Samstag, 15. November 2014

Der Physiker Walther Bauersfeld entwickelte im Auftrag von Carl Zeiss Jena 1919 das erste Planetarium weltweit






Mit solch einem Gerät, hier ein ausgedientes Modell, welches in der Jenaer Goethe-Galerie steht, werden in den Zeiss-Planetarien die herrlichen Sternenhimmel in die Kuppel der Zuschauerräume "gezaubert".

Wenn Sie mehr über das Zeiss-Planetarium in Jena und dessen Programm erfahren möchten, dann klicken Sie HIER!

Ein weiteres Thüringer Planetarium befindet sich  in Bad Salzungen.

Weltweit gibt es zirka 3200 Planetarien. In Deutschland kann man etwa 100 solcher Einrichtungen besuchen.

Wer mehr über die Geschichte von Planetarien und deren Projektoren erfahren möchte, der sollte HIER klicken!
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Montag, 3. November 2014

Ferienpark Feuerkuppe bei Straußberg

Der Ferienpark Feuerkuppe ist ein Kinder- und Jugenderholungszentrum (KiEZ) im thüringischen Straußberg bei Sonderschauen. Neben Kinder- und Jugendgruppen sind hier auch Vereinen, Familien mit Kindern, Tagungsteilnehmer usw. gern gesehene Gäste. Der Ferienpark bietet Unterkünfte für 600 Gäste in 50 Bungalows und einem Gästehaus. Für das leibliche Wohl sorgt das Küchenteam, 
welches auch ve- betarische Ge- richte, Diätkost sowie spezielle Speisen für Mus- lime gerne zube- reitet.  Die Aus- stattung der Bun- galows ist zeit- gemäß (siehe Internetseite).
Der Ferienpark Feuerkuppe liegt zentral: 
Bequem und schnell erreicht man Erfurt 1h, Nordhausen 25 Min., Göttingen 1h, Halle 1h, Leipzig 1,5h und Eisenach 1h. 

Und auch in der näheren Umgebung gibt es viel zu sehen: 
Den Affenwald, die Sommerrodelbahn, die Burg Straußberg, das Erlebnisbergwerk Sondershausen, das Schloss Sondershausen, eine Skatearena, die Barbarossahöhle, das Kyffhäuserdenkmal, das Panoramamuseum, Spaßbäder, die Modellbahn Wiehe, die Funkenburg Westgreußen, den Baumkronenpfad und den Bärenpark Worbis.

Wer gern am Ort bleiben möchte, der kann einen der höchsten Klettertürme Deutschlands (21 Meter)  bezwingen und sich danach gemütlich in der Sauna entspannen. 
Ab Mai lädt das kostenfreie Freibad mit Rutsche und Rettungsschwimmer zur Abkühlung ein und am Abend heißt es  „Vorhang auf“ im Kino oder bzw. tanzen in der Disco bis zum Sonnenuntergang.
 


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Donnerstag, 16. Oktober 2014

DerThüringer war auf Reisen und entdeckte Deutschlands letzte regelmäßige Postkutschenlinie

Ja, es gibt sie noch,  die gute alte Postkutsche, die Reisende von einem Ort zum anderen bringt. In Bad Kissingen startet vier Mal wöchentlich solch eine große gelbe Kutsche, die von vier kräftigen Pferden gezogen wird,  auf der letzten regelmäßig befahrenen Postkutschenlinie der Deutschen Post. 


Zwei Ziele werden angefahren: Freitags und sonntags geht es nach Bad Bocklet und donnerstags und sonnabends steht das Schloss Aschach im Fahrplan. Hin- und Rückfahrt kosten zusammen 18 Euro. Die romantische Fahrt durch das Tal der fränkischen Saale dauert immer eine Stunde. Mit dem Auto allerdings benötigt man gerade mal 15 Minuten. Aber der Reiz einer Postkutschenfahrt
liegt wohl im gemächlichen Reisen durch Wälder, Wiesen, Auen und Dörfer.

Und wenn dann auch noch der Postillion in sein Horn bläst, dann kehrt man in Gedanken ein bisschen in die Vergangenheit zurück.

Manch einer summte da auch schon mal "Hoch auf dem gelben Wagen", jenes Lied, das der Thüringer Rudolf Baumbach 1879 schrieb und das Deutsch- lands Bundespräsident Walter Scheel so erfolgreich sang.
Neun Personen haben in der geräumigen Postkutsche Platz.

Übrigens hatte diese Postkutschenlinie 1939 ihre Jungfernfahrt. Der Krieg führte zur Einstellung des Linienverkehrs, bis 1950 die erste Kutsche wieder rollte. Klar, die offizielle Postkutschenzeit ist mittlerweile längst vorbei, aber als touristische Attraktion ist der vierspännige gelbe Wagen mit Kutscher und Postillion unschlagbar. Falls Sie mehr erfahren wollen oder auch mal eine Reise per Kutsche mögen, dann klicken Sie HIER.


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Samstag, 11. Oktober 2014

Wer wohnte 1924 in "meinem" Ort?

Diese Frage lässt sich jetzt zumindest für das Jahr 1924 mit diesem Buch klären, wenn Sie in Erfurt bzw. in einen der 137 hier aufgeführten Ortschaften eine Person suchen. Der Rockstuhl-Verlag aus Bad Langensalza hat dieses historische Adressbuch für Liebhaber neu aufgelegt. Klicken Sie auf das Buch und erfahren Sie mehr!

Übrigens hier unten finden Sie alle Thüringer Ortschaften, deren Einwohnerverzeichnisse von 1924 im Adressbuch enthalten sind.

Viel Spaß beim stöbern, entdecken und finden.
DIE STADT ERFURT MIT DEN ORTSCHAFTEN: Alach, Alperstedt, Andisleben, Apfelstädt, Azmannsdorf, (Bachstedt s. Markvippach), Bechstedtstraß, Bechstedtwagd, Berlstedt, Bienstädt, Bindersleben, Bischleben (mit Stedten), Büßleben, Cobstädt, Dachwig, Dielsdorf, Dittelstedt, Döllstädt, Eckstedt, Egstedt, Eichelborn, Eischleben, Elxleben a. G., Elxleben ü. St., Ermstedt, Friedrichsdorf, Frienstedt, Gamstädt, Gebesee, Gierstedt, Gispersleben-Kiliani, Gispersleben-Viti, Gottstedt, Grabsleben, Gräfentonna, Großballhausen, Großfahner, Großmölsen, Großrettbach, Großrudestedt, Großvargula, Gügleben, Gutendorf, Haarhausen, Haßleben, Hayn, Henschleben, Herbsleben, Hochheim, Hochstedt, Holzhausen, Hopfgarten, Hottelstedt, Ingersleben, Isserode, Kerspleben, Kirchheim, Kleinballhausen, Kleinfahner, Kleinmölsen, Kleinrettbach, Kleinrudestedt, Kleinvargula, Klettbach, Kornhochheim, Kranichborn, Kranichfeld, Kühnhausen, Linderbach, (Luthersborn s. Weißensee), Marbach, Markvippach m. Bachstedt, Meckfeld, Melchendorf, Mittelhausen, Möbiusburg, Mönchenholzhausen, Molsdorf, Mühlberg, Nauendorf, Neudietendorf, Neumark, Niedernissa, Niederzimmern, Nöda, Nohra, Nottleben, Obernissa, Ollendorf, Ottmannshausen, Ottstedt, Rhoda b. Bischleben, Riechheim, Riethnordhausen, Ringleben, Rockhausen, Röhrensee, Rohda (S. W.), Salomonsborn, Schallenburg, Schellroda, Schloßvippach, Schmira, Schwansee, Schwerborn, Schwerstedt m. Gut Stödten, Schwerstedt (S. W.), Sömmerda, Sohnstedt, (Stedten s. Bischleben), Stotternheim, (Stödten-Gut s. Schwerstedt), Straußfurt-Gemeinde, Straußfurt-Gut, Sülzenbrücken, Tennstedt, Thalborn, Thörey, Tiefthal, Töttelstädt, Töttleben, Tonndorf, Tröchtelborn, Troistedt, Tunzenhausen, Udestedt, Urbich, Utzberg m. Hopfgarten, Vehra, Vieselbach, Vippachedelhausen, Wallichen, Walschleben, Waltersleben, Wandersleben, Weißensee m. Luthersborn, Werningshausen, Werningsleben, Windischholzhausen, Witterda, Wundersleben, Zimmernsupra (137 Ortschaften)
Ihr Ort bzw. Ihr gesuchter Jahrgang fehlt? Kein Problem! Klicken Sie auf diesen Link und sehen Sie noch mehr Thüringer Adressbücher. 


Mittwoch, 8. Oktober 2014

Carillon auf dem Erfurter Anger



Das Glockenspiel im Erfurter Bartho- lomäusturm, ist mit seinen 60 Bronze- glocken eines der größten Instrumente dieser Art in Deutschland.

Die weltweit größten Carillons befinden sich in Taejon, Korea (77 Glocken) und in Halle/Sa. (76 Glocken). Die Glockenspie- le in Halle/Sa. und in Erfurt wurden Vom Apoldaer Glockengießer Peter Schilling gefertigt.
Mehr Infos? Klicken Sie!


Freitag, 1. August 2014

Kleinroller Schwalbe aus Suhl feierte 50. Geburtstag

Sie sieht schmuck aus, ist sparsam im Verbrauch und ausgesprochen robust. Die Rede ist von der zweisitzigen Schwalbe, dem wohl berühmtesten Kleinkraftrad der Suhler Simson-Vogelfamilie, zu der neben der flotten Schwalbe (60 km/h) auch noch Spatz, Star, Sperber und Habicht gehören.
Am 1. Februar 1964 begann im damaligen Volkseigenen Betrieb (VEB) Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl die Serienproduktion der Schwalbe. Dass dieses Gefährt eine solche Erfolgsgeschichte schrieb, ahnte  damals bestimmt keiner. 

Weit über eine Million Stück verließen bis zum Produktionsende am 31. März 1986 das Werk in Suhl-Heinrichts. Noch heute sind rund eine halbe Million Schwalben im In- und Ausland unterwegs, denn die Suhler verkauften ihr Schmuckstück in Dutzende Länder.

Die   MZA GmbH in Suhl  produziert noch Original-Ersatzteile  für Simson-Zweiräder, auch für die Schwalbe. Sogar komplette Motoren werden noch geliefert. Theoretisch könnte man mit den in diesem Betrieb produzierten Ersatzteilen jährlich 12 000 Simson-Zweiräder bauen.
Eine glückliche Familie. Ihre Schwalbe wurde als 8 711te produziert. 
1500 Schwalben und ihre Fahrer kamen zur Jubiläumsfeier nach Suhl.
Mittlerweile hat die Schwalbe Kultstatus. Es gibt Schwalbe-Fanclubs, Schwalbe-Stammtische in Ost-, West-, Nord- und Süddeutschland. Und in diesem Jahr war eine ganze Stadt im Schwalbe-Fieber: Die Suhler bereiteten zum 50. Geburtstag IHRER Schwalbe eine wunderschöne Geburtstagsfeier. Anfang Juli kamen Hunderte in die südthüringische Kreisstadt und präsentierten stolz ihre Fahrzeuge, schauten, bewunderten und fachsimpelten.

Mit viel Leidenschaft haben die Suhler Bürgerinnen und Bürger das große Fest vorbereitet. Da wurden Berichte und Anekdoten geschrieben, Fotos herausgekramt und wer noch eine Schwalbe besaß, reparierte, putzte und polierte, damit alles zum Fest und zur großen Ausfahrt die Zuschauer verzückt.

Bei so einer Erfolgsgeschichte und so viel Euphorie könnte man doch an eine Neuaufnahme der Produktion denken. Versuche, die Schwalbe wieder zu produzieren,  gab es nach der Wende. Investitionen für Produktionstechnik und strenge  technische Normen ließen das Projekt jedoch scheitern.
Auch das Thema "Elektro-Schwalbe", welches kurz im Gespräch war, ist vom Tisch. Es wäre schön gewesen, aber .....

In Suhl schaut man vorwärts. 2015 gibt es das nächste Jubiläum: Zum 60. Mal jährt sich dann der Produktionsstart des Suhler Simson-Mopeds SR 1. Das baute man, bevor die Schwalbe flügge war.


Alle Bücher versandkostenfrei.
Bequemer geht's nicht!


Samstag, 26. Juli 2014

Kornhochheimer Kummelkreuz ein Ausflugsziel mit Weitblick

Hier oben auf dem Kornheimer Hügel Kummel läst es sich gut picknicken! Im Schatten des großen Baumes steht ein riesiger runder Tisch zwischen zwei Bänken.  
Kummelkreuz: ein fünf Meter hohes Eichenkreuz mit der Inschrift "Gott schütze unser Land"

Und, sollte die Gesellschaft größer sein, dann ist auch das   kein Problem,  denn rund um das fünf Meter hohe Kreuz gibt es noch eine Sitzbank.

Wer hierher kommt, der kommt bestimmt wieder, denn der Ausblick weit ins Thüringer Land ist grandios: Mühlburg, Burg Gleichen, Wachsenburg, Gustav-Freytag-Weg ja  auch den  Inselsberg kann man sehen.

Zu erreichen ist die Anhöhe "Kummel" von der A 4 kommend Richtung Neudietendorf gleich links hinter der DEA-Tankstelle, von Neudietendorf kommend durch Kornhochheim am Ortsende rechts vor der Tankstelle.
Na dann, viel Spaß beim Picknick mit Ausblick. Diese herrliche Location ist es doch mal wert, dass die ganze Familie das sonntägliche Kaffeetrinken ins Freie verlegt, oder?


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Freitag, 11. Juli 2014

Wieder planmäßig von Erfurt zum Rennsteig

Seit dem 15. Juni 2014 gibt es wieder eine direkte Zugverbindung von Erfurt zum Bahnhof Rennsteig. Die Erfurter Bahn und die Süd-Thüringen-Bahn befahren gemeinsam an Wochenenden und Feiertagen die Strecke im 2-Stunden-Takt. 
Foto: Erfurter Bahn
Abfahrtszeiten 

Erfurt:
08:49, 10:49, 12:49, 14:49.

Bahnhof Rennsteig: 10:43, 12:43, 14:43, 16:43.
Vor allem Wanderer, Radtouristen und Skifahrer werden den Rennsteig- Shuttle nutzen. Erfurter Bahn und Süd-Thüringen-Bahn setzen deshalb Triebwagen mit extra großen Fahrradabteilen ein.

Der Bahnhof Rennsteig ist zu jeder Jahreszeit Ausgangspunkt für zahlreiche Unternehmungen. Mitten im UNESCO Biosphärenreservat Vessertal gelegen, lädt die wunderschöne Landschaft nicht nur zum Wandern, Radeln oder Skilaufen ein, sondern auch zu Kutsch- und Pferdeschlittenfahrten, Mountainbiken oder zum Geocaching.
Im Video können Sie die Strecke Ilmenau-Rennsteig, die bis 1998 täglich befahren wurde, mit einem historischen Zug zurück- legen.

Übrigens: Der Abschnitt zwischen Stützerbach und dem Bahnhof Rennsteig ist mit 61 Promille Neigung eine der steilsten im Reibungsbetrieb befahrenen Eisenbahnstrecken Deutschlands.

Kosten 
Sie lösen ein Ticket von Erfurt bis Ilmenau (Das Hopperticket gilt auf Grund einer Ausnahmereglung an den Verkehrstagen des Rennsteig Shuttles bis Ilmenau Hauptbahnhof) und für die Fahrten zwischen Ilmenau und dem Bahnhof Rennsteig können an den Automaten in den Triebwagen von Erfurter Bahn und Süd•Thüringen•Bahn ein separates „Sonder-Ticket Rennsteig“ lösen. (einfache Fahrt: 3,00 € / Hin- und Rückfahrt: 5,00 €)

Rennsteig-Shuttel startete wie geplant.

Hier lesen und hören Sie mehr.


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Sonntag, 22. Juni 2014

Christian Ludwig Brehm der "Vogelpastor"

Christian Ludwig Brehm wird der "Vogelpastor" genannt, weil der Pfarrer sich der heimischen Vogelwelt wie kein anderer widmete. Die Brehm-Gedenkstädte in Renthendorf im Saale-Holzland-Kreis erinnert daran.
Und dort wird auch seiner gedacht, denn vor genau 150 Jahren, am 23. Juni 1864 verstarb der Forscher. Brehm gilt als Begründer der wissenschaftlichen Ornithologie

 Er gab auch die erste Fachzeitschrift auf dem Gebiet heraus und hat in rund 50 Jahren die wohl vollständigste Sammlung zur heimischen Vogelwelt zusammen getragen. 

Tausende seiner Exponate werden beispielsweise stolz in New York aufbewahrt.

Gemeinde, Politik und Wissenschaft hatten schon am Sonntag zu einer Gedenk- veranstaltung in die Kirche nach Renthendorf eingeladen. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht bezeichnet die Gedenkstätte als "Juwel von Weltrang" und sicherte Unter- stützung des Landes zu.
Derzeit wird die, neben der Kirche gelegne, heutige Gedenkstätte saniert. Zu sehen sind in dem einstigen Wohnhaus der Familie Brehm beispiels- weise Reisetagebücher und eine Bibliothek mit 13.000 Bänden.

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