Mittwoch, 20. Januar 2021

Ilmenaus Wintersportparadies: Der Lindenberg

Viele Touristen, Wanderer und Gäste aus nah und fern kommen jedes Jahr in die Goethe- und Universitätsstadt Ilmenau am nordöstlichen Rand des Thüringer Waldes. Und so mancher von ihnen besteigt auch den berühmten Hausberg der Ilmenauer, den Kickelhahn (861 m), der oft von Goethe und anderen Persönlichkeiten besucht wurde und so seine große Bekanntheit über die Stadtgrenzen hinaus erlangte.

Aber Ilmenau hat noch ein weiteres Highlight, einen weiteren Hausberg, den vor allem die Einheimischen für Winter- und Sommersport nutzen: den Lindenberg.  Der 749 Meter hohe Berg im Stadtgebiet ist vor allem im Winter gut besucht. Hier wurden einst bedeutende Rodel- und Bobwettkämpfe auf Naturbahnen ausgetragen.

2019 wurde der neue Aussichtsturm errichtet. Er ist 9,15 m hoch
Heute sind es Downhill-Abfahrten und Mountainbike-Wettkämpfe von nationalem Rang, die Besucher anlocken. Aber auch Freizeitsport wie Eisstockschießen, Rennrodeln und Skifahren bzw. Wandern werden am Berg ausgeübt.

Unbeschreiblich schön jedoch sind zu jeder Jahreszeit die Aussichten vom Gipfel. Vom Aussichtsturm sieht man die Stadt Ilmenau und das nördliche Vorland des Thüringer Waldes.

Fotos: Edward Santoso Muchlis
Blick auf die Goethe- und Universitätsstadt Ilmenau

Auf dem Lindenberg befinden sich fast alle Wintersportanlagen der Stadt Ilmenau. Neben zwei Skisprungschanzen existiert auch ein alpiner Abfahrtshang an der Westseite des Berges, der 750 Meter lang ist. 200 Höhenmeter überwinden die Abfahrtsläufer, wenn sie ins Tal rauschen. Natürlich gibt es  einen Lift, um bequem wieder nach oben zu kommen.

Im Sommer erfreut Besucher das dichte Wanderwegenetz rund um den Berg.
Eigentlich ist ganzjährig am Ilmenauer Lindenberg immer was los. Die Besucher sichern auch den beiden Gaststätten "Bobhütte" (siehe Foto) und "Rodelklause" ihr Auskommen.



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Montag, 11. Januar 2021

Wer hier steht, hat Thüringens höchsten Punkt erreicht.

Der Schneekopf bei Gehlberg ist mit 978 Metern die zweithöchste Erhebung im Thüringer Wald. Der Schneekopf ist vulkanischen Ursprungs. Wanderer haben hier schon öfters eine der bekannten Schneekopfkugeln gefunden, die im Inneren Kristalle (Achate) ausbilden.
Der Aussichtsturm auf dem Schnee-
 kopf wurde 2008 erbaut. Wer die Aussichtsplattform besteigt, der hat mit 1001,11 Metern den höchsten Punkt Thüringens erreicht.
Der 25 Meter hohe Fernmeldeturm
steht neben dem Aussichtsturm. In der DDR wurde er von der SED des Bezirkes Suhl als Richtfunkzen-
trale genutzt.
Der Schneekopf ist heute ein beliebtes Ausflugsziel der Thüringer. Wanderer kommen zu jeder Jahreszeit auf den Berg und genießen
von der Aussichtsplattform den Blick weit ins
Land. (Fotos & Video: bahnhof-erfurt.de)
Von hier oben kann man bei guter Sicht die Rhön, das Thüringer Becken, den Ettersberg bei Weimar und Oberhof sehen. Ja, und bei superguten Sichtverhältnissen blickt man bis zum Brocken im Harz oder zum Schneeberg im Fichtelgebirge.
Doch im Winter sind es vor allem die Langläufer, die hier um und über den Berg ihre Runden drehen. Loipe um den Schneekopf.


In der DDR wurden der Berg und sein Umfeld zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Der 1852 erbaute achteckige Aussichtsturm auf dem Schneekopf wurde am 18. August 1970 gesprengt. 
Erst nach der Wende im Jahre 1989 durften die Menschen wieder die Aussicht von diesem Berg genießen. Der Schneekopf wurde wieder für jedermann frei zugänglich!
Jährlich am ersten Wochenende im Juli feiert man seit 1999 das Schneekopf-Gipfeltreffen. Dieses Volksfest beginnt mit einer Stern- wanderung zum Gipfel.





Die "Neue Gehlberger Hütte" auf dem Schneekopf wurde 2009 eröffnet. Sie ist  die höchstgelegene bewirtschaftete Hütte im Thüringer Wald.

Dienstag, 5. Januar 2021

Schneekunst im Weimarer Kirschbachtal

Erster Schnee in Weimar und Umgebung und schon viele Schneemänner lachen die Spaziergänger an. 


Wer in diesem Tagen durch das herr- liche Kirschbachtal schlendert, dem be- gegnen zwei besonders künstlerisch ge- formte Schneemänner, die Marlene Peuckert für uns fotografiert hat.

Montag, 28. Dezember 2020

Hurra, der Winter ist da! Es hat in Thüringen geschneit!

Unsere  Bilder aus dem Thüringer Wald (Umland von Suhl) beweisen es, die Landschaft hat ihr weißes Winterkleid angezogen.


Groß und Klein bauen Schneemänner und so mancher lässt es sich nicht nehmen, die Rodelbahn bzw. eine Skipiste auszuprobieren.

Fotos: Veronika Griebel, Suhl
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Sonntag, 20. Dezember 2020

Einmalig in Thüringen! Durch Gera rollt ein fahrerloser Bus

Völlig fahrerlos rollt seit dem 14. Dezember 2020 das automatisierte E-Shuttle "EMMA" durch den Geraer Stadtteil Lusan.

Auf seinem Rundkurs durch die Wohnanlage werden sechs Haltestellen angefahren.
"EMMA" verbindet so u.a. das Einkaufszentrum in der Zeulsdorfer Straße, Arztpraxen und einen Haltepunkt der Buslinie A15. 
Mitarbeiter des französischen Herstellers EasyMile haben zuvor Informationen zur Streckenführung und Haltepunkte in dem Bordcomputer des sechssitzigen Elektrobusses hinterlegt. 
Einen Fahrer im Führerstand gibt es nicht. Jetzt in der Testphase sind Sicherheitsbegleiter mit an Bord, die den Überblick während der Fahrt behalten.
Gegenwärtig ist der Bus auf der Linie A15  unterwegs und kann kostenlos genutzt werden. Fahrplan
Die GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH ist Partner des Pilotprojektes und unterstützt beteiligte Unternehmen mit ihrer Fachkompetenz. Das Projekt wird vom Thüringer Umweltministerium gefördert. Unter anderem sollen Erkenntnisse über den Betrieb von automatisierten Shuttlebussen im öffentlichen Raum erzielt werden.


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Sonntag, 29. November 2020

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - das Urlauberland Thüringen ist schön!

Ein wunderschöner, sonniger Herbsttag für die Suhler, der 1. Advent 2020. Veronika Griebel hielt die Stimmung für uns fest und stellte uns ihre Aufnahme (Suhler Ortsteil Goldlauter-Heidersbach) zur Verfügung.


Wussten Sie, dass im Jahre 2019 über vier Millionen Gäste den Freistaat Thüringen besuchten? Im Durchschnitt blieben die Gäste 2,6 Tage hier. Von den neun Thüringer Reisegebieten verzeichneten sechs Reisegebiete im Jahr 2019 sowohl einen Anstieg der Gästeankünfte und als auch der Übernachtungen. Das beste Ergebnis erzielte der Städtetourismus (Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar) mit einem Zuwachs von 129 Tausend Gästeankünften und 250 Tausend Übernachtungen. Ein deutliches Plus gegenüber dem Jahr 2018 konnte auch das Reisegebiet Thüringer Wald verbuchen. Hier stieg die Zahl der Gästeankünfte um 56 Tausend und die der Gästeübernachtungen um 193 Tausend. (Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik)


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Donnerstag, 19. November 2020

Exklusiver Blick in die Erfurter Danakil-Wüste

Die Wüste lebt, mitten in Erfurt. Jedenfalls gedeihen nun schon gut 500 Kakteen und andere Wüstenpflanzen wie Xerophyten und Sukkulenten im künftigen Klimahaus „Danakil“.

Namensgeber der künftigen Ganz- jahres-Besucherattraktion ist die gleichnamige Wüste in Äthiopien.


Auch ein Urwald, in dem wieder Schmetterlinge flattern werden, ent- steht in dem markanten, hellen Gebäude.


Vier Teiche und sechs Wasserfälle wird es ebenso geben.

Erste Besucher dürfen im Frühjahr 2021 den von Felsen und Geröll gesäumten Lehrpfad durch die Klimazonen erkunden.

Fotos: 
bahnhof-erfurt.de (Klicken Sie!)
Das Klimahaus Danakil ist 11 Meter hoch und überspannt eine Fläche von 2000 Quadrat- metern. Urwald und lebensfeindliche Wüste werden im Klimahaus Danakil ab dem 23. April 2021 (Eröffnung der BUGA 2021 in Erfurt) den Besuchern präsentiert.

Danakil kostet mehr als 20 Millionen Euro und ist das größte Buga- und Ega-Projekt. Spatenstich war Anfang 2018. Insgesamt wird der Ega-Park vor der Bundesgartenschau für knapp 35 Millionen Euro saniert und aufgehübscht, mehr als Dreiviertel des Geldes kommt aus Fördermitteln.


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Montag, 16. November 2020

Thüringer Stollen und Erfurter Schittchen sind patentrechtlich geschützte Produkte

Der Thüringer Stollen ist der älteste Stollen in Deutschland, das beweisen Unterlagen im Naumburger Stadtarchiv, die auf das Jahr 1329 zurückgehen. Ob diese Leckerei zur Weihnachtszeit auch schon vor fast 700 Jahren so köstlich schmeckte wie heute, ist nicht belegt. 
Um den guten Geschmack der Weihnachtsstollen in unseren Tagen bemüht sich auch der Thüringer Stollenschutzverband, der auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt jedes Jahr einen Verkaufsstand betreibt. Aber in diesem Jahr ist das nicht möglich. Die Corona-Epidemie veranlasste Erfurts Stadtväter, den größten Weihnachtsmarkt Deutschlands wegen Ansteckungsgefahren nicht durchzuführen. (Bild entstand 2019)
Schittchen heißt der Thüringer Stollen in Erfurt. Chrisamel nennt man ihn in Suhl.
Zahlreiche Stollen aus  Thüringer Bäckereibetrieben tragen auch im Jahre 2020 das Qualitätssiegel "Original Thüringer Weihnachts- stollen".

Viele dieser deutschlandweit / weltweit beliebten Leckereien sind aber leider 2020 nur in den Geschäften vor Ort käuflich zu erwerben bzw. durch telefonische oder im Internet online getätigte Bestellungen zu erhalten.  

Natürlich können Sie Thüringer Weihnachtsstollen auch selbst backen.
Der Thüringer Bäckermeister Süpke aus Sömmerda verrät Ihnen sein Rezept.
Klicken Sie auf das Bild!

Natürlich schmeckt jede Stollensorte etwas anders, denn jeder Bäcker hat trotz der Rahmenbedingungen des Stollenschutzverbandes sein ganz individuelles Rezept und seine be- sonderen Kniffe für die Herstellung des Stollens.

Guten Appetit!
Die kleine Bäckerei Laudenbach im thüringischen Gera verschickt diesen Stollen. Klicken Sie auf die Abbildung!


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So wird Ihr Thüringer Stollen noch leckerer
Klicken Sie auf das Foto, dann können Sie alles sehr gut lesen.

Foto wurde uns zur Verfügung gestellt von: bahnhof-erfurt.de


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Dienstag, 27. Oktober 2020

Sandmännchen in Nougat-Erlebniswelt

Das Sandmännchen hat sich ein süßes Thüringer Ausflugsziel ausgesucht:

Bis zum Nikolaustag ist der kleine TV-Star in der Viba-Nougatwelt  in Schmalkalden (Nougat-Allee 1) zu Besuch.

Mehr als 100 originale Animationsrequisiten und Figuren sind in der Ausstellung „Unser Sandmännchen und seine Freunde“ zu sehen. 
Beeindruckend ist, wie viele Fortbewegungsmittel der Sandmann über die Jahre benutzt hat: Dampflok, Kutsche, Solarmobil, fliegenden Teppich, Hubschrauber und mehr hat er mit nach Südthüringen gebracht. Die Requisiten sind in den vergangenen 60 Jahren im TV zu sehen gewesen.
Gleichzeitig mit der Ausstellung können neugierige Naschkatzen die gläserne Pralinen- und Nougatproduktion von Viba Sweets ansehen. Geöffnet ist Montag bis Sonntag jeweils 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr). Restaurant/Café und Viba-Werksladen laden ebenfalls ein.

Fotos: www.schulfuchs.de  (Klicken Sie auf die Bilder und genießen Sie das Sandmännchen in seiner Schönheit!)
Klicken Sie auf die Abbildungen und erfahren Sie mehr!



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Donnerstag, 22. Oktober 2020

Auf Urwaldpfaden unberührte Natur entdecken

In Thüringen können Wanderer auf immer mehr sogenannten Urwaldpfaden unberührte Waldgebiete entdecken. Nun wurde in Hirschberg im Saale-Orla-Kreis an der thüringisch-bayerischen Grenze ein weiterer ausgewiesen. Der 2,8 km lange Rundweg führt an der Saale entlang und lässt die Wanderer die wilde Natur am ehemaligen DDR-Todesstreifen erkunden.
Eine Attraktion ist der überdachte Hängesteg direkt über dem Fluss. Und die mehr als 30 Meter lange Saalebänk lädt zur Rast ein.                 FOTOS: www.schulfuchs.de
Die Umweltschutzstiftung WWF wurde vom Freistaat Thüringen mit dem Urwaldpfad-Projekt betraut. Das Team hat die nicht mehr forstlich genutzten Wälder auf ihre Artenvielfalt hin untersucht und macht ausgewählte, beispielhafte Abschnitte zugänglich. Nicht zuletzt soll so für die Schönheit und den Erhalt der heimischen Natur geworben werden. Bis zum Frühjahr 2021 werden insgesamt 15 malerische Urwaldpfade ausgewiesen sein, erkennbar am seltenen Kardinalkäfer als Symbol. Die Pfade verlaufen unter anderem im Vessertal, im Nationalpark Hainich und in der Hohen Schrecke. Sie sind unter www.thueringer-urwaldpfade.de im Detail beschrieben.



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Sonntag, 4. Oktober 2020

Familienausflug oder Klassenfahrt zu den Dinos nach Erfurt

Über 50 originalgetreue Urzeit-Reptilien haben auf dem Erfurter Herrenberg (Hermann-Brill-Straße) vom 9. September 2020 bis zum 31. März 2021 ein Zuhause. Der größte ist fast 30 Meter lang und wiegt knapp eine Tonne. Der Diplodocus (Langhals) ist einer der Stars bei Deutschlands spektakulärster Dinosaurierausstellung.
Diplodocus. Lebte ca. 150 Mill. Jahre vor unserer Zeit-
rechnung. Länge 25 m, Breite 1,60 m, Höhe 5,50 m
Die Besucher der Ausstellung erhalten wissenschaftlich belegt und trotzdem leicht nachvollziehbar einen Einblick in Lebensbedingungen, Lebensformen und Dimensionen einer Spezies, die einmal vor mehr als 100 Millionen Jahren unsere Erde dominiert hat.

Besonders Grundschüler, Familien und Kindergar- tengruppen erwarten die Veranstalter. 

Geöffnet ist das Ausstel lungsgelände vom 09. 09. 2020 bis zum 31. 03. 2021 immer mittwochs bis sonntags von 9:30 bis 18 Uhr. 

Pachycephalosaurus. Länge 4,20 m, Breite 0,70 m, Höhe 2,00 m
In den Herbstferien kann man die Ausstellung von Montag bis Sonntag besuchen und ab November gibt es Winteröffnungszeiten.
Kentrosaurus
Spinosaurus
Weitere Infos gibt es auch hier. Bitte klicken Sie!

Die Veranstalter bitten darum, die Masken mitzubringen. Sie müssen im Eingangsbereich und auf der Toilette getragen werden. Hunde sind im Ausstellungsgelände nicht erlaubt. (Die Fotos entstanden 2015, als die Dinos am Nordstrand zu sehen waren.)

Klicken Sie auf die Abbildungen und erfahren Sie mir über diese Bücher!


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