Samstag, 15. August 2026

Von der iga 1961 zum heutigen egapark

Vom sozialistischen Schaufenster zum beliebten egapark: Eine neue Ausstellung im Deutschen Gartenbau-museum erzählt die wechselvolle Geschichte der Erfurter iga. 
Erfurt blüht - und das seit Jahrzehnten. 

1961 wurde auf dem Cyriaksberg die Internationale Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder, kurz iga, eröffnet.
 

Millionen Menschen kamen nach Erfurt, um Blumen, Pflanzen, moderne Architek-tur und Gartenkunst zu bestaunen.

Allein im ersten Jahr zählte die Ausstel-lung rund 3,5 Millionen Besucher.

Doch die iga war mehr als eine Garten-schau.
Sie sollte auch die Leistungsfähigkeit und Modernität der DDR präsentieren. Blumen und Gärten wurden zur politischen Bühne. Gleichzeitig war das Gelände für viele Erfurter ein beliebter Ort zum Spazierengehen, Feiern und Erholen. Das ist vielleicht der spannendste Teil der Geschichte. Die iga war gleichzeitig:

° internationale Leistungsschau des Gartenbaus / ° politische Selbstdarstellung der DDR / ° Ausbildung- und Lehrstätte / ° Park für Erholung und Freizeit / ° Veranstaltungsort mit Musik, Theater, Tanz und Kino / ° und ein beliebtes Ausflugsziel der Erfurter





Beim Aufbau der iga halfen Erfurter im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks mit. Insgesamt leisteten sie 364.000 freiwillige Arbeitsstunden.

Ein besonderer Moment war 1970, als das erste deutsch-deutsche Gipfeltreffen zwischen Willy Brandt und Willi Stoph in Erfurt stattfand. Das iga-Geländer spielte damals eine Rolle bei der internationalen Pressebetreuung.

Fotos: kahbox.de
An diese spannende Geschichte erinnert die Ausstellung "iga*61.Die DDR durch die Blume" im Deutschen Gartenbaumuseum. Orginalobjekte, historische Dokumente und persönliche Erinnerungen zeigen, wie unterschiedlich die Menschen die iga erlebten. 
Nach der Wiedervereinigung wurde aus der iga 1991 die ega, später der egapark. Mit der Bundesgartenschau 2021 wurde das historische Gelände umfassend saniert und neu in Szene gesetzt.  
Zu sehen ist die Ausstellung dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr bis Mitte Juni 2027 im Deutschen Gartenbaumuseum https://gartenbaumuseum.de/ direkt im ega-Park. Auch im Winter ist geöffnet. Es gibt Führungen für Erwachsene und Schulklassen. Ergänzend werden Vorträge, Filme und florale Workshops angeboten.


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Dienstag, 4. August 2026

Buttstädt: Camposanto, die älteste Friedhofsanlage in Thüringen

Camposanto (italienisch: heiliges Feld), so nannte man im Mittelalter Friedhöfe, die hofartig umschlossen waren mit einem nach innen offenen Bogengang. In Folge der Reformation entstanden im 16. Jahrhundert auch in Mitteldeutschland solche Friedhofsanlagen, u.a. in Leipzig, Altenburg, Buttstädt, Eisfeld, Eisleben, Gera, Halle, Saalfeld und Weida. 
Der Camposanto in Buttstädt (Landkreis Sömmerda), der 1591 angelegt wurde, ist heute die älteste erhaltene Renaissance Friedhofsanlage dieser Art in Thüringen. Klicken Sie und hören Sie!



Bis 1861 wurde der Friedhof Camposantos in Buttstädt genutzt. Er beherbergt 101 Grabsteine auf der Freifläche und 40 Grabtafeln unter den Arkaden. Alles Zeugnisse von Renaissance, Klassizismus, Romantik und Biedermeier.

Im Bereich des Camposanto bestehen ausschließlich Anwohnerparkplätze. Besucher werden daher gebeten, ihr Fahrzeug auf dem Marktplatz zu parken. Der Fußweg beträgt 300 m und ist ausgeschildert. Siehe auch hier!
Der Camposanto kann zum Tag des offenen Denkmals am 13.9.2026 in der Zeit von 10.00 - 16.00 Uhr besichtigt werden.
Der alte Buttstädter Friedhof ist ein sehr interessanter, wirklich sehenswerter historischer Friedhof.  Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. 


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Montag, 3. August 2026

Residenzstadt Gotha präsentiert: Ein fürstliches Erbe der Gartenkunst

Thüringen hat eine Vielzahl von Gärten und Parks, die von historischer Bedeutung und Einmaligkeit sind.  Gotha, mit seinem fürstlichen Erbe der Gartenkunst, ist einer davon, der mit seinem Englischen Garten, der Orangerie und der Wasserkunst das Interesse der Besucher aus nah und fern weckt.
Die Herzogliche Orangerie mit ihren 1000 Kübelpflanzen und 20 000 Sommerblumen ist eine der größten barocken Orangerieanlagen im deutschsprachigen Raum. Ihre Wurzeln reichen bis in das Jahr 1640 zurück.(Foto zeigt das "Orangenhaus", wie das nördliche Kalthaus genannt wurde.Fast 150 Jahre später galt der Gothaer Orangeriegarten als einer der hervorragendsten Gärten seiner Art in Deutschland. Damals verzeichnete die Anlage 608 Orangen- bäume,  282 Zitronenbäume sowie 300 Lorbeerbäume.
Heute sind es vor allem die Gothaer und ihre Gäste, die die Pflanzenvielfalt der Orangerie bestaunen, fotografieren und mit Apps bestimmen.
So manch einer genießt aber auch nur die Ruhe des farbenfrohen Gartenareals bei einer Tasse Kaffee oder stimmt sich auf weitere Erkundungen in der Gothaer Gartenkunst ein.
Die 35 Hektar große, nach englischem Vorbild errichtete, Parkanlage rund um das Schloss Friedenstein mit Seen und Pavillons, sanft gewundenen Wegen und altem, interessantem Baumbestand will entdeckt sein. Der englische Garten in Gotha zählt zu einer der ältesten Gartenanlagen nach englischem Vorbild auf dem Kontinent.

Und zu den sehenswerten Objekten in Gotha zählt auch die Wasserkunst unterhalb des Schlosses. Die imposante Wasserspiel- und Brunnenanlage wurde 1895 errichtet als ein System zur Bewässerung der herzoglichen Brunnen, Springbrunnen und Teiche. Die Wasserkunst zwischen Schloss und Hauptmarkt ist 100 Meter lang und eine der Sehenswürdigkeiten in der historischen Altstadt von Gotha.

Die Gothaer Wasserkunst unterhalb des Schlosses bzw. oberhalb des Hauptmarktes. Fotos: Ute Klatt
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Donnerstag, 30. Juli 2026

Die Sonnenuhr am Fröbelturm bei Oberweißbach

Bereits vor mehr als 3.000 Jahren nutzten die alten Ägypter und Babylonier Sonnenuhren, um den Tag einzuteilen. Sie halfen den Tagesablauf zu ordnen. Bauern konnten Arbeitszeiten besser planen. Kirchen und Klöster nutzten sie, um Gebetszeiten einzuhalten.

Wie funktioniert eine Sonnenuhr? 
Das Prinzip ist erstaunlich einfach: Ein Stab wirft einen Schatten auf eine Skala und da die Sonne im Laufe des Tages scheinbar über den Himmel wandert, bewegt sich auch der Schatten. Die Markierung auf der Sonnenuhr zeigt an, welche Stunden es ungefähr ist.
Allerdings zeigen Sonnenuhren nicht immer die selbe Zeit wie eine Armbanduhr. Moderne Uhren richten sich nach der Mitteleuropäischen Zeit und Sommerzeit, während Sonnenuhren die "wahre Ortszeit" anzeigen.

Bild: Parkanlage Altenstein (bei Bad Liebenstein). Hier ließ Herzog Georg I 1799 diese Sonnenuhr errichten.


Auch am Fröbelturm bei Oberweißbach im Thüringer Schiefergebirge gibt es eine sehr schöne Sonnenuhr, die allerdings erst angebracht wurde. Der Turm selbst wurde zwischen 1888 und 1890 zu Ehren des Pädagogen Friedrich Fröbel erbaut und ist heute Wahrzeichen der Region.
Die Sonnenuhr am Fröbel-turm wurde im August 1974 auf Initiative des Oberweiß-bacher Zahnarztes Doktor Krauß an der Fassade des Turmes angebracht.

Damit erhielt der Turm ein zusätzliches Schmuck-stück, das hervorragend zum historischen Charakter des Bauwerkes passt.
Auf rund 785 Meter Höhe kann man bei Sonnenschein nicht nur die Uhrzeit an der Sonnenuhr am Fröbelturm ablesen, sondern zugleich den Blick weit über den Thüringer Wald und das Schwarzatal schweifen lassen. So verbindet sie Technikgeschichte, Handwerkskunst und Naturerlebnis auf eindrucksvolle Weise.

In Thüringen sollen nach Expertenaussage 276 historische und mathematische Sonnenuhren die Zeit anzeigen.
Die größte Sonnenuhr der Welt steht im indischen Jaipur. Sie heißt "Britta Samrat Yantan" und ist Teil eines Observatoriums. Ihr Zeiger ist 27 Meter hoch und die Uhr soll auf etwa zwei Sekunden genau ablesbar sein.
Die größte moderne Sonnenuhr steht in Italien in San Giovanni. Hier dient der Glockenturm der Kirche als Zeiger, während der Marktplatz das Zifferblatt bildet, so steht es im Guinness-Buch von 2022.

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Mittwoch, 29. Juli 2026

Die Stadtkirche prägt Meiningen seit über 1000 Jahren

Wer über den Marktplatz blickt, kommt an ihr nicht vorbei: Die Stadtkirche "Unserer lieben Frauen" gehört seit mehr als einem Jahrtausend zum Stadtbild von Meiningen und ist das älteste erhaltene Bauwerk der Kreisstadt. 
Bereits im Jahre 1008 wurde die Kirche erstmals ur-kundlich erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte über-stand sie zahlreiche Brände, Kriegszeiten und einen Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg. Nach jeder Zer-störung wurde sie wieder aufgebaut und entwickelte so ihr heutiges, einzigartiges Erscheinungsbild.

Besucher schätzen vor allem die imposanten Türme, die weithin sichtbar über die Dächer der Stadt ragen.
Ein besonderes Highlight ist die berühmte Reger-Orgel, auf welcher der Komponist Max Reger während seiner Meininger Zeit musizierte.
Auch die farbigen Dachziegeln und der historische Innenraum machen die Stadtkirche zu einem beliebten Ziel für Gäste aus nah und fern.

Heute ist die evangelisch-lutherische Stadtkirche weit mehr als ein Gotteshaus: Mit Konzerten, Führungen und kulturellen Veranstaltungen bleibt sie lebendiger Mittel-punkt des städtischen Lebens - und ein eindrucksvolles Zeugnis der langen Geschichte Meiningens.
Die Kirche ist für Besichtigungen vom 1. Mai bis 31. Oktober jeweils dienstags bis freitags von 10 Uhr bis 17 Uhr sowie samstags von 10 Uhr bis 14 Uhr und sonntags ab 11:30 Uhr geöffnet.
Die Türme (rund 50 Meter hoch) der Stadtkirche können von Mai bis Ende September jeweils mittwochs von 14 Uhr bis 17 Uhr bestiegen werden. Wer ganz nach oben will, muss 142 Stufen steigen. Dafür wird man mit einem beeindruckenden Blick über Meiningen, das Werratal und die umliegenden Berge belohnt.

Hier noch ein schöner Tipp: Mittwochnachmittags gibt es im Kirchenschiff Kaffee und selbstgebackenen Kuchen - die Einnahmen kommen der Sanierung der Stadtkirche zugute.

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Samstag, 25. Juli 2026

Am Weimarer Poetenweg reift ein guter Jahrgang

Wein aus Weimar? So manchen plagen da wohl Zweifel. Doch alte Schriften belegen, dass Thüringen und auch Weimar eine Tradition im Weinbau haben. Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert gab es hier Weingärten und der Weinbau florierte. Goethe und Schiller haben mit Sicherheit lokale Weine verkostet. Allerdings ist der Weinbau später wohl zugunsten anderer Nutzung gewichen. Erst in jüngster Zeit kommen wieder mehr Weine auch aus Thüringen. Dabei spielt auch Weimar eine Rolle.

Der lehm- und tonreiche Muschelkalkboden am Hang des Weimarer Poeten-weges gleicht einer klimatischen Wärmeinsel mit vielen Sonnentagen und geringer Luftfeuchtigkeit. Ein idealer Platz für eine Wiederbelebung des Weimarer Weinbaus.
2008 begann Prinz zu Lippe vom Weingut Broschwitz in Meißen mit der Auf-rebung einer Fläche, die heute von der Winzervereinigung Freiburg-Unstrut bewirtschaftet wird. Bitte klicken Sie!

Ein paar Jahre später entstand nur einen Steinwurf entfernt der Weingarten der Familie Freyer, die hier seit gut 15 Jahren Weißweine wie Grauburgunder, Chardonnay und Frühburgunder produzieren.
Und wenn das Jahr gut ist, dann ernten die Freyers so viele Trauben, dass sie fast 3000 Flaschen damit füllen.  Doch bis es soweit ist, bis die guten Tropfen in den Flaschen sind, lassen auch die Nebenerwerbswinzer viele Schweißtropfen, denn das, was uns so gut schmeckt, verlangt sehr, sehr viel Handarbeit. Und die Weimarer Weine schmecken, haben mittlerweile viele Freunde und einen guten Ruf bei Kennern.
Wer die Freyers auf ihrem Weinberg erlebt hat, der spürt: Wein, Weinanbau, das ist ihr Leben. Sie brennen für ihr Hobby, das wohl schon lange mehr ist. Agnes und Andreas wollen all die schönen Freuden und das viele Wissen rund um den Wein Besuchern und Kunden nahe bringen. So arrangieren sie individuelle Picknicks in ihrem Weinberg, der wie ein Labyrinth angelegt ist, bieten Verkostungen, Weinbergs- und Kellerführungen an und vieles mehr. Wer es wissen will, der klickt hier!

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Dienstag, 21. Juli 2026

Gotha: Jugendstil-Bad und Saunawelt

Das Stadtbad in Gotha ist ein echtes Juwel: Das Jugendstilbad aus dem Jahr 1909 präsentiert sich liebevoll restauriert und modernisiert. Wie einst schweift das Auge an Bögen, Kachelwänden, Buntglasfenstern und Holznischen entlang. 
Klicken Sie auf die Bilder, um diese zu vergrößern! 
Das Ensemble wurde um eine moderne Saunaanlage mit kleinem Innenhof, 25m-Schwimmbecken, Sprungtürmen und Kinderpool ergänzt. Highlight ist das originale Jugendstilbad, das mit angenehmen 32 Grad Celsius und Sprudelnischen lockt.
Klicken Sie auf das Logo der Gothaer Badeeinrichtung und lesen Sie die Internetseite des Stadtbades.
Text & Foto: kahbox.medien
Ursprünglich hatten übrigens die Gothaer Bürger die Baukosten zum größten Teil gespendet. Und das Wasser kam damals aus der Talsperre Tambach-Dietharz. Besonders gut angenommen wurden die im Stadtbad offerierten medizinischen Bäder. Das Stadtbad befindet sich mitten in der Stadt und der Parkplatz ist für Badgäste kostenlos.


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Freitag, 17. Juli 2026

Erfurt - ein historisches Filmdokument von 1911 bis 1987

Ein Film, der aus historischem Material montiert wurde, gibt Einblicke in die Stadt Erfurt in den Jahren von 1911 bis 1987. Wir zeigen einen kurzen Ausschnitt aus dem Film "Erfurt wiederentdeckt".

Der eigentliche Film ist 113 Minuten lang und entstand aus zehn historischen Filmen. Unter anderem wurde der älteste über Erfurt noch existierende Film "Fronleichnam Prozession in Erfurt" von 1911 dafür verwendet.



Die DVD ist zweifelsohne ein wunderbares Geschenk. Klicken Sie hier! Erfurt Wiederentdeckt: Historische Filmschätze von 1911 - 1987  

Sie erhalten auch Filme über München, Frankfurt, Aachen, Potsdam, Leipzig, Halle, Chemnitz, Lübeck, Rostock ......

Dies ist ein wunderbares Geschenk!

Bitte Klicken!!!
Hergestellt wurde der Film von der "filmwerte GmbH" in Potsdam. Neben diesen Film über Erfurt gibt es noch weitere Filme über andere Städte. Welche Städte das sind finden Sie auf dieser Internetseite heraus. Klicken   
Viel Spaß beim anschauen.


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Sonntag, 12. Juli 2026

Da sind sie wieder, die Störche von Wasungen. Mit der Storchen-Webcam können Sie im Nest dabei sein.

Am Gräfenthaler Weg in Wasungen recken sich wieder viele Köpfe in die Höhe. Denn auf gleich zwei ausgedienten Schloten haben Störche ihr Thüringer Quartier bezogen.
Ihr Schnäbelklappern ist weithin zu hören. In das Nest des Paares auf dem weißen Schornstein der Wäscherei kann jeder sogar live schauen.
Denn der BUND hat dort seit einigen Jahren eine Storchen-Webcam  installiert. Aktuell liegen auch schon Eier im Nest und werden von den Zugvögeln bebrütet. In den nächsten vier Wochen wird Storchen-Nachwuchs erwartet. 
Seit 2009 hat das treue Paar bereits viele Baby-Störche in Wasungen auf die Welt gebracht.

Fotos: www.kahbox.de


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Freitag, 10. Juli 2026

Schmalkalden - eine Perle im Südwesten Thüringens

Mit dem "Deutschland-Ticket" kann man ganz Deutschland entdecken für wenig Geld oder aber seine nähere Umgebung erkunden, sein Bundesland besser kennenlernen. Wir machen letzteres, machen Urlaub vor der Haustür. Wir sind sehr überrascht über das, was wir noch nie sahen oder wussten und was doch so nah ist.
Gestern waren wir in Schmalkalden. Die rund  20 000 Einwohner zählende Stadt im Südwesten Thüringens ist eine wahre Perle: Fachwerk-häuser vom Feinsten,  ein bemerkenswertes Schloss, eine sehenswerte geschichtsträch-tige Stadtkirche, das Zinnfiguren-Museum, die zahlreichen Parks und Gärten, eine Fach-hochschule  für 2500 Studierende mit eige-nem "Bahnhof", eine Nougat-Fabrik mit gros-sem Erlebnis- und Mitmach-Bereich für Besu-cher und, und, und ... 
Schmalkalden ist eine Reise wert!
Das Stadtzentrum Schmalkaldens verzaubert die Besucher der Stadt mit seinen vielen bunten, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern.
In einem der historischen Fachwerkhäuser befindet sich auch das berühmte Zinnfiguren-Museum Historicum. Gezeigt werden dort Bilder der Menschheitsgeschichte mit über 20 000 Zinnfiguren. Das ist ein Erlebnis für jung und alt.
Auf dem Marktplatz St.Georg, die spätgotische Hallenkirche, die 1413 errichtet wurde und in der 1537 Martin Luther predigte. Anzumerken: Hier im Turm schwingt die zweitgrößte freischwingende Glocke Thüringens.
Schloss Wilhelmsburg: eine der bedeutendsten Renaissanceanlagen in Mitteldeutschland, die bis heute kaum bauliche Veränderungen erfahren hat und nahezu im Originalzustand erhalten ist. Entstand ab 1585 unter den hessischen Landgrafen. Sehr sehenswerte Wandmalereien und in der Schlosskirche u.a eine Holzpfeiffenorgel .

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