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Sonntag, 24. Mai 2026

Herbsleben: Ein Ort zum Entdecken, Wandern und Genießen

Durch Herbsleben, das 3000-Seelen-Dorf unweit von Bad Tennstedt zwischen Sömmerda und Bad Langensalza, fließt die Unstrut. Hier gibt es ein Kalkwerk, ein Maschinenbauunternehmen, eine Möbeltischlerei, kleine und größere Agrarbetriebe ...

Spargeltipps. Bitte klicken Sie!
Doch seinen guten Ruf verdankt der Ort nicht zuletzt auch dem Spargelanbau. Neben Gierstädt und Kutzleben ist Herbsleben ein wichtiges Spargelanbaugebiet in Thüringen. 

Der geschmacksintensive Spargel aus dem Thüringer Becken ist mittlerweile weit über Thüringen hinaus bei Spargelliebhabern begehrt und genügt höchsten Qualitätsansprüchen. 
Wen wundert es, hat doch der Herbslebener Spargelanbau nicht nur eine 200-jährige Tradition, sondern gedeiht auch auf idealen Böden und profitiert von langjährigen Erfahrungen und dem Fleiß der hier heimischen Spargelbauern.
Spargelrezept vom Topfgucker. Bitte klicken Sie!
Spargelsaison ist bis zum 24. Juni. Bis zu diesem Tag kommen täglich viele Genießer, um hier das leckere weiße Gemüse erdfrisch aus den Töpfen der Gastronomen zu genießen. Doch Herbsleben hat noch viel mehr, und das ganzjährig, zu bieten.

Das Rathaus wurde als Fachwerkbau 1818 errichtet. 1904 baute man rechts an das Haus einen Tanzsaal an.

Gleich gegenüber die offene St. Trinitatis Kirche. Sie ist eine der größten Dorfkirchen Thüringens und sehr sehenswert. 

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Schlossbrücke und Amtshaus erinnern an das prächtige dreigeschossige Herbslebener Schloss, welches 1958 
abgerissen wurde. 
Heute sind es Archäologen, die Reste dieses Bauwerks aus dem 13. - 17. Jahrhundert wieder freilegen.

Wer Herbsleben entdeckt, der muss sich auch das Heimatmuseum sowie die baulichen Anlagen der Ober- und Untermühle mit ihren Wehranlagen ansehen. Wer gern wandert oder mit dem Rad fährt, für den sind die Herbslebener Teiche ein Muss! Ganze 3,5 Kilometer sind sie vom Ort entfernt. Das rund 100 Hektar große Teichgebiet wurde 1993 zum "Europäischen Vogelschutzgebiet" erklärt, weil sich dort vom Aussterben bedrohte Vögel, Insekten und Lurche aufhalten.
In den 12 Teichen ist absolutes Badeverbot. Naturschutzgebiet! Aber für Angler sind die Teiche ein beliebtes Eldorado. Hier kann man Aale, Barsche, Brassen, Hechte, Karpfen, Rotaugen, Rotfedern, Schleie und Zander an den Haken bekommen. Fischlexikon Klicken Sie auf die Bilder und alles wird groß!
Übrigens finden Sie hier auch Thüringens größte zusammenhängende Schilffläche. Und, wer Spaß am Wandern hat, der ist hier zu jeder Jahreszeit gut aufgehoben, kann sehr, sehr viel entdecken, kann sich entspannen und pure Natur genießen.
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Sonntag, 21. Mai 2017

Radeln und Wandern an der Unstrut

191 Kilometer lang ist der Unstrut-Radweg, der an vielen Stellen auch sehr gern von Wanderern genutzt wird. Warum? Na, weil er sehr schön und leicht begehbar ist, immer am Fluss entlang führt und weil man beim Wandern viele Tiere und Pflanzen entdecken kann.
Bei Kefferhausen im thüringischen Eichs- feld entspringt die Unstrut, fließt 135 Kilometer durch Thüringen und erreicht dann Sachsen-Anhalt. Wenig später, im Blütengrund von Großjena bei Naumburg an der Saale, fließt die wasserreiche Unstrut dann in die Saale

Unsere Fotos entstanden im wohl schönsten Tal des Flusses zwischen Großvargula und Nägelstedt.
Das Unstruttal zwischen Großvargula und Nägelstedt lockt besonders im Frühjahr viele Wanderer an, befindet sich doch hier eines der größten Vorkommen von Frühlings-Adonisröschen.
Klicken Sie auf unsere Bilder und genießen Sie!
Wer in diesem Bilderbuch-schönen Tal entlang der Unstrut wandert oder radelt, der kann nur staunen; so viel gibt es zu sehen: Frischwiesen, Quellflure, kleine Tümpel, Pappeln, Eschen, Weiden, Eidechsen, funkelnde Libellen, eine bemerkenswerte Vogelvielfalt und immer wieder die mal leise, mal laut plätschernde Unstrut. Klar gibt es auch Picknickplätze mit sonnenschützendem Dach oder unter schattigen Bäumen. Erleben Sie all dies!


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Montag, 12. September 2016

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach

Wer von Nägelstedt aus zur Lohmühle im Unstrut-Hainich-Kreis wandert, der kann staunen. Ein imposantes Wasserrad von 6,50 Meter Durchmesser und 3,80 Meter Breite ziert die Mühlenanlage. Seit 2009 wird hier Elektroenergie mit Hilfe der Wasserkraft der Unstrut gewonnen.
1850 wurde die Lohmühle bei Nägelstadt errichtet. Umfas-send sanierte man die Anlage in den 1990-iger Jahren.
Gewerblich nutzte man die Mühle bis 1958. Eine private Nutzung zur Herstellung von Schrot erfolgte bis 1976. 
Noch heute kann man in der Lohmühle Gerätschaften sehen, die zur Herstellung des Schrotes dienten. Aber die Lohmühle zeigt ihre "inneren Schätze" nicht täglich. Besichtigt werden kann die Mühle zu jährlichen Mühlentag bzw. bei einer privaten Terminvereinbarung.
Haben Sie sich eigentlich schon einmal gefragt, warum es so viele Lohmühlen  in unserem Land gibt? 

Die Antwort ist einfach: In einer Lohmühle wurden Fichten- und Eichenrinden zur Lohe zermahlen, die man wiederum in den Gerbereien zur Herstellung von Leder nutzte, da sie viel Gerbsäure enthielt.

Wenn Sie gern wandern und vielleicht auch mal diese Mühle sehen wollen, dann klicken Sie auf den Wandervorschlag einer Gothaer Wander- gruppe. Viel Spaß!
Wanderroute zur Lohmühle. Beschrieben von 
Gothaer Wanderfreunden. Klicken Sie!


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