Montag, 12. April 2021

In Weimars einziges Hochhaus zog wieder Leben ein

Der „Lange Jakob“ ist das höchste Haus der Weimarer Innenstadt am Jakobsplan 1. Das zentral gelegene Studentenwohnheim liegt gleich beim Einkaufszentrum Atrium. Jetzt wurde es komplett saniert.
Alle Zimmer sind nun barrierefrei und per Aufzug bequem erreichbar.  
Fotos: www.thueringen-suchmaschine.de

Der Komplex bietet Appartements für 350 Studenten. Sie leben dort für 264 Euro bis 333 Euro monatlich, inklu- sive Heizung, Strom und Internet sowie atemberaubender Aussicht. Klicken Sie!
Der DDR-Plattenbau wurde 1972 errichtet, damals für sagenhafte 1.000 Studenten. Bei der Sanierung stellte sich heraus, dass vielfach mangelhaft gebaut worden war. Die Erneuerung wurde deshalb deutlich aufwändiger und teurer. Letztlich zahlten das Studierendenwerk Thüringen und das Land Thüringen fast 20 Millionen Euro.




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Dienstag, 6. April 2021

Die Wildpferde von Nohra

Ein Freund nahm mich kürzlich mit nach Nohra, wollte mir die Wildpferde zeigen, die dort im 160 Hektar großen Landschaftspark leben, welcher bis zur Wende den sowjetischen Streitkräften in der DDR als Hubschrauberbasis diente. 

Vom Parkplatz des kleinen Hotels am Landschaftspark waren es nur ein paar Schritte bis zur riesigen Koppel,  auf der die wilden Pferde (Konik-Ponys) seit vielen Jahren ganzjährig leben. Ein paar Möhren lockte eine ganze Schar von ihnen in unsere Nähe. So konnten wir schöne Bilder von diesen robusten, menschenfreundlichen Ponys machen.
Fotos: bahnhof-erfurt.de
In der einschlägigen Literatur erfährt man, dass es wohl echte ursprüngliche Wildpferde gar nicht mehr gibt. Die auf der Welt freilebenden Pferde teilen sich ihre DNA mit verschiedenen Hauspferderassen und gelten daher als verwilderte oder ausgewilderte Hauspferde. Selbst bei den lange Zeit als "echte" Wildpferde gehandelten PRZEWALSKI-Pferden in der Mongolei wurde nun eine Verbindung zu Hauspferden nachgewiesen.

Die Konik-Ponys im Nohraer Landschaftspark sind hervorragende Landschaftspfleger. Neben dem Beweiden der Grasflächen schätzen die Parkwächter auch die Verbisse an Hecken und Sträuchern.

Vielerorts in Thüringen werden neben Kühen und Schafen auch wilde Pferde zur Landschaftspflege auf nicht bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen mit Erfolg eingesetzt. Eines der größten Gebiete dieser Art befindet sich in der Nähe von Crawinkel.




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