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Donnerstag, 10. September 2026

Bestimmt ist da für jeden etwas dabei



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Samstag, 15. August 2026

Von der iga 1961 zum heutigen egapark

Vom sozialistischen Schaufenster zum beliebten egapark: Eine neue Ausstellung im Deutschen Gartenbau-museum erzählt die wechselvolle Geschichte der Erfurter iga. 
Erfurt blüht - und das seit Jahrzehnten. 

1961 wurde auf dem Cyriaksberg die Internationale Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder, kurz iga, eröffnet.
 

Millionen Menschen kamen nach Erfurt, um Blumen, Pflanzen, moderne Architek-tur und Gartenkunst zu bestaunen.

Allein im ersten Jahr zählte die Ausstel-lung rund 3,5 Millionen Besucher.

Doch die iga war mehr als eine Garten-schau.
Sie sollte auch die Leistungsfähigkeit und Modernität der DDR präsentieren. Blumen und Gärten wurden zur politischen Bühne. Gleichzeitig war das Gelände für viele Erfurter ein beliebter Ort zum Spazierengehen, Feiern und Erholen. Das ist vielleicht der spannendste Teil der Geschichte. Die iga war gleichzeitig:

° internationale Leistungsschau des Gartenbaus / ° politische Selbstdarstellung der DDR / ° Ausbildung- und Lehrstätte / ° Park für Erholung und Freizeit / ° Veranstaltungsort mit Musik, Theater, Tanz und Kino / ° und ein beliebtes Ausflugsziel der Erfurter





Beim Aufbau der iga halfen Erfurter im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks mit. Insgesamt leisteten sie 364.000 freiwillige Arbeitsstunden.

Ein besonderer Moment war 1970, als das erste deutsch-deutsche Gipfeltreffen zwischen Willy Brandt und Willi Stoph in Erfurt stattfand. Das iga-Geländer spielte damals eine Rolle bei der internationalen Pressebetreuung.

Fotos: kahbox.de
An diese spannende Geschichte erinnert die Ausstellung "iga*61.Die DDR durch die Blume" im Deutschen Gartenbaumuseum. Orginalobjekte, historische Dokumente und persönliche Erinnerungen zeigen, wie unterschiedlich die Menschen die iga erlebten. 
Nach der Wiedervereinigung wurde aus der iga 1991 die ega, später der egapark. Mit der Bundesgartenschau 2021 wurde das historische Gelände umfassend saniert und neu in Szene gesetzt.  
Zu sehen ist die Ausstellung dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr bis Mitte Juni 2027 im Deutschen Gartenbaumuseum https://gartenbaumuseum.de/ direkt im ega-Park. Auch im Winter ist geöffnet. Es gibt Führungen für Erwachsene und Schulklassen. Ergänzend werden Vorträge, Filme und florale Workshops angeboten.


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Freitag, 17. Juli 2026

Erfurt - ein historisches Filmdokument von 1911 bis 1987

Ein Film, der aus historischem Material montiert wurde, gibt Einblicke in die Stadt Erfurt in den Jahren von 1911 bis 1987. Wir zeigen einen kurzen Ausschnitt aus dem Film "Erfurt wiederentdeckt".

Der eigentliche Film ist 113 Minuten lang und entstand aus zehn historischen Filmen. Unter anderem wurde der älteste über Erfurt noch existierende Film "Fronleichnam Prozession in Erfurt" von 1911 dafür verwendet.



Die DVD ist zweifelsohne ein wunderbares Geschenk. Klicken Sie hier! Erfurt Wiederentdeckt: Historische Filmschätze von 1911 - 1987  

Sie erhalten auch Filme über München, Frankfurt, Aachen, Potsdam, Leipzig, Halle, Chemnitz, Lübeck, Rostock ......

Dies ist ein wunderbares Geschenk!

Bitte Klicken!!!
Hergestellt wurde der Film von der "filmwerte GmbH" in Potsdam. Neben diesen Film über Erfurt gibt es noch weitere Filme über andere Städte. Welche Städte das sind finden Sie auf dieser Internetseite heraus. Klicken   
Viel Spaß beim anschauen.


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Montag, 15. Juni 2026

Die Mühlburg - älteste Burg der Drei Gleichen

 Hoch über dem Ort Mühlberg zwischen Erfurt und Arnstadt liegt die Mühlburg, eine der drei Burgen des Thüringer Burgenensembles "Drei Gleichen".  Zusammen mit der Burg Gleichen und der Veste Wachsenburg prägt sie seit Jahrhunderten das Landschaftsbild der Region.

Der Turm hat eine Höhe von 22 Meter. Zur Burg gehört auch ein 56 m tiefer Brunnen.  +++++  Foto: Eckhard Griebel, Suhl
Die Mühlburg gilt als die älteste der drei Burgen. Ihre Ursprünge reichen in das frühe Mittelalter zurück, erstmals urkund-lich erwähnt wurde sie im Jahr 704 als "Castello Muhlenberge".

Durch ihre erhöhte Lage hatte sie eine wichtige strategische Bedeutung und diente der Kontrolle der Handelswege zwischen Erfurt und dem Thüringer Raum.

Im Mittelalter wurde die Anlage mehrfach erweitert. Ais einer frühen Befestigung entstand eine wehrhafte Höhenburg mit Ringmauer, Vorburg, Wirtschaftsgebäuden und einem mächtigen Bergfried.
Innerhalb der Burg befanden sich Wohnbereiche, eine Kapelle und Gebäude für die Versorgung der Bewohner.
Die Verbindung zu den "Drei Gleichen" entstand durch eine bekannte Sage:
Im Jahr 1231 sollen nach einem gewaltigen Gewitter alle drei Burgen gleichzeitig von Blitzen getroffen worden sein und wie brennende Fackeln geleuchtet haben. Historisch belegt ist diese Ereignis nicht, doch die Geschichte machte die drei Burgen weithin bekannt.

Ihre Bedeutung verlor die Mühlburg nach dem Mittelalter. Besonders der Dreißigjährige Krieg und die veränderten militärischen Bedingungen führten dazu, dass die Burg nicht mehr Dauerhalt genutzt wurde. Sie verfiel nach und nach und wurde zur Ruine.

Im 20. Jahrhundert begannen Sicherungen der Anlage. Der Bergfried wurde restauriert und als Aussichtsturm zugänglich gemacht. Heute ist die Mühlburg ein bedeutendes Denkmal Rhüringens und ein beliebtes Ausflugsziel.



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Samstag, 13. Juni 2026

Burgruine Gleichen - Erfurter Vorposten im Drei-Gleichen-Gebiet

Die weit über die Grenzen des Bundeslandes Thüringen hinaus bekannten "Drei Gleichen" (Mühlburg, Wachsenburg, Burg Gleichen) locken jedes Jahr viele hundert Touristen in die Mitte des Städtedreiecks Erfurt, Arnstadt und Gotha.
Nur wenige wissen, dass die Burgruine Gleichen der Stadt Erfurt in der Vergangenheit einmal geschenkt wurde. Noch heute, wo die Anlage von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten übernommen wurde, ist die Burg Gleichen ein Teil des Erfurter Naturkundemuseums.
Die mittelalterliche Burg wurde 1034 erstmals erwähnt. 1631 stirbt der letzte Gleichgraf. Die Burg wird nicht mehr als Wohnstätte genutzt und verfällt.
Wer den Wehrturm besteigt, kann weit ins Umland schauen. Im Wehrturm gibt es auch eine kleine Aus-stellung zur Geschichte der Burg.
Modell der  Burg Gleichen
Die Burg steht auf einem 370 Meter hohen Hügel. Das markanteste Bauwerk der Burg-anlage ist wohl der Burgturm (Bergfried), der 1897 mit der Touristen-Erschließung der Burg eine Aussichtsplattform mit Brüstung erhielt.
Allerdings sucht man hier auf der Burg eine Quelle bzw. einen Brunnen vergebens. Große Wasserfässer und Zisternen in den Kellern sicherten eine ausreichende Wasserversorgung. Für Kinder ist es immer wieder ein Erlebnis, die vorhandenen Keller der Burganlage zu entdecken.
Fotos: Frank & Marlene Peuckert, Weimar

Sie wollen die Bilder groß sehen? Dann klicken Sie auf das jeweilige Bild!

TIPP: Erkunden Sie am besten alle drei Burgen zu Fuß. Reisen Sie zum Bahnhof Wandersleben. Von dort aus können Sie bequem zur Burg Gleichen und zur Mühlburg wandern und weiter über einen schönen Kammweg zur Wachsenburg. Zurück fahren Sie dann mit dem Zug von Haarhausen. (Für diese Wanderung werden Hoppertickets angeboten!) +++ Hier ein Tipp für Autoreisende: Klicken Sie! +++ Ein anderer Wandervorschlag, um die Drei Gleichen zu erkunden: Klicken Sie!

Schauen Sie sich doch einmal diese Internetseite an! Sie, aber auch Ihre Kinder, werden dort viel Interessantes rund um die Drei Gleichen entdecken!


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Freitag, 15. Mai 2026

Zeitreise durchs alte Thüringen:
Das Besondere am Freilichtmuseum Hohenfelden

Wie lebten Bauernfamilien vor 300 Jahren? Wie sah Schule aus, bevor es Hefte, Tablets oder Zentralheizung gab? Und wie funktioniert eigentlich eine Windmühle ganz ohne Strom? Antworten darauf gibt das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden - eines der spannendsten Ausflugsziele rund um Erfurt und Weimar.
Auf dem weitläufigen Gelände wurden historische Gebäude aus ganz Thüringen originalgetreu wieder aufgebaut. Statt eines klassischen Museums mit Vitrinen entsteht hier der Eindruck eines echten Dorfes vergangener Jahrhunderte: Fachwerkhäuser, Ställe, Werkstätten, Scheunen und Bauerngärten vermitteln anschaulich, wie das Leben auf dem Land vom 17. bis 20. Jahrhundert aussah. Viele Gebäude wurden aus anderen Orten umgesetzt, restauriert und original eingerichtet. Insgesamt gibt es rund 30 historische Gebäude auf dem Gelände "Am Eichenberg".
Besonders eindrucksvoll die historische Einklassenschule. Enge Holzbänke, Schiefertafeln und ein alter Kanonenofen lassen sofort erahnen, wie streng und einfach der Schulalltag einst war. Viele Besucher bleiben hier besonders lange stehen, weil der Raum Geschichte unmittelbar erlebbar macht.
Technisches Denkmal aus 
Großmehlra
Ein weiteres Highlight ist die imposamte Bockwindmühle von 1720. Das technische Denkmal wurde orginalgetreu umgesetzt und zeigt, wie raffiniert die Mühlentechnik schon vor Jahhunderten funktionierte.

Auch der alte Pfarrhof zählt zu den schön-sten Gebäuden des Museums und vermit-telt einen Eindruck davon, wie wohlha-bende Familien auf dem La
nde lebten.

Spannend sind die vielen Werkstätten und Alltagsbereiche:
Die gute Stube im Wohnstallhaus von 1772, welches in
Eichelborn erbaut wurde und nun im Museumsdorf steht.
Schmiede, Schusterwerkstatt, Schäferei oder historische Landwirtschaft zeigen nicht nur Gebäude, sondern echtes Arbeitsleben vergangener Zeiten. Gerade dadurch wirkt das Museum lebendig und nicht wie eine reine Ausstellung.
Thüringer Barthühner - werden seit Anfang des
18. Jahrhunderts in Thüringen gezüchtet.
Was viele Besucher mögen: Das Museum wirkt nicht steril. Es gibt Tiere, alte Obstwiesen, Koppeln und oft Vorführungen oder Themenfeste. Besonders beliebt sind Handwerkstage, Schäfertage oder der Käsemarkt.

Das Museum ist ziemlich weitläufig. Zwei bis vier Stunden für einen Besuch sollte man realistischerweise einplanen. Festes Schuhwerk lohnt sich.

Übrigens: Neben der Architektur erzählt das Museum auch Thüringer Geschichte. Neuere Ausstellungen beschäftigen sich etwa mit traditionellen Bauweisen oder mit der Zwangsaussiedlung im ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiet.

Das Freilichtmuseum Hohenfelden ist deshalb weit mehr als ein Museumsbesuch. Es ist eine kleine Zeitreise durch das alte Thüringen - ruhig, anschaulich und überraschend vielseitig.
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Sonntag, 21. September 2025

Im Thüringer Zoopark Erfurt kann man seinem Lieblingstier ganz nah sein

Begleitet durch das Tierpflegerteam kann man jetzt mit seinem Lieblingstier im Thüringer Zoopark Erfurt auf Tuchfühlung gehen. Einige Tiere dürfen gefüttert werden, bei anderen ist man beim Training dabei, und manche darf man sogar streicheln.
Foto: Thüringer Zoopark Erfurt

Es geht hinter die Kulissen bzw. auf die Anlage. Da die Tierpflegerinnen und Tierpfleger ihre Tiere am besten kennen – ihre Lebensweise, Bedürfnisse, Fressgewohnheiten, aber auch charakterliche Merkmale, – erfährt man spannende Fakten sowie individuelle Informationen aus erster Hand.

Je nach Tierart dauert die Begegnung zwischen 20 und 30 Minuten. Bis zu vier Personen - je nach Tierart - können daran teilnehmen. Die Preise variieren zwischen 50 und 120 Euro.

Es wird eine Anmeldung mindestens vier Wochen im Voraus empfohlen. Interessierte können sich direkt telefonisch unter 
0361 655 4161 melden oder eine Mail an zooschule@erfurt.de senden.

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Sonntag, 31. August 2025

Nachtflüge sorgen für steigende Passagierzahlen am Flughafen Erfurt-Weimar

Der Flughafen Erfurt-Weimar gehört zu den sieben Airports in Deutschland, wo auch nachts eingeschränkt Flugbewegungen möglich sind. Die Flüge zwischen 0 und 6 Uhr, insgesamt sind fünf Flugbewegungen pro Nacht möglich, haben die Airlines gut angenommen. So verzeichnet man momentan in Erfurt 33 Abflüge pro Woche.
Die meisten Flugbewegungen bringen Urlauber nach Antalya (Türkei), Mallorca (Spanien) und Hurghada (Ägypten). Besonders in den Sommerferien der Schüler verzeichnete man kräftige Zu-wächse bei den Passagierzah-len.
Auch für die  Herbstferien erwar-tet man, dass sich dieser gute Trend fortsetzt.
Schon jetzt prognostiziert die Chefin des Flughafens Erfurt-Weimar, Susanne Hermann, eine Steigerung im Passagieraufkommen für das Jahr 2025. Realistisch ist eine Passagierzahl von 250 000, das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr 2024, wo 170 000 Passagiere den Airport in Erfurt nutzten. Erfreulich auch die Tatsache, dass immer mehr Reisende aus Bayern den Erfurter Flughafen wählen.

Neben dem touristischen Angebot wird der Flughafen Erfurt-Weimar auch für Fracht-, Ambulanz-, Trainings- und Geschäftsflüge genutzt.


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Sonntag, 28. Mai 2023

Nach 30 Jahren werden in Erfurt wieder Mediziner ausgebildet

Die 1954 in Erfurt gegründete Medizinische Hochschule wurde 1993 trotz Protesten der Erfurter geschlossen.  Aber nun, nach dreißig Jahren, kann man in Erfurt wieder Medizin studieren.
Die private Health and Medical University (HMU) nahm in Erfurt im April mit 120 Stu-dentinnen und Studenten ihren Studienbetrieb auf.
"Endlich werden in der Landeshauptstadt wieder Mediziner und Psychologen ausgebildet", sagte Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein im Festakt in der Kaufmannskirche. 

Die Ausbildung von Mediziner*innen hat in Erfurt Tradition, war auch schon ein Bildungsangebot der Erfurter Universität von 1392 bis 1816. 
Wer an der staatlich anerkannten HMU studieren will, durchläuft ein Auswahlverfahren. Einen Numerus Clausus, wie an staatlichen Hochschulen, gibt es nicht. Wer hier studieren will, muss allerdings eine monatliche Studiengebühr von 450 bis 1500 Euro bezahlen.
Künftig werden jährlich zirka 300 Studierende nach Erfurt kommen, um Humanmedizin (Staatsexamen) bzw. Psychologie (Bachelorstudiengang) zu studieren. 
In den kommenden Jahren sollen weitere Studiengänge wie Psychotherapie, Medizinpädagogik und -management bzw. Hebammen dazu kommen.
Hörsäle, Seminarräume und Lehrlabore mietete die Universität im denkmalgeschützen Gebäude der Post auf dem Anger sowie im Büropark Airfurt.

Die klinische Ausbildung im Studiengang Humanmedizin wird im Helios Klinikum Erfurt, dem Partner der HMU,  durchgeführt.

Der Hauptsitz der HMU wird künftig hier im Erfurt sein. Die universitäre Einrichtung hat noch Zweigstellen in Hamburg, Berlin und Potsdam. Bis zum Ende des Jahrzehnts will die HMU ihre Studentenzahl auf 2000 steigern.
Übrigens studiesen momentan in Thüringen an staatlichen Studieneinrichtungen 47 000 Studentinnen und Studenten.


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Montag, 13. März 2023

Thüringens erster Moschee-Neubau entsteht in Erfurt

Am Rande der Landeshauptstadt Erfurt, im Ortsteil Marbach, errichtet die Ahmadiyya-Gemeinde in einem Gewerbe-gebiet Thüringens ersten Moschee-Neubau. Das unscheinbare Gebäude in Sichtweite eines Getreidesilos, hinter einer Autowerkstatt, ist weit vom Marbacher Ortskern entfernt. Nur ein einziges Wohnhaus befindet sich in der Nähe.
Die Moschee hat eine Kuppel mit einem Radius von drei Metern. Das Zierminarett hat eine Höhe von ungefähr neun Metern.

Im Vorfeld des Moschee-Neubaus gab es heftigen Widerstand, Proteste und Sorgen, obwohl sich die beiden großen Amtskirchen und die Jüdische Landesgemeinde schon sehr zeitig für den Moschee-Neubau ausgesprochen hatten.

Als Ministerpräsident Bodo Ramelow im November 2018 den Grundstein für den Moschee-Neubau legte, plante man 2020 die Fertigstellung. Corona und Anfeindungen gegenüber Baufirmen verzögerten das Bauvorhaben. Mittlerweile rechnet man, dass Ende 2023 das Gebetshaus fertiggestellt ist.

Übrigens finanziert die Ahmadiyya-Gemeinde den Neubau mit einer Million Euro. Das Geld stammt aus Spenden der Gemeindemitglieder.
Die Ahmadiyya-Gemeinde ist seit 1922 aktiv und gilt als älteste moslemische Gemeinde in Deutschland. Sie hat rund 40 000 Mitglieder in 220 Gemeinden. In Thüringen hat diese Religionsvereinigung mehr als 100 Mitglieder.

Hier ein Video zu Thema in der ARD-Mediatek. Klicken Sie!



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Donnerstag, 19. Januar 2023

Deutschlands erster Bundestagspräsident war ein Erfurter

Wussten Sie, dass Deutschlands erster Bundestagspräsident, Dr. Erich Köhler (27.6.1892 - 23.10.1958), ein gebürtiger Erfurter war?
Diese Tafel befindet sich an Dr.  Erich Köhlers 
Geburts- und Elternhaus, Regierungsstraße 4 (gegenüber  der Thüringer Staatskanzlei)
Köhler besuchte in Erfurt das Königliche Realgymnasium "Zur Himmelspforte", das heutige Heinrich-Mann-Gymnasium.

In Marburg, Berlin, Leipzig und Kiel  studierte Erich Köhler Volkswirtschaft und Staats- wissenschaften.
1919 promovierte er zum Thema "Bezie- hungen der thüringischen Industrie zum Weltmarkt".

1949 wurde Dr. Erich Köhler in den Bundestag gewählt.
Mit einer breiten Mehrheit wählte der Bundestag den CDU-Politiker zu seinem ersten Präsidenten. Das Amt des Bundestagspräsidenten hatte Dr. Erich Köhler bis zum 18. Oktober 1950 inne. Am 23. Oktober 1958 verstarb der erste Bundestagspräsident der Bundesrepublik Deutschland in Wiesbaden.

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Freitag, 16. Dezember 2022

Sehenswertes in der Schatzkammer des Erfurter Doms

Der Erfurter Dom ist der wichtigste und älteste Kirchenbau in Erfurt. Er ist 81,26 m hoch und besitzt mit der Gloriosa die größte freischwingende, aus dem Mittelalter stammende Glocke der Welt.

Viele Kunstwerke zieren auch das Innere des Sakralbaus, locken täglich Touristen an, die sich voller Ehrfurcht und Bewunderung die Schätze vergangener Jahrhunderte ansehen.
Doch nicht alles kann man auf den ersten Blick im Erfurter Dom erleben. Zweimal in der Woche gehen "Domexperten" mit wenigen Gästen (Anmeldung erforderlich!) in die Schatzkammer der Kirche und zeigen alles, was dort unter besonderem Schutz aufbewahrt wird.
Für manchen Besucher ist schon der Weg dorthin ein Erlebnis, denn auch den Kreuzgang des Domes benutzen nur wenige Besucher. Befinden sich doch hier vor allem auch die Räume der Theologischen Fakultät der Erfurter Universität.
Voller Neugier erwarten die Teilnehmer dieser Spezialführung, dass sich die eisenbeschlagene, mit Schloss und Riegeln gesicherte Tür der Schatzkammer öffnet, und von der ersten Minute an staunen sie über die Fülle an schönen Dingen, die wir hier nicht näher erläutern. Das soll einem persönlichen Ausflug in die Schatzkammer des Erfurter Domes vorbehalten bleiben.
Sie wollen die Fotos vergrößern? Kein Problem! Klicken Sie auf die Fotos.
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