Donnerstag, 10. September 2026

Interessantes und wissenswertes rund um Kaffee und Tee

Das erste europäische Kaffeehaus, das "Virginia Coffee House", wurde 1652 in London eröffnet. 

Bestimmt ist da für jeden etwas dabei

Montag, 31. August 2026

Süßer Herbstzauber an der Ilm: Weimarer Bienenmuseum lädt zum Herbstmarkt

Es ist das älteste Museum seiner Art in Deutschland und ein echtes Thüringer Kleinod:
Das Deutsche Bienenmuseum in Weimar. Im September verwandelt sich der Historische Museumshof wieder in einen lebendigen Marktplatz, der Kultur, Handwerk und kulinarische Genüsse rund um das Thema Biene vereint.

Da dieser Tag in Thüringen als Weltkindertag ein gesetzlicher Feiertag ist, verwandelt sich der Museumshof in ein ideales Ausflugsziel für Familien.

Während die Erwachsenen an den Ständen regionaler Imker und Handwerker stöbern - das Angebot reicht von frischem Honig und Bienenwachsprodukten bis hin zu handgemachter Keramik und Stoffarbeiten - können Kinder selbst aktiv werden. An verschiedenen Mitmach-Stationen lernen die jüngsten Besucher, wie man aus echtem Bienenwachs Kerzen zieht oder dekorative Anhänger gießt. 
Zum Markt wird der historische Lehmbackofen auf dem Hof angeheizt. Der Duft von frischem Bienenstick, herzhaften Rahmfladen und Pizzen zieht dann über das gesamte Gelände. Am Nachmittag gibt es musikalische Unterhaltung und ein Chorkonzert. Der Eintritt zum Märktgelände auf dem Hof ist für alle kostenfrei.
Bereits 1907 gründete der bekannte Thüringer "Imkerpfarrer" Ferdinand Gerstung das Museum, welches heute eine bundesweit einzigartige Sammlung beherbergt. Fotos: U.S.A.
Im Hofladen des Deutschen Bienenmuseums gibt es mindestens 20 verschiedene Honigsorten, darunter auch exotische Honige sowie zahlreiche andere Imkerprodukte.
Direkt am idyllischen Ilmtalradweg in Oberweimar gelegen, zieht das Deutsche Bienenmuseum das ganze Jahr über Natur- und Geschichtsinteressierte an. Auf die Besucher warten rund 1.500 Exponate zur Biologie der Biene, historische Bienenkörbe und eine weltweit seltene Sammlung kunstvoll geschnitzter Figurenstöcke - Bienenkästen in Menschen- und Tiergestalt.


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Mittwoch, 26. August 2026

Schloss Kromsdorf - ein außergewöhnlicher Schatz

Nur wenige Kilometer östlich von Weimar liegt Schloss Kromsdorf - ein Renaissancebau mit einer ganz besonderen Sehenswürdigkeit: eine historische Gartenmauer mit 64 steinernen Büsten
Das heutige Schloss entstand um 1580. Bauherr war der weimarische und altenburgische Kammerherr Georg Albrecht von Kromsdorf. Seine heutige Gestalt erhielt die Anlage vor allem im 17. Jahrhundert, als Johann Theodor de Mortaigne das Schloss erweitern ließ. Gleichzeitig entstand die ungewöhnliche Gartenmauer mit ihren Nischen für Büsten.
Die Figuren zeigen Kaiser, Könige, Fürsten, Feldherren, Frauen und Gestalten der Antike. Damit besitzt Kromsdorf eine in dieser Form nördlich der Alpen außergewöhnliche Gartenanlage. Die 64 Sandsteinbüsten stammen aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert.
Der etwa ein Hektar große Park wurde ursprünglich als Renaissance-Nutz- und Ziergarten angelegt. Im 17. Jahrhundert ließ Johann Theodor de Mortaigne den Garten im holländischen Barockstil umgestalten und mit den berühmten Standsteinbüsten versehen. Im Laufe der Zeit besaß der Park auch Orangerie, Fasanengarten und Wasserspiele. Vieles davon ist verschwunden, sodass der heutige Park ruhiger und stärker von seinem alten Baumbestand geprägt ist.
Auf etwa 1725 datiert ist die 
Anpflanzung dieser Platane
vor dem Schloss

Das macht den Kromsdorfer Park so besonders: Man spaziert durch einen kleinen, stillen Schlossgarten und hat gleichzeitig das Gefühl, durch eine steinerne Weltgeschichte zu gehen. Der Park ist zudem ganzjährig und kostenfrei zugänglich.

Heute ist Schloss Kromsdorf ein reizvoller Ort abseits des großen Weimarer Besucherstromes. Wer durch den Park spaziert, begegnet dabei  nicht nur Geschichte aus Stein, sondern auch einem Stück Kulturlandschaft, die Weimar und sein Umland so besonders macht.
Besonders reizvoll ist der historische Weg entlang der Ilm, der Kromsdorf mit dem nahe gelegenen Tiefurt verbindet.
Im Schloss Kromsdorf und im Schlosspark finden regelmäßig auch öffentliche Veranstaltungen statt. Für 2026 ist beispielsweise am 12. September ein "Herbstfest und Tag der offenen Tür in Kromsdorf" angekündigt. Außerdem wird die kleine Schlosskapelle für Konzerte genutzt.


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Samstag, 15. August 2026

Von der iga 1961 zum heutigen egapark

Vom sozialistischen Schaufenster zum beliebten egapark: Eine neue Ausstellung im Deutschen Gartenbau-museum erzählt die wechselvolle Geschichte der Erfurter iga. 
Erfurt blüht - und das seit Jahrzehnten. 

1961 wurde auf dem Cyriaksberg die Internationale Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder, kurz iga, eröffnet.
 

Millionen Menschen kamen nach Erfurt, um Blumen, Pflanzen, moderne Architek-tur und Gartenkunst zu bestaunen.

Allein im ersten Jahr zählte die Ausstel-lung rund 3,5 Millionen Besucher.

Doch die iga war mehr als eine Garten-schau.
Sie sollte auch die Leistungsfähigkeit und Modernität der DDR präsentieren. Blumen und Gärten wurden zur politischen Bühne. Gleichzeitig war das Gelände für viele Erfurter ein beliebter Ort zum Spazierengehen, Feiern und Erholen. Das ist vielleicht der spannendste Teil der Geschichte. Die iga war gleichzeitig:

° internationale Leistungsschau des Gartenbaus / ° politische Selbstdarstellung der DDR / ° Ausbildung- und Lehrstätte / ° Park für Erholung und Freizeit / ° Veranstaltungsort mit Musik, Theater, Tanz und Kino / ° und ein beliebtes Ausflugsziel der Erfurter





Beim Aufbau der iga halfen Erfurter im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks mit. Insgesamt leisteten sie 364.000 freiwillige Arbeitsstunden.

Ein besonderer Moment war 1970, als das erste deutsch-deutsche Gipfeltreffen zwischen Willy Brandt und Willi Stoph in Erfurt stattfand. Das iga-Geländer spielte damals eine Rolle bei der internationalen Pressebetreuung.

Fotos: kahbox.de
An diese spannende Geschichte erinnert die Ausstellung "iga*61.Die DDR durch die Blume" im Deutschen Gartenbaumuseum. Orginalobjekte, historische Dokumente und persönliche Erinnerungen zeigen, wie unterschiedlich die Menschen die iga erlebten. 
Nach der Wiedervereinigung wurde aus der iga 1991 die ega, später der egapark. Mit der Bundesgartenschau 2021 wurde das historische Gelände umfassend saniert und neu in Szene gesetzt.  
Zu sehen ist die Ausstellung dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr bis Mitte Juni 2027 im Deutschen Gartenbaumuseum https://gartenbaumuseum.de/ direkt im ega-Park. Auch im Winter ist geöffnet. Es gibt Führungen für Erwachsene und Schulklassen. Ergänzend werden Vorträge, Filme und florale Workshops angeboten.


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Dienstag, 4. August 2026

Buttstädt: Camposanto, die älteste Friedhofsanlage in Thüringen

Camposanto (italienisch: heiliges Feld), so nannte man im Mittelalter Friedhöfe, die hofartig umschlossen waren mit einem nach innen offenen Bogengang. In Folge der Reformation entstanden im 16. Jahrhundert auch in Mitteldeutschland solche Friedhofsanlagen, u.a. in Leipzig, Altenburg, Buttstädt, Eisfeld, Eisleben, Gera, Halle, Saalfeld und Weida. 
Der Camposanto in Buttstädt (Landkreis Sömmerda), der 1591 angelegt wurde, ist heute die älteste erhaltene Renaissance Friedhofsanlage dieser Art in Thüringen. Klicken Sie und hören Sie!



Bis 1861 wurde der Friedhof Camposantos in Buttstädt genutzt. Er beherbergt 101 Grabsteine auf der Freifläche und 40 Grabtafeln unter den Arkaden. Alles Zeugnisse von Renaissance, Klassizismus, Romantik und Biedermeier.

Im Bereich des Camposanto bestehen ausschließlich Anwohnerparkplätze. Besucher werden daher gebeten, ihr Fahrzeug auf dem Marktplatz zu parken. Der Fußweg beträgt 300 m und ist ausgeschildert. Siehe auch hier!
Der Camposanto kann zum Tag des offenen Denkmals am 13.9.2026 in der Zeit von 10.00 - 16.00 Uhr besichtigt werden.
Der alte Buttstädter Friedhof ist ein sehr interessanter, wirklich sehenswerter historischer Friedhof.  Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. 


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Montag, 3. August 2026

Residenzstadt Gotha präsentiert: Ein fürstliches Erbe der Gartenkunst

Thüringen hat eine Vielzahl von Gärten und Parks, die von historischer Bedeutung und Einmaligkeit sind.  Gotha, mit seinem fürstlichen Erbe der Gartenkunst, ist einer davon, der mit seinem Englischen Garten, der Orangerie und der Wasserkunst das Interesse der Besucher aus nah und fern weckt.
Die Herzogliche Orangerie mit ihren 1000 Kübelpflanzen und 20 000 Sommerblumen ist eine der größten barocken Orangerieanlagen im deutschsprachigen Raum. Ihre Wurzeln reichen bis in das Jahr 1640 zurück.(Foto zeigt das "Orangenhaus", wie das nördliche Kalthaus genannt wurde.Fast 150 Jahre später galt der Gothaer Orangeriegarten als einer der hervorragendsten Gärten seiner Art in Deutschland. Damals verzeichnete die Anlage 608 Orangen- bäume,  282 Zitronenbäume sowie 300 Lorbeerbäume.
Heute sind es vor allem die Gothaer und ihre Gäste, die die Pflanzenvielfalt der Orangerie bestaunen, fotografieren und mit Apps bestimmen.
So manch einer genießt aber auch nur die Ruhe des farbenfrohen Gartenareals bei einer Tasse Kaffee oder stimmt sich auf weitere Erkundungen in der Gothaer Gartenkunst ein.
Die 35 Hektar große, nach englischem Vorbild errichtete, Parkanlage rund um das Schloss Friedenstein mit Seen und Pavillons, sanft gewundenen Wegen und altem, interessantem Baumbestand will entdeckt sein. Der englische Garten in Gotha zählt zu einer der ältesten Gartenanlagen nach englischem Vorbild auf dem Kontinent.

Und zu den sehenswerten Objekten in Gotha zählt auch die Wasserkunst unterhalb des Schlosses. Die imposante Wasserspiel- und Brunnenanlage wurde 1895 errichtet als ein System zur Bewässerung der herzoglichen Brunnen, Springbrunnen und Teiche. Die Wasserkunst zwischen Schloss und Hauptmarkt ist 100 Meter lang und eine der Sehenswürdigkeiten in der historischen Altstadt von Gotha.

Die Gothaer Wasserkunst unterhalb des Schlosses bzw. oberhalb des Hauptmarktes. Fotos: Ute Klatt
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Donnerstag, 30. Juli 2026

Die Sonnenuhr am Fröbelturm bei Oberweißbach

Bereits vor mehr als 3.000 Jahren nutzten die alten Ägypter und Babylonier Sonnenuhren, um den Tag einzuteilen. Sie halfen den Tagesablauf zu ordnen. Bauern konnten Arbeitszeiten besser planen. Kirchen und Klöster nutzten sie, um Gebetszeiten einzuhalten.

Wie funktioniert eine Sonnenuhr? 
Das Prinzip ist erstaunlich einfach: Ein Stab wirft einen Schatten auf eine Skala und da die Sonne im Laufe des Tages scheinbar über den Himmel wandert, bewegt sich auch der Schatten. Die Markierung auf der Sonnenuhr zeigt an, welche Stunden es ungefähr ist.
Allerdings zeigen Sonnenuhren nicht immer die selbe Zeit wie eine Armbanduhr. Moderne Uhren richten sich nach der Mitteleuropäischen Zeit und Sommerzeit, während Sonnenuhren die "wahre Ortszeit" anzeigen.

Bild: Parkanlage Altenstein (bei Bad Liebenstein). Hier ließ Herzog Georg I 1799 diese Sonnenuhr errichten.


Auch am Fröbelturm bei Oberweißbach im Thüringer Schiefergebirge gibt es eine sehr schöne Sonnenuhr, die allerdings erst angebracht wurde. Der Turm selbst wurde zwischen 1888 und 1890 zu Ehren des Pädagogen Friedrich Fröbel erbaut und ist heute Wahrzeichen der Region.
Die Sonnenuhr am Fröbel-turm wurde im August 1974 auf Initiative des Oberweiß-bacher Zahnarztes Doktor Krauß an der Fassade des Turmes angebracht.

Damit erhielt der Turm ein zusätzliches Schmuck-stück, das hervorragend zum historischen Charakter des Bauwerkes passt.
Auf rund 785 Meter Höhe kann man bei Sonnenschein nicht nur die Uhrzeit an der Sonnenuhr am Fröbelturm ablesen, sondern zugleich den Blick weit über den Thüringer Wald und das Schwarzatal schweifen lassen. So verbindet sie Technikgeschichte, Handwerkskunst und Naturerlebnis auf eindrucksvolle Weise.

In Thüringen sollen nach Expertenaussage 276 historische und mathematische Sonnenuhren die Zeit anzeigen.
Die größte Sonnenuhr der Welt steht im indischen Jaipur. Sie heißt "Britta Samrat Yantan" und ist Teil eines Observatoriums. Ihr Zeiger ist 27 Meter hoch und die Uhr soll auf etwa zwei Sekunden genau ablesbar sein.
Die größte moderne Sonnenuhr steht in Italien in San Giovanni. Hier dient der Glockenturm der Kirche als Zeiger, während der Marktplatz das Zifferblatt bildet, so steht es im Guinness-Buch von 2022.

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Mittwoch, 29. Juli 2026

Die Stadtkirche prägt Meiningen seit über 1000 Jahren

Wer über den Marktplatz blickt, kommt an ihr nicht vorbei: Die Stadtkirche "Unserer lieben Frauen" gehört seit mehr als einem Jahrtausend zum Stadtbild von Meiningen und ist das älteste erhaltene Bauwerk der Kreisstadt. 
Bereits im Jahre 1008 wurde die Kirche erstmals ur-kundlich erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte über-stand sie zahlreiche Brände, Kriegszeiten und einen Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg. Nach jeder Zer-störung wurde sie wieder aufgebaut und entwickelte so ihr heutiges, einzigartiges Erscheinungsbild.

Besucher schätzen vor allem die imposanten Türme, die weithin sichtbar über die Dächer der Stadt ragen.
Ein besonderes Highlight ist die berühmte Reger-Orgel, auf welcher der Komponist Max Reger während seiner Meininger Zeit musizierte.
Auch die farbigen Dachziegeln und der historische Innenraum machen die Stadtkirche zu einem beliebten Ziel für Gäste aus nah und fern.

Heute ist die evangelisch-lutherische Stadtkirche weit mehr als ein Gotteshaus: Mit Konzerten, Führungen und kulturellen Veranstaltungen bleibt sie lebendiger Mittel-punkt des städtischen Lebens - und ein eindrucksvolles Zeugnis der langen Geschichte Meiningens.
Die Kirche ist für Besichtigungen vom 1. Mai bis 31. Oktober jeweils dienstags bis freitags von 10 Uhr bis 17 Uhr sowie samstags von 10 Uhr bis 14 Uhr und sonntags ab 11:30 Uhr geöffnet.
Die Türme (rund 50 Meter hoch) der Stadtkirche können von Mai bis Ende September jeweils mittwochs von 14 Uhr bis 17 Uhr bestiegen werden. Wer ganz nach oben will, muss 142 Stufen steigen. Dafür wird man mit einem beeindruckenden Blick über Meiningen, das Werratal und die umliegenden Berge belohnt.

Hier noch ein schöner Tipp: Mittwochnachmittags gibt es im Kirchenschiff Kaffee und selbstgebackenen Kuchen - die Einnahmen kommen der Sanierung der Stadtkirche zugute.

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Samstag, 25. Juli 2026

Am Weimarer Poetenweg reift ein guter Jahrgang

Wein aus Weimar? So manchen plagen da wohl Zweifel. Doch alte Schriften belegen, dass Thüringen und auch Weimar eine Tradition im Weinbau haben. Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert gab es hier Weingärten und der Weinbau florierte. Goethe und Schiller haben mit Sicherheit lokale Weine verkostet. Allerdings ist der Weinbau später wohl zugunsten anderer Nutzung gewichen. Erst in jüngster Zeit kommen wieder mehr Weine auch aus Thüringen. Dabei spielt auch Weimar eine Rolle.

Der lehm- und tonreiche Muschelkalkboden am Hang des Weimarer Poeten-weges gleicht einer klimatischen Wärmeinsel mit vielen Sonnentagen und geringer Luftfeuchtigkeit. Ein idealer Platz für eine Wiederbelebung des Weimarer Weinbaus.
2008 begann Prinz zu Lippe vom Weingut Broschwitz in Meißen mit der Auf-rebung einer Fläche, die heute von der Winzervereinigung Freiburg-Unstrut bewirtschaftet wird. Bitte klicken Sie!

Ein paar Jahre später entstand nur einen Steinwurf entfernt der Weingarten der Familie Freyer, die hier seit gut 15 Jahren Weißweine wie Grauburgunder, Chardonnay und Frühburgunder produzieren.
Und wenn das Jahr gut ist, dann ernten die Freyers so viele Trauben, dass sie fast 3000 Flaschen damit füllen.  Doch bis es soweit ist, bis die guten Tropfen in den Flaschen sind, lassen auch die Nebenerwerbswinzer viele Schweißtropfen, denn das, was uns so gut schmeckt, verlangt sehr, sehr viel Handarbeit. Und die Weimarer Weine schmecken, haben mittlerweile viele Freunde und einen guten Ruf bei Kennern.
Wer die Freyers auf ihrem Weinberg erlebt hat, der spürt: Wein, Weinanbau, das ist ihr Leben. Sie brennen für ihr Hobby, das wohl schon lange mehr ist. Agnes und Andreas wollen all die schönen Freuden und das viele Wissen rund um den Wein Besuchern und Kunden nahe bringen. So arrangieren sie individuelle Picknicks in ihrem Weinberg, der wie ein Labyrinth angelegt ist, bieten Verkostungen, Weinbergs- und Kellerführungen an und vieles mehr. Wer es wissen will, der klickt hier!

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Dienstag, 21. Juli 2026

Gotha: Jugendstil-Bad und Saunawelt

Das Stadtbad in Gotha ist ein echtes Juwel: Das Jugendstilbad aus dem Jahr 1909 präsentiert sich liebevoll restauriert und modernisiert. Wie einst schweift das Auge an Bögen, Kachelwänden, Buntglasfenstern und Holznischen entlang. 
Klicken Sie auf die Bilder, um diese zu vergrößern! 
Das Ensemble wurde um eine moderne Saunaanlage mit kleinem Innenhof, 25m-Schwimmbecken, Sprungtürmen und Kinderpool ergänzt. Highlight ist das originale Jugendstilbad, das mit angenehmen 32 Grad Celsius und Sprudelnischen lockt.
Klicken Sie auf das Logo der Gothaer Badeeinrichtung und lesen Sie die Internetseite des Stadtbades.
Text & Foto: kahbox.medien
Ursprünglich hatten übrigens die Gothaer Bürger die Baukosten zum größten Teil gespendet. Und das Wasser kam damals aus der Talsperre Tambach-Dietharz. Besonders gut angenommen wurden die im Stadtbad offerierten medizinischen Bäder. Das Stadtbad befindet sich mitten in der Stadt und der Parkplatz ist für Badgäste kostenlos.


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