Freitag, 31. August 2018

Mittwoch, 29. August 2018

Das Suhler Fahrzeugmuseum ist ein wahres Raritätenkabinett

Was für Laien so schön aussieht, ist für Fahrzeugliebhaber "großes Kino". Da wir um die Leidenschaft wissen,  haben wir die Fotos extra groß gewählt. Doch Interessenten waren schon lange vor Ort,  haben sich alles ganz nah angesehen. Oder es steht zumindest ein Besuch des Suhler Fahrzeugmuseums in ihrem "Reiseplan".
AWO 425
Simson E 350
Simson Supra A
Die AWO 425 ist der einzige erhaltene Prototyp der AWO 425 von 1949, gewissermaßen die "Ur-AWO".

Das wahrscheinlich einzige erhaltene Exemplar eines Simson Supra Typ A Baujahr 1932, 8 Zylinder, Hubraum 4763 cm³, Leistung 90 PS, Höchstgeschwindigkeit 120 km/h. Von diesem Typ wurden nur 40 Stück gefertigt.

Prototyp der Simson E 350. Die Entwicklung der fast serienreifen Typenreihe Simson E 250 / E 350 wurde 1960 auf Weisung der zentralen DDR-Wirtschaftslenkung gegen den Widerstand des Werkes abgebrochen und die Produktion des 4-Takt Motorrades Simson (AWO) 425 S musste Anfang 1962 eingestellt werden. (Fotos: Eckhard Griebel)

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Dienstag, 28. August 2018

Gothas Hausberg lockt zum Erholen und Entdecken

Der Krahnberg (431 m) im Nordwesten Gothas ist seit vielen Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel. Weniger als eine Stunde läuft man vom Gothaer Stadtrand bis zur Bergspitze, wo ein 30 Meter hoher Aussichtsturm steht, von dem man bei gutem Wetter weit ins Land schauen kann.

Im Mittelalter verlief über den Krahnberg eine Handelsstraße, die von Eisenach nach Gotha führte.

Die Geschichte des Berges ist aber auch eng mit dem Militär verbunden. Soldaten errichteten hier ihre Lager bzw. absolvierten auf dem Berg ihre Übungen. 1567 waren es die kaiserlich / herzoglichen Truppen während der Gothaer Belagerung, dann kamen Schweden und Franzosen, die Truppen der Wehrmacht, und zuletzt war es die Rote Armee, die nach dem 2. Weltkrieg den gesamten Berg sperrte.

Der 25 Meter hohe Arnolditurm, der seit 1830 die Spitze des Berges zierte, verfiel während der Besetzung und wurde schließlich 1972 abgetragen. Noch heute kann man die Reste des Fundamentes dieses einst schönen, im Biedermeierstil erbauten, Turmes sehen.

Eine 1998 gegründete Bürgerinitiative setzte sich das Ziel, einen neuen Turm auf dem Krahnberg zu errichten. 2009 war es so weit, der 30 Meter hohe Bürgerturm konnte bestiegen werden.

Wer hierher wandert, der kann sich neben der guten Aussicht von der oberen Turmplattform vor allem an der einmaligen Naturvielfalt dieses Gebietes erfreuen.

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170 Hektar groß ist das naturnahe Waldgebiet rund um den Berg.

Vor allem sind es artenreiche Laub- mischwälder, die oft auch Biologielehrer mit ihren Klassen hierher in das "grüne Klassenzimmer" locken, denn wo findet man sonst so konzentriert auf einen Fleck Rotbuche, Sommer- und Winterlinde, Bergahorn, Gemeine Esche, Stieleiche, Hainbuche, Traubeneiche, Bergulme u.v.m. 
Fotos: KAHBOXmedien


Die Tier- und Pflanzenwelt im Gebiet des Krahnberges ist ausgesprochen reichhaltig. Vielleicht ein Vorteil der fast 45jährigen Sperrung des Berges.
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Freitag, 10. August 2018

Erfurter Stadtbefestigungsanlage Zitadelle Petersberg

Mitten im Erfurter Stadtzentrum, vis-à-vis des prächtigen Kirchenensembles von Dom und Severikirche, befindet sich der 231 Meter hohe Petersberg mit einer über 350 Jahre alten Zitadelle. 
Die Zitadelle Petersberg, eine barocke Festungsanlage, ist ein herausragendes Denkmal der europäischen Festungskultur und besticht im Be- sonderen durch ihre Größe und ihren guten Erhaltungszustand.

Als Zwingburg gegen die Stadt im neuitalienischen Stil errichtet. Die Festung sollte das Kurfürstentum aber auch vor Angriffen der protestantischen Mächte schützen.
Der Kern der Zitadelle wurde von 1665 bis 1707 angelegt und in Etappen bis 1868 aus- und umgebaut.
Die Mauern, welche die Festung umgeben, haben eine Gesamtlänge von 2 Kilometern und sind bis zu 21 Meter hoch.

Bis 1963 regierte hier auf dem Petersberg mit kurzen Unterbrechungen das Militär. Es waren Soldaten der Schweden, der Franzosen unter Napoleon, der Preußen, der Deutschen Wehrmacht, der Kasernierten Volkspolizei und der Nationalen Volksarmee der DDR hier untergebracht.
Heute gehört das Gelände der Öffentlichkeit. Das Land Thüringen und die Stadt Erfurt begannen 1990 mit umfangreichen Sanierungsarbeiten.

Links: Lageplan der Zitadelle Petersberg. Klicken Sie auf alle Bilder zur Vergrößerung. 
Das  Panoramafoto zeigt einen Blick über das östliche Erfurt.
Peterstor. Von 1666 bis 1668 war dies das Haupttor der Zitadelle. Heute befindet sich hier eine kleine militärhistorische Ausstellung.
Auf dem Petersberg befindet sich auch ein kleiner Weinberg, der die viele Jahrhunderte währende Tradition des Weinbaus in Erfurt symbolisieren soll.
Es ist im Gespräch, im Rahmen der Bundesgartenschau 2021 eine moderne Beförderungsanlage vom Domplatz zum Petersberg zu bauen. Unter anderem könnte dies eine Seilbahn sein, aber auch an einen Fahrstuhl denken die Initiatoren. Doch bislang gibt es dazu noch keine Entscheidung.


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