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Freitag, 3. Juli 2026

Thüringens höchster Wasserfall ist eine Attraktion

Jährlich kommen 80 000 Touristen nach Brotterode-Trusetal, um Thüringens höchsten Wasserfall zu sehen. Die künstlich angelegte Attraktion entstand 1865.  Ein einheimischer Unternehmer finanzierte damals das Projekt.

Von April bis Oktober stürzt sich ein Teil des Trusewassers mit tösendem Geräusch über drei Kaskaden 58 Meter in die Tiefe, um sich dann wieder mit dem Rest des kleinen Flüsschens Truse zu vereinen.
Im Winter stellen die Thüringer ihren Wasserfall ab, um Frostschäden zu vermeiden.
Wer sich die Anlage des Wasserfalls genauer ansehen möchte, dem sei ein kleiner Rundweg empfohlen, der mit 228 Stufen beginnt und insgesamt 3,8 Kilometer lang ist.




Foto & Video: Edward Santoso Muchlis
Jährlich  gibt es am Trusetaler Wasserfall das Wasserfallfest.

Dienstag, 17. Februar 2026

Bauden prägen den Thüringer Wald

Der Thüringer Wald ist reich an traditionsreichen Bauden - eine genaue Zahl gibt es zwar nicht, doch es sind mehrere Dutzend im gesamten Waldgebiet. Entlang bekannter Wege wie dem Rennsteig dienen sie Wanderern und Ausflüglern als beliebte Einkehr- und Rastorte.

Eine sehr schöne Baude befindet sich unweit von Suhl: Die Hütte am Rimbachbrunnen. Vom Bahnhof Suhl bis zur Hütte läuft man etwa 1,5 Stunden. Es erwartet den Wanderer ein nettes Plätzchen zum Rasten, es gibt einen schönen Ausblick von hier oben, und herzhafte Kleinigkeiten halten die Gastgeber auch bereit.  (Fotos: Veronika und Eckhard Griebel, Suhl)
Foto: kahbox.de
Auch eine wunderschöne vereinsgeführte Baude auf dem 866 Meter hohen Ruppberg bei Zella-Mehlis, aber lesen Sie selbst. Bitte klicken Sie! 

Viele Bauden bieten regionale Küche, manche auch einfache Übernachtungsmöglichkeiten. Darüberhinaus sind sie Treffpuunkte für Einheimische und Gäste - und damit ein fester Bestandteil der lebendigen Kultur in Thüringen.


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Dienstag, 27. Juni 2023

So schön ist Thüringen! Der Ruppberg bei Zella-Mehlis.

Ein wirklich lohnender Ausflugsgipfel in Thüringen ist der 866 Meter hohe Ruppberg bei Zella-Mehlis. Von seinen zwei Spitzen aus bietet er herrliche Rundumsichten. Klicken Sie auf das Bild und genießen Sie den Ruppberg und den herrlichen Blick ins Thüringer Land!


Bis zum Rennsteig sind es Luftlinie fünf Kilometer. Zirka drei Kilometer sind es bis zu den Skisprunganlagen im Kanzlersgrund bei Oberhof. Aber von hier oben gibt es noch viel mehr zu sehen! Schauen Sie sich doch einmal diese 360°-Rundumsicht an!

Fotos: KAHBOX.medien
Gut zu erreichen ist der Gipfel vom Parkplatz zwischen Zella-Mehlis und Oberschönau. Am Wochenende bekommen Ausflügler auf dem Ruppberg auch Bratwurst, Kuchen und Getränke. Ein Verein, der auch immer Mitstreiter sucht, kümmert sich liebevoll um die Schutzhütte. Sie ist samt Biergarten jeweils ab 1. Mai bis 31. Oktober samstags 10-22 Uhr und sonntags 10-17 Uhr geöffnet. Die Getränke kommen übrigens mit einer Miniseilbahn (siehe Foto) nach oben.

(Fotos: KAHBOX.de - Mit einem Klick können alle Fotos vergrößert werden.)

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Freitag, 27. Juli 2018

Altvaterturm - einer der schönsten Thüringer Aussichtstürme

Der Altvaterturm zwischen Lehesten und Brennersgrün, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, ist zweifelsohne einer der schönsten Aussichtstürme in Thüringen. Das 35,8 Meter hohe Bauwerk steht auf dem 792,9 Meter hohen Wetzstein im Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale.

Bei guter Sicht sieht man von der Aussichtsplattform aus im Thüringer Wald den Bleßberg (866,9 m) und den Großen Beerberg (982,9 m), im Erzgebirge den Auersberg (1018,2 m) und im Fichtelgebirge den Großen Kornberg (827 m) und den Schneeberg (1051 m).

Größer? Klicken Sie auf die Bilder!


Im Jahre 2004 wurde der Turm als Mahnmal gegen Vertreibung und als Zeichen der Versöhnung eröffnet.
Die Mitglieder des Altvaterturmvereines wollten mit ihrem Bauwerk an die Vertreibungen der Deutschen aus der Tschechoslowakei nach dem 2. Weltkrieg erinnern.

Obwohl der Turm noch so jung ist, blickt er genauso  wie der Berg, auf dem er steht, auf eine wechselvolle Geschichte zurück.
Schon 1906 errichtete man auf dem Altvater (1491 m) in Mähren genau solch einen Turm, der allerdings nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1959 zusammenfiel.

Beim Nachbau des Altvaterturmes wählte man bewusst den Wetzstein. Stand doch hier der erste am Rennsteig erbaute Turm, der dem Reichskanzler Bismarck gewidmet war. Doch 1979 sprengte die DDR-Armee den Bismarckturm auf dem Wetzstein, um Bunkeranlagen zu errichten.


Fotos: Erika Friebe
Im Internet fanden wir noch dei schöne Videos, die in bewegten Bildern den herrlichen Turm von oben zeigen, einen weiten Blick über die bewaldeten Hänge ermöglichen und etwas über die Geschichte des "Originalturms" erzählen. Genießen Sie!

Auf den verschiedenen Etagen des Bauwerks kann man u.a. Mineralien des Altvatergebirges besichtigen, es wird eine Dokumentation zur Vertreibung gezeigt, ein Raum ist Lehesten und Umgebung gewidmet und es gibt ein Modell der Teßtalbahn (verkehrte im Altvatergebirge). 
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Samstag, 4. März 2017

Bad Liebenstein auf der Sonnenseite des Thüringer Waldes

Über 8000 Einwohner zählt Bad Liebenstein, die kleine Kur-, Bäder- und Tourismusstadt am Südhang des Thüringer Waldes,  mitten im "Naturpark Thüringer Wald".  Bad Liebenstein ist Thüringens ältestes Heilbad und galt in der DDR als größter Herzkurort.

Tausende "Besucher auf Zeit" zählt man jährlich hier: Urlauber, private Kurgäste, Leute, die Rehabilitations- kuren nach Herz- und orthopädischen Erkrankungen bzw. bei psychosomatischen Leiden in Anspruch nehmen.

Hier gibt es prima ausgeschilderte Wanderwege, zwei herrliche Parks, einen Tierpark noch extra, eine Burgruine und ein Schloss sowie viel Geschichte und Geschichten. 200 Jahre zählt das Kurtheater, das mit seiner Programmvielfalt wieder regelmäßig Besucher anlockt. Wer Lust hat, kann hier auch untertage gehen. Eine Höhle und ein Schaubergwerk ermöglichen dies.
Von Bad Liebenstein aus kann man gut Thüringen entdecken: Erfurt (70 km), Eisenach (30 km), Bad Salzungen (12 km), Meiningen (32 km), Gotha (40 km) usw. Viel Spaß beim Ansehen unserer Videos.
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Samstag, 14. März 2015

Die Burgruine Liebenstein oberhalb des Kurortes Bad Liebenstein ist weithin sichtbar

465 Meter hoch ist der Bad Liebensteiner Burgberg, den seit über 650 Jahren die Burg Liebenstein schmückt.

Erstmals wurde die Burg 1364 in einer Urkunde erwähnt. Ab 1386, so kann man nachlesen, be- wohnten die Herren von Stein die Burg fast 300 Jahre.

Als das Adelsgeschlecht der Herren von Stein ausstarb übernahm das Anwesen der Herzog von Sachsen-Meiningen. Herzog Georg I. (1761 - 1803) ließ die Burg teilweise restaurieren.

Heute kümmert sich der Bad Liebensteiner Hei- matverein um den Erhalt der Anlage, die gern von Touristen, nicht nur zum jährlichen Burg- fest, besucht wird.
Übrigens seit 1998 ist die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten Eigentümer dieses beliebten Wanderzieles. 

Wer von Bad Liebenstein den 1,5 Kilometer langen Weg zur Burg zurücklegt, der wird mit wunderbaren Ausblicken auf Thüringer Wald, Thüringische Rhön und Werratal belohnt. Die Burgruine ist täglich von 10 bis 18 Uhr in den Monaten Mai bis September geöffnet. In den anderen Monaten kann man samstags, sonntags und feiertags das Bauwerk von 10 bis 18 Uhr besichtigen.


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