| Wie lebten Bauernfamilien vor 300 Jahren? Wie sah Schule aus, bevor es Hefte, Tablets oder Zentralheizung gab? Und wie funktioniert eigentlich eine Windmühle ganz ohne Strom? Antworten darauf gibt das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden - eines der spannendsten Ausflugsziele rund um Erfurt und Weimar. |
Auf dem weitläufigen Gelände wurden historische Gebäude aus ganz Thüringen originalgetreu wieder aufgebaut. Statt eines klassischen Museums mit Vitrinen entsteht hier der Eindruck eines echten Dorfes vergangener Jahrhunderte: Fachwerkhäuser, Ställe, Werkstätten, Scheunen und Bauerngärten vermitteln anschaulich, wie das Leben auf dem Land vom 17. bis 20. Jahrhundert aussah. Viele Gebäude wurden aus anderen Orten umgesetzt, restauriert und original eingerichtet. Insgesamt gibt es rund 30 historische Gebäude auf dem Gelände "Am Eichenberg".
Besonders eindrucksvoll die historische Einklassenschule. Enge Holzbänke, Schiefertafeln und ein alter Knonenofen lassen sofort erahnen, wie streng und einfach der Schulalltag einst war. Viele Besucher bleiben hier besonders lange stehen, weil der Raum Geschichte unmittelbar erlebbar macht.
Schmiede, Schusterwerkstatt, Schäferei oder historische Landwirtschaft zeigen nicht nur Gebäude, sondern echtes Arbeitsleben vergangener Zeiten. Gerade dadurch wirkt das Museum lebendig und nicht wie eine reine Ausstellung.




