Sonntag, 20. Mai 2018

Die Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza ist eine Reise wert

Die über 17 000 Einwohner zählende Kleinstadt Bad Langensalza am Rande des UNESCO-Weltkulturerbe "Nationalpark Hainich" ist eine wahre touristische Perle im Freistadt Thüringen. Mit zehn Parks und Themengärten hat sich der Ort einen Namen als blühendste Stadt Europas gemacht. Auf Schritt und Tritt trifft man hier in der drittgrößten Altstadt Thüringens auf wunderbar erhaltene Gebäude, die Jahrhunderte auf dem Buckel haben und über die Kenner interessante Geschichten erzählen.
Gut erhaltene Stadtmauerreste und Türme aus Travertinstein überall. Langensalzaer Travertin, versteht sich, denn im Südwesten der Stadt baute man den Travertin ab und verarbeitete ihn im Ort. Noch heute gibt es ein Travertinstein-Werk hier.
Der 81 Meter hohe Turm der im gotischen Stil erbauten Marktkirche überragt alles. Natürlich kann man emporsteigen und sich von dort oben die Stadt anschauen und weit ins Land gucken.

Ja, und Mittwoch, wenn Markttag ist, da lädt der Organist der Kirche Gäste und Einwohner jeweils um 12 Uhr zu einem kleinen kostenlosen Konzert in die Kirche ein. "Orgelmusik zur Marktzeit" heißt die seit vielen Jahren schon bestehende Reihe.

Ach ja, und das Rathaus mitten in der Stadt wurde zwischen 1742 und 1751 natürlich auch aus Langensalzaer Travertin nach einem großen Stadtbrand neu erbaut. Der Turm des Vorgänger-gebäudes wurde dabei ins neue Bauwerk integriert.
Jeweils um 12 und um 18 Uhr erklingt das Glockenspiel.
Und vor dem Rathaus dieser prächtige Brunnen aus Sandstein, aus dem sich eine Säule mit zwei Löwen erhebt, die das kursächsische Wappen und das Stadtwappen tragen und so die damalige Zugehörigkeit Langensalzas dokumentieren.
Über das Finn-Männchen an der Rathhausrückseite erfahren Sie in Bad Langensalza Folgendes: Fleischermeister, die auf dem Markt vergammeltes Fleisch verkauften, was mit Finnen behaftet war, wurden öffentlich an den Pranger gestellt, und der war hier unter diesem kleinen Männchen.
Eine kleine Geschichte aus dem modernen Bad Langensalza gibt es da noch zu berichten: Das Glockenspiel an der Rathausfassade! 

Die 32 Glocken an der Rathausfassade können 14 Melodien spielen und erklingen täglich um 12 und um 18 Uhr. Dabei erscheinen oben im Giebel auf einem Kreissegment fünf 80 Zentimeter große Figuren, die auch Langensalzaer Persönlichkeiten wie Hermann von Salza, Christoph Wilhelm Hufeland, Friedrich Gottlieb Klopstock darstellen. Angeführt werden diese Herren von einem Trompeter. 
Die fünfte Figur, der Patient von Hufeland, symbolisiert den Spender des Glockenspiels Werner Tanhauer.
Über Werner Tanhauer erzählt man so: Gleich nach der Wende reiste der agile Mann durch Thüringen und wollte irgendwo was Gutes tun. Bad Langensalza hatte es ihm angetan. Er sprach mit dem Bürgermeister und man wurde sich einig. Dann war Ruhe, nichts geschah. Als keiner mehr an die Spende glaubte, kam Werner Tanhauer mit dem Zug nach Bad Langensalza und brachte in einer Sporttasche den großen Geldbetrag zum Bau des Glockenspiels.
Na klar, auch das muss erwähnt werden: Die Kurstadt Bad Langensalza (Video) pumpt aus über 800 Metern Tiefe schwefelhaltiges Heilwasser, welches die Kurklinik nutzt, aber auch die Becken der Friederiken Therme füllt. Lesen Sie doch hier mal was über diese beliebte Therme mitten in der Stadt. Klicken Sie!


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Samstag, 19. Mai 2018

Kennen Sie Knetschecken?

Wenn Sie einen Thüringer fragen "Wollen wir ein bisschen knetschen?, dann meinen Sie, ins Hochdeutsche übersetzt, "Wollen wir miteinander reden, tratschen, quatschen ...
Vor vielen Haustüren, wie hier in Bad Langensalza, baute man im Mittelalter rechts und links der Eingangstür hockerähnliche Sitze mit einer bequemen Anlehnungsmöglichkeit. Dort trafen sich die Frauen und/oder Männer nach getaner Arbeit und "knetschten" miteinander, tauschten Neuigkeiten aus oder tratschten über gemeinsame Bekannte.
Heute ist so manche Knetschecke mit Blumentöpfen bzw. Blumenschalen gefüllt.

Aber auch in der Vergangenheit wurden die Ecken höchst selten nur zum Knetschen genutzt. In der Literatur liest man  auch, dass diese Vorsprünge zum leichteren Auf- und Absteigen vom Pferd von Bedeutung waren..

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Donnerstag, 17. Mai 2018

Freizeitoase entsteht am Stausee Heyda

Die Talsperre Heyda, unweit von Ilmenau, wurde 1989 in Betrieb genommen. Sie ist rund 240 Meter lang und hat eine Wasseroberfläche von 95 Hektar. Mit 5,4 Millionen Kubikmetern Fassungsvermögen zählt sie eher zu den kleineren Stauwerken in Thüringen. Gebaut wurde sie vor rund 30 Jahren für Bewässerungzwecke, diente aber auch der Fischzucht und zur Brauchwasserversorgung.
Heute wird hier gewandert, ge- angelt und drei Segelclubs nut- zen die Talsperre für ihren Freizeit- sport.

Der Stausee in- mitten von Wald und Wiesen ist gerade im Som- mer ein beliebtes Ausflugsziel.
Besonders beliebt bei Naturfreunden ist der zirka 8 Kilometer lange Rundwanderweg. Noch ist der Stausee kein offizielles Badegewässer, obwohl es auch einen kleinen Sandstrand gibt, wo man sich sonnen kann. Wer ins Wasser geht, tut das auf eigene Gefahr.
Doch das soll sich ändern! Rund eine Million Euro sollen jetzt investiert werden, um mehr Schwung in Tourismus und Naherholung am Stausee Heyda zu bringen.

Und weitere Millionenbeträge aus erhofften EU-Fördermitteln sollen folgen.

Unter anderem soll das jetzige Hotel "Zur Talsperre" ausgebaut und modernisiert werden. Vor dem Hotel, was einst als Unterkunfts- und Versorgungskomplex der Talsperren-Erbauer errichtet wurde, will man Familienspaß mit Feuerplätzen, Indianertipis und ein Gehege mit Kleinpferden und Ziegen schaffen.
Und ab 2022 sollen dann auch originelle Übernachtungen im Hausboot möglich sein. Doch schon jetzt will man die Zufahrt und die Parkmöglichkeiten in diesem Naherholungszentrum verbessern.
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Donnerstag, 10. Mai 2018

Die Elgersburg hielt allen Eroberungen stand

Schloss Elgersburg, welches der rund 1200 Seelen zählenden Gemeinde Elgersburg seinen Namen gab, thront auf einem Berg mitten im Dorf. 1139 wurde die Elgersburg erstmals in den Urkunden erwähnt. Und weiter kann man in den Chroniken lesen, dass im Mittelalter die Burg dem Schutz der alten Handelsstraßen von Franken über den Thüringer Wald diente.
Jacob Gräser, der Gründer der ersten Kalt- wasseranstalt in Deutschland, pachtete 1838 einen Teil des Schlosses, um Kurgäste unter- zubringen.

Später, von 1953 bis 1989, nutzte die DDR-Gewerkschaft FDGB das Schloss als Erho- lungsheim.

Heute befindet sich das Schloss Elgersburg im Besitz der Gemeinde.

Im Schloss gibt es ein kleines,  feines Hotel mit neun romantisch eingerichteten Zimmern.

Es gibt Schlossführungen (Anmeldung unter Telefon: 036774680770) und man kann sich im Trauzimmer des Schlosses das "Ja-Wort" für ein gemeinsames Leben geben (Telefon des Standesamtes Ilmenau: 03677600-240).
Mitten im Herzen des Thü- ringer Waldes, in einer landschaftlich reizvollen Umgebung, liegt  der Wan- der- und Skiort Elgersburg.

Rennsteig, Erfurt, Saalfeld, Arnstadt, Ilmenau, Oberhof, Suhl - alles in unmittelba- rer Nähe.

Waldgaststätten mit Thürin- ger Gerichten, tolle Wan- derziele und ein Museum  erwarten die Gäste.
Klick und die Bilder werden größer!

Interessante Links:   Gemeinde Elgersburg - Massemühle, technisches Denkmal - Hohe Warte mit Carl-Eduard-Turm (832 m ü. NN) 


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Dienstag, 8. Mai 2018

Rapsland Thüringen

Vielerorts leuchtet in diesen Tagen Thüringen goldgelb: Rapsblüte! Wanderer, Spaziergänger, Fahrradtouristen und andere genießen die herrliche gelbe Färbung der Felder, die den süßen Duft der Rapsblüten verströmen. Ausflüge zu den Rapsfeldern stehen momentan hoch im Kurs.
Die intensiven Blüten des Raps prägen bis Ende Mai das Landschaftsbild.
Was des einen Freud, ist des anderen Leid!

Autofahrer leiden unter den gelben Pollen, denn auf ihren Windschutzscheiben bildet sich ein gelber Belag.

Und auch Allergiker haben oft massive Ge- sundheitsprobleme mit den Rapspollen.

In Thüringen baut man auf 112 000 Hektar Raps an und erntet davon rund 413 000 Tonnen Rapssamen.

50 Prozent der Ernte werden zu Biodiesel verarbeitet.
Raps ist eine wirtschaftlich bedeutende Nutzpflanze. Aus dem Rapssamen wird Rapsöl gewonnen, welches in der Küche, aber auch als Beimischung zum Kraftstoff verwendet wird.
Allergie-Kalender


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Montag, 23. April 2018

Erfordia Turrita - türmereiches Erfurt

Einmal im Jahr bieten sich einmalige Erfurt-Ausblicke, denn dann heißt es in „Erfordia Turrita - türmereiches Erfurt“ www.erfordia-turrita.de Besucher können dabei historische Kirchetürme erklimmen, die sonst überwiegend nicht zugänglich sind.
Aus dem Turmfenster der St. Wigbertkirche.
Diesmal waren 13 Kirchentürme geöffnet, darunter erstmals der Turm der St. Wigbertkriche oder auch Wigbertikirche neben der Staatskanzlei am Anger. Seit dem Bau vor 600 Jahren durften erstmals Besucher hinauf!

Über enge Holztreppen gelangten die Besucher zur Ausblickplattform, die runherum begehbar ist. Und noch ein paar Stufen höher konnten die Gäste einen Blick in die kleine Türmerstube werfen. Dort hielt ein Türmer noch bis Ende des 19. Jahrhunderts Brandwache. https://de.wikipedia.org/wiki/Wigbertikirche_(Erfurt)
Fotos: 
KAHBOX.medien
Die Turmspitze war bis 1878 als
 Feuerwachturm bewohnt.
Vergrößern? Klicken Sie auf die Bilder! 
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Mittwoch, 11. April 2018

Sie ist eine der schönsten Burgen im Land Thüringen

Eine der wohl schönsten Thüringer Burgen ist die Burg Ranis bei Pößneck. Einst gehörte die weitläufige Anlage den Grafen von Schwarzburg, die sie im 13. Jahrhundert ausbauten.
Knapp 20.000 Be- sucher zählt das Schmuckstück im Saale-Orla-Kreis bislang jährlich.

Doch künftig sollen es wesentlich mehr werden.

Dafür entsteht eine neue Daueraus- stellung.
Der erste Teil rund um Geologie und Bergbau der Region ist nun im Südflügel eröffnet worden. Bis 2020 sollen die Themen Eiszeit, Mittelalter und Erdbeben-Forschung folgen. Und natürlich wird auch die Burg selbst ausführlich vorgestellt. Alles wird multimedial und modern präsentiert, so dass Besucher auch ausprobieren, hören und interagieren können. Außerdem sind perspektivisch ein Museumsshop sowie ein Café geplant. Das Land übernimmt den größten Teil der Kosten, schließlich gehört die Burg zur Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten. (Fotos von KAHBOX.medien)
Link1    Link2
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Dienstag, 3. April 2018

Thüringen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto entdecken (Teil 1)

Wandervorschläge für Sie!

Ruppberg bei Zella-Mehlis. Einer der schönsten Thüringer Berge mit einer tollen Aussicht.

Eisenach:
Burschenschaftsdenkmal










Trusetaler Wasserfall

Gartenbaumuseum im ega-Park
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Im Unstruttal bei Nägelstedt.




Oberweißbacher Bergbahn





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Donnerstag, 29. März 2018

Bad Langensalza: Vom Hotel direkt in die Therme

Die Kurgeschichte Bad Langensalzas blickt auf eine 200jährige Tradition zurück. Seit 1999 gibt es im Heilbad Bad Langensalza die Friederiken-Therme, die heute das Herzstück des umfangreichen Kur- und Wellnessangebotes ist. Die Heilmittelanwendungen in Bad Langensalza basieren unter anderem auf ortsgebundenen Heilmitteln wie Schwefel, Sole und Trinkheilwasser.
Knapp 20 Jahre nach der Eröffnung der Therme gab es nun einige energetische Verbesserungen. Auch das Foyer der Friederiken-Therme wurde umgestaltet und das neuerbaute benachbarte Hotel & Gesundheitsresort "Santa Royale" verband man mit einem sogenannten Bademantelgang (siehe Foto).
Das vis-à-vis der Friederiken-Therme entstandene Vier-Sterne-Hotel "Santa Royale" hat 126 Zimmer und sechs Suiten. Das Video gibt einen Einblick in die Friederiken-Therme, allerdings noch mit dem Eingang vor dem Umbau.
Etwa 1,5 Millionen Euro wurden in die Bauarbeiten investiert. Weitere Veränderungen sollen folgen. Unter anderem soll der Therapiebereich erweitert und die Saunalandschaft neu gestaltet werden. Auch die Haustechnik muss in die Kur.


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Montag, 26. März 2018

Sonntag, 25. März 2018

Eiermann-Bau in Apolda wird kreatives Zentrum

In den bekannten Industriebau in Apolda, den Eiermann-Bau, zieht neues Leben ein. Die landeseigene Bauaustellung IBA plant eine "Open Factory". Somit soll ab Ende Mai 2018 ein Ort für Künstler, Unternehmer und Freiberufler in dem denkmalgeschützten Gebäude entstehen. Ab sofort werden Mieter gesucht, die dauerhaft oder zeitweise dort arbeiten möchten. Auch gemeinschaftliches Coworking ist vorgesehen.
Fotos von KAHBOX.medien

Architekt Egon Eiermann hatte den Industrie- bau 1938/39 umgebaut und baulich geprägt.
Die IBA selbst zieht mit ihrer Geschäftsstelle ebenfalls auf einer Etage ein. Allerdings soll das Gebäude nur mit wenig Geld in Schuss gebracht werden, beispielsweise wird auf eine teure Innendämmung verzichtet. Stattdessen gibt es Mini-Häuser im Haus: Auf der Etage werden mehrere "Gewächshaus-Arbeitsplätze" aufgestellt, so dass nur diese beheizt werden müssen. Außerhalb dieser verglasen Arbeitsplätze kann es im Winter auch mal 15 Grad Celsius kalt werden.
Bis Anfang der 1990-er Jahre wurde dort Feuerlöschtechnik hergestellt, seitdem verfiel der Bau. Das Gebäude bietet rund 6.000 Quadratmeter Fläche für Büros, Ateliers und Werkstätten. Die Flächen im Erdgeschoss bieten auch Zufahrten mit Rolltoren.

Das Land hat den Bau für rund 1,5 Millionen Euro vom Bund erworben. Etwa eine Million Euro soll nun investiert werden.
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Mittwoch, 7. März 2018

Du bist Faust - Goethes Drama in der Kunst

In der Kunsthalle in München ist gegenwärtig eine sehr beeindruckende Ausstellung unter dem Titel "Du bist Faust - Goethes Drama in der Kunst" zu sehen. Goethes Faust hat von seiner Veröffentlichung bis heute zahlreiche Künstler aus aller Welt inspiriert, sich auf ihre Weise mit ihren Mitteln und Materialien mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Ausstellungsplakat
Die eigens für die Münchner Kunsthalle konzipierte Ausstellung präsentiert bis zum 29. Juli 2018 mehr als 150 Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Fotografien, Vertonungen und Filme von Künstlern aus Europa und den USA.

Die Ausstellungsstücke sind so aneinander gereiht, dass man auf seinem Weg durch die Ausstellung die Handlung des berühmten Goetheschen Kunstwerkes "Faust" noch einmal erlebt.

Bis heute hat Faust, hat das Faust-Thema nichts an Aktualität verloren. Die Ausstellung will die Besucher auch mit den noch immer drängenden Fragen des Dramas konfrontieren, will zum Nachdenken anregen.

Die exklusiv für die Münchner Kunsthalle entwickelte Ausstellung wurde maßgeblich von der  Klassik Stiftung Weimar unterstützt.

Einen Beitrag des ZDF zu dieser Ausstellung können Sie hier sehen.
Mehr Info: Klicken Sie die Abbildung 
Dank der kürzlich in Betrieb genommenen IC / ICE - Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Erfurt und München werden sich auch zahlreiche Thüringer diese außergewöhnliche Ausstellung in der Münchner Kunsthalle ansehen.


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Samstag, 17. Februar 2018

Weimars grüner Garten am Rande der Stadt lädt ein

Lust auf einen Spaziergang im Grünen mitten im Winter? Im Schlosspark Belvedere in Weimar ist  bis zum 25. April wieder der Garten im Langen Haus geöffnet. Das um 1870 zum »Wintergarten« umgebaute Pflanzenhaus der Stiftung Weimarer Klassik zeigt eine Auswahl von rund 100 Kübelpflanzen, die in der kalten Jahreszeit in der Orangerie untergestellt werden.
Pflanzen aus Australien und Südafrika, die bei uns in den Wintermonaten blühen, domi- nieren in der Sammlung.
Zwei kleine Fontänen, eine Efeulaube sowie Bänke und Stühle laden die Besucher zum Verweilen ein. Eine historische Kanalheizung sorgt im Winter für die richtigen Temperaturen.

Zu sehen ist auch eine Wollemie.

Diese Pflanze ist sehr selten.

1994 wurde sie an nur einer Stelle in Aus- tralien entdeckt.

Die Wollemie ist eine Mischung zwischen Laub- und Nadelbaum, wird als lebendiges Fossil bezeichnet. Die Pflanze wurde erst 1994 entdeckt und wächst nur an einer Stelle auf der Welt in Australien. 

Weiterhin sind zu bewundern: Azaleen, etwa 40 Sorten,  Wild-Erika sowie Kamelien. Besondere Raritäten sind Agave. Diese Pflanzen blühen nur einmal im Leben!

Während der kommenden Wintersaison werden viele verschiedene Pflanzenkulturen in den Mittelpunkt der Ausstellung im Langen Haus rücken. Höhepunkte sind: das Christrosenwochenende, die Kamelienschau sowie ein Aurikel-Wochenende. 

Der Eintritt kostet für Erwachsene 2,50 Euro. Ansonsten jeweils Mi - So von 11 bis 17 Uhr. 



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Heilwasser und moderne Medizin für die Gesundheit

Mit der zufälligen Entdeckung des Heilwassers im 16. Jahrhundert begann die Kurgeschichte von Bad Liebenstein, dem ältesten Heilbad Thüringens.
Der Brunnentempel von 1816 ist das Wahrzeichen der Stadt Bad Liebenstein  am Südhang des Thüringer Waldes.
Persönlichkeiten aus aller Welt wie Albert Schweizer, Marlene Dietrich, Heinrich Mann, Friedrich Fröbel, Fritz Reuter, Johannes Brahms, die englische Königin Adelheid u.v.m. kamen einst nach Liebenstein, tranken von Deutschlands stärkster eisenhaltigen Heilwasserquelle bzw. badeten in dem gesundheitsfördernden, mineralhaltigen Wasser.

Magen-Darm-Erkrankungen, Nervenleiden, Harnwegsinfekte, Gicht, Rheuma, Husten, Durchblutungsstörungen oder Hämorrhoiden wurden so beseitigt bzw. zumindest gelindert. 

Noch heute wird das Heilwasser zur Genesung von Kurpatienten genutzt. In drei großen Kurkliniken werden Patienten mit Herz-, Kreislauf-, Nerven- oder Knochen- und Gelenk- problemen behandelt.
Sowohl ambulante als auch stationäre Heilkuren sind im heutigen Bad Liebenstein möglich. 
Das Kurtheater. Herzog Georg I. ließ es 1801 auf Anraten von Johann Wolfgang von Goethe errichten. Seit 2004 wird das Theater mit seinen ca. 300 Plätzen wieder mit musikalischen Darbietungen, Schauspielen und Kabarettprogrammen bespielt. Spielplan
Sie wollen das Bild groß sehen, dann klicken Sie auf das Bild.

Die historische Post in Bad Liebenstein ist schon ein Hingucker. Das Fachwerkhaus wurde 1895 erbaut und sogar auf einer Briefmarke (1982) abgebildet.
Das Kurhaus in der Stadt ist ein Wohlfühlparadies mit Indoorpool, Saunen, Kneip-Wassertretbecken, Salzgrotte und Physiocenter.

Im Vitalcenter steht das gesund- heitliche Training im Mittelpunkt.

Der Elisabethpark ist der älteste Kurpark der Stadt. 1902 wurde der Park angelegt, dessen Mittelpunkt dieser See ist.

Schwäne und verschiedene Entenarten sind auf dem Gewässer zu Hause.

Klicken Sie auf das Bild und erleben Sie die volle Schönheit.


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