Freitag, 18. August 2023

ALLES FÜR DIE SCHULE +++ ALLES ZUM NEUEN SCHULJAHR +++ ALLES AUS EINER HAND


Schulsachen 

Schulmaterialien für die 1. Klasse
 

Schulmaterialien für die Oberstufe

Schulmaterialien für die 5. Klasse

Büromaterial
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Sonntag, 16. Juli 2023

In Stützerbach wird eine alte Tradition gepflegt

Wie in alten Zeiten haben rund 30 Männer und Frauen wieder die Bergwiese oberhalb des Goethemuseums in Stützerbach abgesenst. Schon zum zehnten Mal waren Mitte Juli begeisterte Senser gekommen, um die historische Tradition am Leben zu erhalten. 
Außerdem dient das klassische Heumachen der Landschaftspflege und sichert die reiche Artenvielfalt der „Bielers Wiese“. Der Förder- und Freundeskreis Goethemuseen Ilmenau-Stützerbach und der Verein STÜBAleben hatten zur Heumahd eingeladen. Los ging es wie in früheren Zeiten 6 Uhr, noch bevor die ersten Sonnenstrahlen auf die Wiese fielen.
Tex & Fotos: kahbox.de
Die Sensen wurden zwischendurch immer wieder mit angefeuchteten Wetzsteinen nachgeschliffen. Steinschläge und Beulen wurden fachgerecht mit dem Hammer aus dem Sensenblatt gedengelt (Foto). Nach getaner Arbeit wurde in der Kulturscheune Stützerbach  beim gemeinsamen Frühstück ausgiebig gefachsimpelt.


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Dienstag, 11. Juli 2023

Dem Urwald aufs Dach steigen: Nationalpark Hainich

Wir Thüringer haben mit dem Hainich (160 Quadratkilometer) zwischen Eisenach, Mühlhausen und Bad Langensalza eines der ursprünglichsten zusammenhängenden Laubwaldgebiete Deutschlands. Und mittendrin Deutschlands 13. Nationalpark, den NATIONALPARK HAINICH, der seit 2011 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt.

Thüringens einziger Nationalpark lässt erahnen, wie der Urwald zu Beginn unserer Zeitrechnung ausgesehen hat. Das Ziel der Parkverwaltung: Schutz des heimischen Buchenwaldes und die Schaffung eines mitteleuropäischen Urwaldes, in dem man der Natur freien Lauf lässt.

Fotograf: Rüdiger Biehl, Nationalpark Hainich
Fotograf: Thomas Stephan, www.thomas-stephan.com

Der Hainich-Nationalpark ist heute Thüringens beliebtestes Ausflugsziel. Gäste aus nah und fern, Familien, Gruppen, Einzelwanderer schätzen besonders im Sommer das mächtige geschlossene schattenspendende Buchen-Blätterdach. Jedes Wochenende gibt es Führungen. Kinder können klettern, rutschen, balancieren, erfahren Spannendes über Tiere oder tummeln sich auf dem Abenteuerspielplatz. 

Die Mitmachschautafeln laden alle ein, ihr Wissen zu überprüfen bzw. zu mehren. Ja, und wer jetzt schon Lust auf solche Entdeckungen bekommen hat, der sollte sich die Webseite des Naturparks ansehen (Rote Schrift oben!)
Wildkatze auf dem Sprung 
Fotograf: Thomas Stephan,
www.thomas-stephan.com
Schwarzspechtfamilie im Nationalpark Hainich. Fotograf: Thomas Stephan,
www.thomas-stephan.com
Luchs, Wildkatzendorf Hutscheroda.
Fotograf: Johannes Husch
www.johanneshulsch.de
Bei einer Führung oder auch auf eigene Faust mit leisen Sohlen kann man viele Tiere entdecken: Europäische Wildkatzen, 15 Fledermausarten, 7 Spechtarten, mehr als 500 Käferarten, Graukaninchen, Dachse, Waschbären... und vieles mehr.

Fotograf: Edward Santoso Muchlis
Der Baumkronenpfad, 44 Meter hoch und 546 Meter lang, ist ein Highlight im Nationalpark Hainich. Der barrierefreie Höhenweg offenbart ein 360-Grad-Panorama über das Thüringer Becken und den Hainich.

Etwa 20 solcher Baumwipfelwege gibt es in Deutschland. Viele Kenner von Baumkronenwegen nennen den hier im Hainich als einen der schönsten.

Der Baumkronenpfad liegt an der Thiemsburg im Nationalpark etwa 10 Kilometer von Bad Langensalza entfernt. 


Fotograf: Thomas Stephan,
www.thomas-stephan.com
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Donnerstag, 29. Juni 2023

Thüringens höchster Wasserfall ist eine Attraktion

Jährlich kommen 80 000 Touristen nach Brotterode-Trusetal, um Thüringens höchsten Wasserfall zu sehen. Die künstlich angelegte Attraktion entstand 1865.  Ein einheimischer Unternehmer finanzierte damals das Projekt.
Von April bis Oktober stürzt sich ein Teil des Trusewassers mit tösendem Geräusch über drei Kaskaden 58 Meter in die Tiefe, um sich dann wieder mit dem Rest des kleinen Flüsschens Truse zu vereinen.

Im Winter stellen die Thüringer ihren Wasserfall ab, um Frostschäden zu vermeiden.

Wer sich die Anlage des Wasserfalls genauer ansehen möchte, dem sei ein kleiner Rundweg empfohlen, der mit 228 Stufen beginnt und insgesamt 3,8 Kilometer lang ist.

Jährlich am zweiten Juliwochenende  gibt es am Trusetaler Wasserfall das Wasserfallfest.


Foto & Video: Edward Santoso Muchlis
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Dienstag, 27. Juni 2023

So schön ist Thüringen! Der Ruppberg bei Zella-Mehlis.

Ein wirklich lohnender Ausflugsgipfel in Thüringen ist der 866 Meter hohe Ruppberg bei Zella-Mehlis. Von seinen zwei Spitzen aus bietet er herrliche Rundumsichten. Klicken Sie auf das Bild und genießen Sie den Ruppberg und den herrlichen Blick ins Thüringer Land!


Bis zum Rennsteig sind es Luftlinie fünf Kilometer. Zirka drei Kilometer sind es bis zu den Skisprunganlagen im Kanzlersgrund bei Oberhof. Aber von hier oben gibt es noch viel mehr zu sehen! Schauen Sie sich doch einmal diese 360°-Rundumsicht an!

Fotos: KAHBOX.medien
Gut zu erreichen ist der Gipfel vom Parkplatz zwischen Zella-Mehlis und Oberschönau. Am Wochenende bekommen Ausflügler auf dem Ruppberg auch Bratwurst, Kuchen und Getränke. Ein Verein, der auch immer Mitstreiter sucht, kümmert sich liebevoll um die Schutzhütte. Sie ist samt Biergarten jeweils ab 1. Mai bis 31. Oktober samstags 10-22 Uhr und sonntags 10-17 Uhr geöffnet. Die Getränke kommen übrigens mit einer Miniseilbahn (siehe Foto) nach oben.

(Fotos: KAHBOX.de - Mit einem Klick können alle Fotos vergrößert werden.)

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Sonntag, 25. Juni 2023

Talsperre Heyda - ein beliebtes Ausflugsziel der Ilmenauer

Für Wanderfreunde existiert ein reizvoller, zirka 8 bis 10 Kilometer langer Rundwanderweg um das Gewässer. Aber auch Angler, Segler, Surfer und Kanufahrer kommen auf ihre Kosten. Im Sommer  ist die Talsperre Heyda ein beliebter Badeplatz.
Wasserfläche 95 ha

Uferlänge 8400 m

Mittlere Wassertiefe 5 m 

Wasservolumen  4.950.000 qm
Die Talsperre Heyda ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet. Besonders Wasservögel nutzen das Areal zum Brüten und Rasten. Von den rund 350 in Europa beheimateten Vogelarten konnten bisher hier 160 nachgewiesen werden. Acht Jahre baute man die Talsperre. 1989 wurde sie in Betrieb genommen. Sie soll dem Hochwasserschutz, dem Niedrigwasserausgleich und der Versorgung der Landwirtschaft mit Brauchwasser dienen. Auch Speisefische werden in der Talsperre Heyda gezüchtet.


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Sonntag, 28. Mai 2023

Nach 30 Jahren werden in Erfurt wieder Mediziner ausgebildet

Die 1954 in Erfurt gegründete Medizinische Hochschule wurde 1993 trotz Protesten der Erfurter geschlossen.  Aber nun, nach dreißig Jahren, kann man in Erfurt wieder Medizin studieren.
Die private Health and Medical University (HMU) nahm in Erfurt im April mit 120 Stu-dentinnen und Studenten ihren Studienbetrieb auf.
"Endlich werden in der Landeshauptstadt wieder Mediziner und Psychologen ausgebildet", sagte Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein im Festakt in der Kaufmannskirche. 

Die Ausbildung von Mediziner*innen hat in Erfurt Tradition, war auch schon ein Bildungsangebot der Erfurter Universität von 1392 bis 1816. 
Wer an der staatlich anerkannten HMU studieren will, durchläuft ein Auswahlverfahren. Einen Numerus Clausus, wie an staatlichen Hochschulen, gibt es nicht. Wer hier studieren will, muss allerdings eine monatliche Studiengebühr von 450 bis 1500 Euro bezahlen.
Künftig werden jährlich zirka 300 Studierende nach Erfurt kommen, um Humanmedizin (Staatsexamen) bzw. Psychologie (Bachelorstudiengang) zu studieren. 
In den kommenden Jahren sollen weitere Studiengänge wie Psychotherapie, Medizinpädagogik und -management bzw. Hebammen dazu kommen.
Hörsäle, Seminarräume und Lehrlabore mietete die Universität im denkmalgeschützen Gebäude der Post auf dem Anger sowie im Büropark Airfurt.

Die klinische Ausbildung im Studiengang Humanmedizin wird im Helios Klinikum Erfurt, dem Partner der HMU,  durchgeführt.

Der Hauptsitz der HMU wird künftig hier im Erfurt sein. Die universitäre Einrichtung hat noch Zweigstellen in Hamburg, Berlin und Potsdam. Bis zum Ende des Jahrzehnts will die HMU ihre Studentenzahl auf 2000 steigern.
Übrigens studiesen momentan in Thüringen an staatlichen Studieneinrichtungen 47 000 Studentinnen und Studenten.


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Sonntag, 7. Mai 2023

Mühlhäuser Waldfriedhof von Beginn an begehrt

Im Westen der Stadt Mühlhausen ist nun ein Waldfriedhof entstanden, der erst ein Nordthüringen. Mehr als 140 Grabstelen sind im Stadtwald im Bereich „Holzecke“ aufgestellt worden. An jeder finden bis zu acht Urnen platz und auf Wunsch werden Plaketten für die Verstorbenen mit ihren Lebensdaten angebracht.
Außerdem ist ein Andachtsplatz mit Holzbänken und Gedenkstein errichtet worden. (Text & Fotos: kahbox.de)

Nach Angaben örtlicher Bestatter ist die Nachfrage nach einer Beisetzung im neuen Ruhewald groß. Auch Menschen außerhalb der Stadt können den Bestattungswald als Ruhestätte wählen. Wer möchte, kann für sich auch zu Lebzeiten eine bestimmte Grabstelle kostenpflichtig reservieren.
Informationen der Stadt Mühlhausen. Bitte hier klicken!
Eine Bestattung auf dem Waldfriedhof Mühlhausen kostet etwa 1.300 Euro, damit ist eine 20-jährige Liegezeit der Urne in der Grabstelle verbunden. Da der Wald möglichst natürlich aussehen und bleiben soll, sind dort keine Gestecke, Bepflanzungen, Kerzen oder Schmuck erlaubt. 

Weitere Bestattungswälder und Friedwälder gibt es in Thüringen in Wallbach bei Meiningen, in Bad Berka und in Rudolstadt.


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Mittwoch, 19. April 2023

Lufthansa Thüringen feiert 10. Geburtstag

Über 275 Flugzeuge der Lufthansa Flotte sind nach deutschen Städten oder Bundesländern benannt, darunter auch eine Boeing 747 mit der Kennung D-ABYH, getauft auf den Namen „Thüringen“. 

Die „Thüringen“ fliegt als Botschafter von Erfurt und der Marke Lufthansa um die Welt und verbindet Menschen, Kulturen und Volkswirtschaften. Diesen Monat gibt es für die „Thüringen“ einen besonderen Grund zu feiern: 

Text & Foto:  Sidney Peter, Brand Management

Das Flugzeug „Thüringen“ war im April vor genau 10 Jahren das erste Mal für die Lufthansa im Einsatz. Zu diesem besonderen Geburtstag im Jahr 2013 möchten wir die Gelegenheit nutzen, um an die Patenschaft zwischen der Stadt Thüringen und der Lufthansa zu erinnern. Auch in diesem Jubiläumsjahr ist die „Thüringen“ in der Luft, bringt Freunde und Familien zusammen und ermöglicht gemeinsame sowie einzigartige Momente.


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Freitag, 31. März 2023

Baby-Notarztwagen in Thüringen im Einsatz

In Jena ist seit März 2023 Thüringens erster Baby-Notarztwagen stationiert. Darin können Frühchen und kranke Säuglinge besonders schonend transportiert werden.
Da sie quer zur Fahrtrichtung positioniert werden, wirken Abbremsen und Anfahren weniger stark auf die kleinen Patienten. Außerdem ist die Federung speziell gedämpft. Die Kabine ist auch akustisch gedämmt und gut isoliert. Sie wird im Einsatz komplett auf 30 Grad Celsius aufgeheizt.
Der Baby-Notarztwagen „Felix 22“ hat rund 200.000 Euro gekostet.

Die gemeinnützige Björn-Steiger-Stiftung  hat das Fahrzeug angeschafft und als Dauerleihgabe übergeben, sie übernimmt auch die Kraftstoffkosten.

Die Stiftung sorgt seit rund 50 Jahren dafür, dass in Deutschland ein moderner Rettungsdienst arbeitet.

Thüringen will den Baby-Rettungswagen dauerhaft im thüringenweiten Rettungsdienst einplanen, das gibt es bislang nur in Hessen.

Text & Fotos: kahbox.de
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Montag, 13. März 2023

Thüringens erster Moschee-Neubau entsteht in Erfurt

Am Rande der Landeshauptstadt Erfurt, im Ortsteil Marbach, errichtet die Ahmadiyya-Gemeinde in einem Gewerbe-gebiet Thüringens ersten Moschee-Neubau. Das unscheinbare Gebäude in Sichtweite eines Getreidesilos, hinter einer Autowerkstatt, ist weit vom Marbacher Ortskern entfernt. Nur ein einziges Wohnhaus befindet sich in der Nähe.
Die Moschee hat eine Kuppel mit einem Radius von drei Metern. Das Zierminarett hat eine Höhe von ungefähr neun Metern.

Im Vorfeld des Moschee-Neubaus gab es heftigen Widerstand, Proteste und Sorgen, obwohl sich die beiden großen Amtskirchen und die Jüdische Landesgemeinde schon sehr zeitig für den Moschee-Neubau ausgesprochen hatten.

Als Ministerpräsident Bodo Ramelow im November 2018 den Grundstein für den Moschee-Neubau legte, plante man 2020 die Fertigstellung. Corona und Anfeindungen gegenüber Baufirmen verzögerten das Bauvorhaben. Mittlerweile rechnet man, dass Ende 2023 das Gebetshaus fertiggestellt ist.

Übrigens finanziert die Ahmadiyya-Gemeinde den Neubau mit einer Million Euro. Das Geld stammt aus Spenden der Gemeindemitglieder.
Die Ahmadiyya-Gemeinde ist seit 1922 aktiv und gilt als älteste moslemische Gemeinde in Deutschland. Sie hat rund 40 000 Mitglieder in 220 Gemeinden. In Thüringen hat diese Religionsvereinigung mehr als 100 Mitglieder.

Hier ein Video zu Thema in der ARD-Mediatek. Klicken Sie!



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Samstag, 11. März 2023

Rostkultur



Die Bratwurst ist mittler- weile so etwas wie ein Kulturgut für die Thürin- ger.

Wurst ist aber nicht gleich Wurst! 

Es gibt regionale Unter- schiede. Die einen be- vorzugen Majoran, die anderen Knoblauch oder Kümmel. 


Wenn "Thüringen aufglüht", dann kann man mit allen Sinnen genießen. Dafür sorgen:
Essen, Trinken, Unterhaltung, Staunen und viele wichtige 
Gespräche um und über die Wurscht. 
Und dann hat natürlich jeder Fleischermeister seine kleinen "Bratwurstgeheimnisse", welche er niemandem verrät, die nur von Generation zu Generation als Familiengeheimnisse weitergegeben werden.

Ach ja, wenn Sie mehr über die Thüringer Bratwurst wissen wollen, dann klicken Sie hier


Klicken Sie auf die Bücher! 


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Mittwoch, 25. Januar 2023

Wer die imposante Stahl-Holz-Konstruktion besteigt, wird mit einem tollen Ausblick belohnt

Dieser Aussichtsturm steht im thüringischen Vogtland nahe der Gemeinde Burgk unweit der berühmten Schlossanlage Burgk.
Der Turm, eine Stahl-Holz-Konstruktion, ist 43 Meter hoch und verfügt über drei Plattformen.
Wer ganz hoch will, wer die beste Aussicht genießen möchte, der muss 192 Stufen steigen.
Von ganz oben hat man bei gutem Wetter eine tolle Aussicht. 32 Kilometer weit kann man ins Land schauen.
Den Turm errichtete die Gemeinde Burgk. Am 28. Mai 2011 fand die Einweihung statt.
Rund um den Turm gibt es Grünflächen, Bänke, 130 Parkplätze und eine Toilettenanlage.
Übrigens kostet der Turmaufstieg pro Person 1.- Euro.

Foto: kahbox.de
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Montag, 23. Januar 2023

Umfangreiches Kompendium Thüringischer Sehenswürdigkeiten

Im „grünen Herzen Deutschlands“ braucht man nach Burgen und Schlössern nicht lange zu suchen – sie begegnen einem auf Schritt und Tritt.
Viele der jahrhundertealten, oft trutzigen oder pompösen Bauten haben alle Stürme der Zeit überdauert und malen als Zeugen denkwürdiger geschichtlicher Ereignisse ein Bild von der Epoche, in der sie entstanden, von den Veränderungen im Land, von der frühen Besiedlung, vom damaligen Stand der Technik sowie von machtpolitischen Auseinandersetzungen. Dem heutigen Besucher erlauben sie faszinierende Einblicke in die Vergangenheit. Hans und Doris Maresch haben viele der Burgen und Schlösser Thüringens besucht, Bauwerke und Anlagen fotografiert, ihre Entstehung recherchiert und Informationen zur Geschichte der Gebäude und ihrer Besitzer gesammelt. 
Das Ergebnis ist ein umfangreiches Kompendium thüringischer Sehenswürdigkeiten, in dem mehr als 250 historische Bauwerke präsentiert werden. Eine Übersichtskarte von Thüringen im Umschlag erleichtert das Auffinden der historischen Gebäude, während ein einfach zu handhabendes Leitsystem eine rasche Orientierung bezüglich Zugänglichkeit und Einrichtungen wie Restaurants oder Übernachtungsmöglichkeiten vor Ort ermöglicht und das handliche Buch zum unentbehrlichen Reisebegleiter macht.

Klicken Sie auf die Abbildung!


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Donnerstag, 19. Januar 2023

Deutschlands erster Bundestagspräsident war ein Erfurter

Wussten Sie, dass Deutschlands erster Bundestagspräsident, Dr. Erich Köhler (27.6.1892 - 23.10.1958), ein gebürtiger Erfurter war?
Diese Tafel befindet sich an Dr.  Erich Köhlers 
Geburts- und Elternhaus, Regierungsstraße 4 (gegenüber  der Thüringer Staatskanzlei)
Köhler besuchte in Erfurt das Königliche Realgymnasium "Zur Himmelspforte", das heutige Heinrich-Mann-Gymnasium.

In Marburg, Berlin, Leipzig und Kiel  studierte Erich Köhler Volkswirtschaft und Staats- wissenschaften.
1919 promovierte er zum Thema "Bezie- hungen der thüringischen Industrie zum Weltmarkt".

1949 wurde Dr. Erich Köhler in den Bundestag gewählt.
Mit einer breiten Mehrheit wählte der Bundestag den CDU-Politiker zu seinem ersten Präsidenten. Das Amt des Bundestagspräsidenten hatte Dr. Erich Köhler bis zum 18. Oktober 1950 inne. Am 23. Oktober 1958 verstarb der erste Bundestagspräsident der Bundesrepublik Deutschland in Wiesbaden.

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Mittwoch, 18. Januar 2023

Die Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza ist eine Reise wert

Die über 17 000 Einwohner zählende Kleinstadt Bad Langensalza am Rande des UNESCO-Weltkulturerbe "Nationalpark Hainich" ist eine wahre touristische Perle im Freistadt Thüringen. Mit zehn Parks und Themengärten hat sich der Ort einen Namen als blühendste Stadt Europas gemacht. Auf Schritt und Tritt trifft man hier in der drittgrößten Altstadt Thüringens auf wunderbar erhaltene Gebäude, die Jahrhunderte auf dem Buckel haben und über die Kenner interessante Geschichten erzählen.
Gut erhaltene Stadtmauerreste und Türme aus Travertinstein überall. Langensalzaer Travertin, versteht sich, denn im Südwesten der Stadt baute man den Travertin ab und verarbeitete ihn im Ort. Noch heute gibt es ein Travertinstein-Werk hier.
Der 81 Meter hohe Turm der im gotischen Stil erbauten Marktkirche überragt alles. Natürlich kann man emporsteigen und sich von dort oben die Stadt anschauen und weit ins Land gucken.

Ja, und Mittwoch, wenn Markttag ist, da lädt der Organist der Kirche Gäste und Einwohner jeweils um 12 Uhr zu einem kleinen kostenlosen Konzert in die Kirche ein. "Orgelmusik zur Marktzeit" heißt die seit vielen Jahren schon bestehende Reihe.

Ach ja, und das Rathaus mitten in der Stadt wurde zwischen 1742 und 1751 natürlich auch aus Langensalzaer Travertin nach einem großen Stadtbrand neu erbaut. Der Turm des Vorgängergebäudes wurde dabei ins neue Bauwerk integriert.
Jeweils um 12 und um 18 Uhr erklingt das Glockenspiel.
Und vor dem Rathaus dieser prächtige Brunnen aus Sandstein, aus dem sich eine Säule mit zwei Löwen erhebt, die das kursächsische Wappen und das Stadtwappen tragen und so die damalige Zugehörigkeit Langensalzas dokumentieren.
Über das Finn-Männchen an der Rathhausrückseite erfahren Sie in Bad Langensalza Folgendes: Fleischermeister, die auf dem Markt vergammeltes Fleisch verkauften, was mit Finnen behaftet war, wurden öffentlich an den Pranger gestellt, und der war hier unter diesem kleinen Männchen.
Eine kleine Geschichte aus dem modernen Bad Langensalza gibt es da noch zu berichten: Das Glockenspiel an der Rathausfassade! 

Die 32 Glocken an der Rathausfassade können 14 Melodien spielen und erklingen täglich um 12 und um 18 Uhr. Dabei erscheinen oben im Giebel auf einem Kreissegment fünf 80 Zentimeter große Figuren, die auch Langensalzaer Persönlichkeiten wie Hermann von Salza, Christoph Wilhelm Hufeland, Friedrich Gottlieb Klopstock darstellen. Angeführt werden diese Herren von einem Trompeter. 
Die fünfte Figur, der Patient von Hufeland, symbolisiert den Spender des Glockenspiels Werner Tanhauer.
Über Werner Tanhauer erzählt man so: Gleich nach der Wende reiste der agile Mann durch Thüringen und wollte irgendwo was Gutes tun. Bad Langensalza hatte es ihm angetan. Er sprach mit dem Bürgermeister und man wurde sich einig. Dann war Ruhe, nichts geschah. Als keiner mehr an die Spende glaubte, kam Werner Tanhauer mit dem Zug nach Bad Langensalza und brachte in einer Sporttasche den großen Geldbetrag zum Bau des Glockenspiels.
Na klar, auch das muss erwähnt werden: Die Kurstadt Bad Langensalza (Video) pumpt aus über 800 Metern Tiefe schwefelhaltiges Heilwasser, welches die Kurklinik nutzt, aber auch die Becken der Friederiken Therme füllt. Lesen Sie doch hier mal was über diese beliebte Therme mitten in der Stadt. Klicken Sie!

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