeichnete und schrieb Geschichten 1844, in denen Kinder nach unvorsichtigem Verhalten drastisch bestraft wurden.

Struwwelpeter-Figur aus dem Märchenpark in Bad Tabarz
Friedrich, der Tiere quälte, wurde von einem großen Hund ins Bein gebissen.

Paulichen spielte trotz des Verbotes ihres Vaters  mit Streichhölzern, als die Eltern fortgingen, und verbrannte mit Haut und Haar.

Drei Knaben verspotteten einen Mohren (veraltete deutschsprachige Bezeichnung für Menschen mit dunkler Hautfarbe) wegen seiner schwarzen Haut. Zur Strafe wurden sie in ein Tintenfass gesteckt und waren danach schwärzer als der Verspottete.

In der Geschichte vom Jäger wird der Jäger vom Hasen überrumpelt und stürzt in einen Brunnen.

Daumenlutscher Konrad lutscht trotz des Verbotes der Mutter am Daumen, bis schließlich der Schneider mit einer riesigen Schere kommt und beide Daumen abschneidet.
          
Erinnern Sie sich an diese Geschichten, die wohl fast alle Kinder gehört haben? Sicherlich fallen Ihnen dann auch noch diese ein: Die Geschichte vom Suppenkasper, die Geschichte vom Zappelphilipp, die Geschichte vom fliegenden Robert und die Geschichte vom Hans-guck-in-die-Luft.
Im Struwwelpeter-Park in Bad Tabarz gibt es zu allen Geschichten des Buches farbige, aus Eichenholz geschnitzte Reliefbilder.
Und warum gibt es gerade in Bad Tabarz einen solchen Park? Die Geschichte ist schnell erzählt: Der Arzt, Dichter und Zeichner Heinrich Hoffmann verbrachte mit seiner Familie von 1884 bis 1894 jährlich seinen Sommerurlaub in Tabarz. Für die Bürger dieses Thüringer Ferienortes Grund genug, ihren berühmten Gast mit einem Struwwelpeter-Park zu ehren. Aber nicht nur das: Einen Gedenkstein hat man auch im Städtchen errichtet, wo es auch einen Struwwelpeter-Brunnen gibt, und natürlich wurde auch eine Straße nach Heinrich Hoffmann benannt.
Übrigens wurden von 1994 bis 1996 die Struwwelpeter-Figuren vom Bad Tabarzer Künstler Günter Gehrke geschaffen. Mit dem Ende des Winters werden sie wieder im Märchenpark aufgestellt zur Freude der Kurgäste und Tagesbesucher.

Klicken Sie auf die Abbildungen und erfahren Sie mehr!


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Samstag, 8. Februar 2020

Bad Berka - Die Kurstadt zwischen Erfurt und Weimar

Bad Berka, die Kleinstadt an der Ilm, ist 26 Kilometer von der Landes- hauptstadt Erfurt entfernt und elf Kilometer von der Kulturstadt Weimar.

Also ein idealer Ausgangspunkt, um die beiden Thüringer Städte zu bereisen und zu entdecken. (Klicken Sie auf die Fotos, um alles groß zu sehen.)
Die rund 7500 Einwohner zählende Kleinstadt Bad Berka ist schön, weil die Bürger aus ihrer Stadt etwas machen. Wer einige Tage in Bad Berka verweilt, dem wird nicht langweilig. Hier kann man viele Geschichten und Geschichte erfahren. 

So etwa, dass Goethe - ein Förderer des Berkaer Kurwesens - hier mehrfach weilte. Aber auch die Mondphasen-Uhr am Rathaus will bewundert sein. Und die Frage, warum trägt die Kirchturmspitze von St. Marien einen springenden Hirsch, wird beantwortet werden.  Und ...........
Im Verborgenen an der Ilm eine weitere Rarität: ein Urwelt-Mammutbaum. Von dem man bis 1941 dachte, er sei ausgestorben, aber dann fand man in chinesischen Bergen solche lebenden Fossilien.
Die Urwelt-Mammutbäume erreichen eine Wuchshöhe von 35 Metern mit einem unteren Stammumfang von bis zu 2,20 Meter.

Der Baum in Bad Berka wurde 1956 durch einen Steckling vermehrt. Die Pflanzung erfolgte am jetzigen Standort 1961 bei einer Höhe von 1,70 Meter. 

Jährlich verzeichnet der Baum einen Zuwachs von bis zu einem Meter.
Goethe-Brunnen (Klicken Sie! 
Erfahren Sie mehr.)
Viele tragen das gesunde Wasser 
nach Hause.

Ein Wahrzeichen der Stadt: Paulinenturm 
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Donnerstag, 6. Februar 2020

Nein, das wollen wir nicht!

Die Wahl des Thüringer FDP-Partei-und-Fraktionschefs Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten des Freistaates kam für viele Thüringer überraschend. Viele reagierten mit Entsetzen, dass sich Kemmerich mit den Stimmen der AfD ins Amt wählen ließ.
Obwohl viele namhafte Personen in Deutschland Thomas Kemmerich gleich nach der Wahl drängten, die Annahme der Wahl zu annullieren, hält der FDP-Chef am neu gewonnenen Posten fest. 
Am Tag nach der Ministerpräsidentenwahl vor dem Thüringer Landtag: Demonstranten, Polizei und Vertreter der internationalen und nationalen Presse.
Sofort nach der Wahl im Thüringer Landtag gingen in ganz Thüringen tausende von Bürgern auf die Straße, um deutlich zu machen: Das wollen
wir nicht!
Studenten aus Jena haben gegenwärtig vor der Thüringer Staatskanzlei ein Lager eingerichtet, das sie erst wieder räumen wollen, wenn Kemmerich zurücktritt.

Schon 24 000 Bürger haben bereits eine Online-Petition unterzeichnet: https://www.openpetition.de/petition/online/nicht-mein-ministerpraesident
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Sonntag, 2. Februar 2020

Eine schöne Tradition: EIN BAUM ZUR ERINNERUNG

Es ist mittlerweile in Bad Langensalza zu einer schönen Tradition geworden, einen Baum zur Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis zu pflanzen. Die Spender leisten damit einen aktiven Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt und tragen maßgeblich zur Verschönerung der Kurstadt Bad Langensalza bei.
Stadtverwaltung und Bund für Umwelt und Naturschutz riefen diese Aktion 1999 ins Leben. Von Anfang an war der Zuspruch groß, denn so manches Ereignis gewinnt durch so ein  bleibendes Geschenk.
Im Kurpark von Bad Langensalza
Fotos: Ursula Heuke

Die Palette der Ereignisse ist groß: Hochzeitsjubiläen, zu Ehren der gefallenen Söhne, Geburtstage, Konfirmationen, zum erfolgreich bestandenen Abitur, und, und, und ....

Bisher sponserten die Bad Langensalzaer und ihre Gäs- te rund 580 große und kleine Bäume für die Grünanlagen der Kur- und Rosenstadt, die 2021 mit ihren sehr sehens- werten Themengärten ein Au- ßenstandort der Bundes- gartenschau in Erfurt ist.
Wer gern auch solch ein Geschenk für seine Lieben machen möchte oder wer in Erinnerung an ein wichtiges Ereignis etwas viele Jahrzehnte Bleibendes hinterlassen möchte, dem sei gesagt, dass man bereits ab 150 Euro einen ganz schönen, stattlichen Baum samt Pflanzplatz sowie viel Hilfe im Fachbereich Gartenbau im Bad Langensalza bekommen kann. (Stadtverwaltung Bad Langensalza, Fachbereich IV, Gartenbau, Ingo Günther, Illebener Weg 11c, Telefon: 03603 891368)

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Samstag, 1. Februar 2020

Der Kulm: Hausberg der Saalfelder und Rudolstädter

Genau 481,9 Meter hoch ist der Kulm, der Berg, der quasi vor den Toren der Thüringer Städte Saalfeld und Rudolstadt liegt. Vom Kulm hat man einen herrlichen Rundblick über die Täler von Saale und Rinne, die Orlasenke und das Thüringer Schiefergebirge.


Der 20 Meter hohe Aussichtsturm auf dem Kulm ist denkmalgeschützt. Dieser 1884 erbaute Turm ist einer der ältesten Stahlfachwerktürme Deutsch- lands.

Wer die 18 Meter hohe Aussichtsplatt- form des Kulmturmes besteigt, der hat genau auf 500 Meter Höhe einen einmalig schönen weiten Blick ins Thüringer Land.

Auf der höchsten Erhebung des Saalekessels befindet sich auch die Ausflugsgaststätte Kulmberghaus.

Foto: F&M Peuckert
Von der großen Terrasse des Kulmberghauses hat man einen schönen Ausblick auf die Feengrottenstadt Saalfeld.


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