Montag, 26. September 2016

Man kann weit ins Thüringer Land gucken

Auf der Barigauer Höhe (ca. 665 Meter ü.n.N.) unweit von Barigau, einem Ortsteil von Oberhain im Land- kreis Saalfeld-Rudolstadt, steht seit über 100 Jahren der Barigauer Turm.

Seit seiner Errichtung 1912 ist der neun Meter hohe Aussichtsturm ein beliebtes Ziel für Wanderer, Biker und Autotouristen. Wer hierher kommt, der erklimmt die Aussichtskanzel des Turmes und genießt den Rundblick weit ins Thüringer Land.

Hier am nordöstlichen Rand des Thüringer Waldes kann man bei gutem Wetter unter anderem die Leuchtenburg bei Kahla, den Kickelhahn bei Ilmenau und den Schneekopf, die zweithöchste Erhebung des Thüringer Waldes,  sehen. 
Bei guter Sicht sieht man vom Turm aus 43 Dörfer, Städte,
Aussichtstürme und bekannte Bergkuppen.
Nach der Turmerrichtung baute man dort auch eine Ausflugsgaststätte, in der man sich gut vor oder nach Wanderungen oder Touren stärken kann.


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Donnerstag, 15. September 2016

Individuell übernachten im Weltkulturerbe

Das müssen Sie gesehen haben: Schloss und Park Ettersburg auf dem Ettersberg bei Weimar! Das Ensemble gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Lange Zeit jedoch war es in seiner wechselvollen Geschichte dem Verfall preisgegeben. Erst 2006 begannen umfassende Sanierungsarbeiten zur Rettung eines der größten und komplexesten Jagdschlösser Thüringens.
Herzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar, der gern auf dem Ettersberg jagte, ließ das Schloss 1706 - 1712 errichten. 

In der Regierungszeit von Herzog Carl August nutzte dessen Mutter, Herzogin Anna Amalia, das Schloss als Sommersitz (1776 - 1780) und traf sich hier mit ihrem literarisch-musikalischen Kreis.
Viele Persönlichkeiten besuchten Schloss Ettersburg und ließen sich inspirieren:
Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Hans Christian Andersen, Emanuel Geibel, Friedrich Hebbel, Franz Liszt, Johann Gottfried Herder, Christoph Martin Wieland ....
Auch heute ist Schloss Ettersburg eine gute Adresse für Persönlichkeiten aus Kultur und Politik.
Erst in diesem Jahr (28. August 2016) trafen sich hier die Außenminister Frankreichs, Polens und Deutschlands, um nach neuen Ideen des Zusammenlebens in Europa zu suchen. Das Schloss ist mittlerweile ein exklusiver Tagungsort, wo sich Politiker, Sänger, Schriftsteller, Schauspieler, Musiker, Literaten treffen, wo es Seminare, Konferenzen, Vorträge und Lesungen gibt.
Aber hier kann man auch gut ausspannen. Denn im Schloss gibt es auch ein Hotel und hervorragende gastronomische Einrichtungen. Vielleicht haben Sie Lust, mal einen Kurzurlaub hier zu verbringen und in der Morgenluft durch die im englischen Stil von Eduard Petzold und Hermann von Pückler-Muskau errichtete Parkanlage zu schlendern.
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Montag, 12. September 2016

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach

Wer von Nägelstedt aus zur Lohmühle im Unstrut-Hainich-Kreis wandert, der kann staunen. Ein imposantes Wasserrad von 6,50 Meter Durchmesser und 3,80 Meter Breite ziert die Mühlenanlage. Seit 2009 wird hier Elektroenergie mit Hilfe der Wasserkraft der Unstrut gewonnen.
1850 wurde die Lohmühle bei Nägelstadt errichtet. Umfas-send sanierte man die Anlage in den 1990-iger Jahren.
Gewerblich nutzte man die Mühle bis 1958. Eine private Nutzung zur Herstellung von Schrot erfolgte bis 1976. 
Noch heute kann man in der Lohmühle Gerätschaften sehen, die zur Herstellung des Schrotes dienten. Aber die Lohmühle zeigt ihre "inneren Schätze" nicht täglich. Besichtigt werden kann die Mühle zu jährlichen Mühlentag bzw. bei einer privaten Terminvereinbarung.
Haben Sie sich eigentlich schon einmal gefragt, warum es so viele Lohmühlen  in unserem Land gibt? 

Die Antwort ist einfach: In einer Lohmühle wurden Fichten- und Eichenrinden zur Lohe zermahlen, die man wiederum in den Gerbereien zur Herstellung von Leder nutzte, da sie viel Gerbsäure enthielt.

Wenn Sie gern wandern und vielleicht auch mal diese Mühle sehen wollen, dann klicken Sie auf den Wandervorschlag einer Gothaer Wander- gruppe. Viel Spaß!
Wanderroute zur Lohmühle. Beschrieben von 
Gothaer Wanderfreunden. Klicken Sie!


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Samstag, 3. September 2016

In Thüringen kann man viel entdecken

Das fließende Wasser des einstigen Oberhofer Naturbades ist auch im Hochsommer kühl und erfrischend.
Wer von Oberhof zur Lütsche-Talsperre wandert, kommt an diesem Naturfreibad vorbei, welches einst von der Stadt Oberhof betrieben wurde. 

Heute ist der "Naturfreunde Breiten-Born.e.V." Nutzer des Geländes. Jeder kann auf das Gelände, jeder kann auch ins Wasser, aber auf einem Schild verweist der Verein, dass das Betreten und Benutzen des Geländes auf eigene Gefahr geschieht.
1853 wurde diese Pferdeschwemme als "Badewanne" für die im Marstall des Sonderhäuser Schlosses eingestellten Pferde errichtet.

Die Basilika St. Gangolf in München- lohra ist eine romanische Klosterkirche im Norden  des Frestaates Thüringen.
1170 entstand die Basilika.

Ausführlich zum Schloss Sondershausen: HIER
Das Kloster Lohra wurde 1170 gegründet. 

Der Rennsteig - Thüringens schönster Höhenwanderweg - ist 169,3 km lang.
Gefunden auf dem Weg von Oberhof zur Lütsche-Talsperre
Im Ferienort Friedrichroda gibt es das "Thüringer KloßTheater". Was man da erleben kann, also den Spielplan und das ganze Drum-und-Dran, erfahren Sie HIER!
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