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Sonntag, 13. September 2026

Das Geheimnis der Eichsfelder Wurst

Wer an das Eichsfeld denkt, kommt an einer kulinarischen Besonderheit nicht vorbei: der Eichsfelder Wurst. Diese traditionelle Rohwurst genießt weit über die Grenzen des thüringisch-niedersächisch-hessischen Dreiländerecks hinaus einen legendären Ruf. Ihr unverwechselbares Aroma verdankt sie einer jahrhundertealten Handwerks-tradition, die bis heute streng gehütet und gepflegt wird.
Das entscheidende Qualitätsmerkmal der echten Eichsfelder Wurst ist die Warm-fleischverarbeitung.

Das Fleisch von schweren, regionalen Schweinen wird noch schlachtwarm verarbeitet. Zusammen mit Salz, Pfeffer, Naturgewürzen und oft mit frischem Knoblauch entsteht so eine Bindung, die ganz ohne künstliche Zusatzstoffe auskommt.

Ihre Reifezeit verbringen die Würste traditionell in speziellen gut belüfteten Lehmkammern, wo sie über Monate hinweg ihren mildsäuerlichen, hocharoma-tischen Geschmack entwickeln.

Der Eichsfelder Feldkieker: Die Königin der Rohwürste (
Foto links!)
Der Eichsfelder Feldkieker oder Feldgieker gilt als das absolute Prunkstück der Eichsfelder Wurstmacherkunst. Er fällt sofort durch seine charakteristische, leicht birnenförmige Gestalt auf. Diese entsteht, weil das feine Wurstbrät traditionell in den Mastdarm oder eine Kalbsblase gefüllt wird.

Früher hängten die Hausschlachter die Wurst so in die Kammer auf, dass sie symbolisch aus dem Fenster "ins Feld kiekte" (schaute).
Auf Grund seines enormen Volumens benötigt der Feldkieker viel Geduld. Er reift zwischen sechs und zwölf Monate, bis er sein volles Aroma entfaltet. HIER KLICKEN!


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Dienstag, 26. Mai 2026

Majestätisches Industriedenkmal im Unstruttal

Das imposante Viadukt im Unstruttal bei Reiser (Ortsteil von Unstruttal, nördlich von Mühlhausen) ist ein markantes Wahrzeichen der Region. Die beeindruckende Eisenbahnbrücke überwindet mit einer Höhe von 26 Metern und einer Spannweite von 35 Metern das idyllische Tal.
Das heutige Viadukt, welches heute die Bahnstrecke von Gotha nach Leinefelde trägt,  wurde im Jahr 1907 erbaut und ersetzte eine ältere Stahlträgerbrücke aus dem Jahre 1870.
Es ist ein zentrales Ingenieurbau-werk der historischen Bahnstrecke Gotha-Leinefelde, die 1870 in Be-trieb ging.

Fotos: www.bahnhof-erfurt.de
Direkt unter dem Viadukt verläuft das wildromantische Reisersche Tal. Hier windet sich der beliebte Unstrutradweg durch die sanfte Hügellandschaft. Ein besonderes Highlight für Besucher ist dabei die Kunst im Tal. Am Wegesrand finden sich zahlreiche vom Holzkünstler Udo Bickel handgeschnitzte Skulpturen, die den Spaziergang oder die Radtour zu einem besonderen Erlebnis machen.

Das historische Eisenbahnviadukt in Reiser ist nicht nur ein Baudenkmal, sondern auch eine lebendige Open-Air-Kulturstätte. Direkt unter den gigantischen Steinbögen am Ufer der Unstrut finden musikalische Aufführungen, wie das Brückensingen, statt.
Das Besondere: Die Architektur des Viadukts sorgt für eine faszinierende natürliche Akustik, die den Gesang perfekt durch das Tal trägt. 
Jährlich am Pfingstmontag lädt der Heimatverein Reiser zum Brückensingen ein. Infos gibt es auf der Internetseite der Gemeinde Unstruttal.

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Donnerstag, 30. Oktober 2025

Petersilie-Orgel erklingt im Eichsfeld

Nun klingt in Streitholz bei Heiligenstadt das Instrument der Instrumente wieder: Die Petersilie-Orgel aus dem Jahr 1886 war zehn Monate lang ausgiebig in der Kur.  Damit steht ein wirklich einmaliges Instrument wieder für Konzerte zur Verfügung.

Bekannt ist die Konstruktion von Friedrich Erdmann Petersilie für seinen besonders warmen, vollen Klang. Die Kegellade-Orgel bietet 640 Pfeifen und zehn klingende Register.  
Foto & Text: kahbox.de
Ein eigens gegründeter gemeinnütziger Verein hat die Restaurierung mehrere Jahre vorbereitet und umgesetzt. Die Kosten von rund 120.000 Euro wurden mit EU-Mitteln und Spenden gestemmt.
Vergrößern?  Fotos anklicken!
Zu erleben ist die Orgel in der katholischen Kirche St. Johannes der Evangelist https://pfarrei-siemerode.de/ in Streitholz.


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Sonntag, 14. September 2025

Skywalk Sonnenstein: Nervenkitzel über dem Eichsfeld

Der Begriff "Skywalk", zu deutsch Himmelsgang, ist spätestens seit 2007 in aller Munde. Damals eröffnete man die hufeisenförmige, freitragende Glasplattform am Grand Canyon West. 21 Meter ragt diese "Aussichtsbühne" über den Rand des Canyons hinaus und ermöglicht so aus 1200 Metern Höhe einen atemberaubenden Panoramablick sowie den Blick auf den Canyonboden, der vom Colorado River an dieser Stelle durchzogen wird.

Aber nicht nur mit Glasböden bestückte Aussichtsplattformen, die in das Nichts hinausragen, bezeichnen wir in Deutschland als Skywalk. Auch Baumkronenpfade und Hängebrücken werden oft so genannt. 
Skywalk Sonnenstein






Wir Thüringer haben ein bisschen Grand-Canyon-Feeling, denn einen Skywalk in Miniatur kann man auf dem Sonnenstein in 486 Meter Höhe unweit der Gemeinde Holungen im Eichsfeld erleben.

Der Aussichtspunkt "Sonnenstein" erhielt 2017 mit dem Skywalk etwas ganz Besonderes. Der spektakuläre Stahl-Glas-Steg ist 14 Meter lang, von denen 9 Meter freischwebend über die Klippe hinausragen. Der Boden ist durchsichtig. Beim Blick nach unten scheint der Boden sich unter den Füßen langsam aufzulösen.

Die zwei Fußwege vom Parkplatz gehen steil oder gemächlich nach oben. Die Gehzeit beträgt je nach gewählter Route 15 bis 30 Minuten. 

Parkplatz und Skywalk können übrigens kostenlos genutzt werden.

Der Ausblick vom Skywalk Sonnenstein ist weit und bewegend:



Im Norden sieht man den Harz und den Brocken, im Osten das Kyffhäusergebirge. Im Süden kann man bis zum Ohmgebirge blicken und im Westen bis zur Goldenen Mark.
An den Wochenenden sind es recht viele, die einmal hier von oben die Natur und die weite Sicht genießen wollen. Wer mit dem Auto kommt, der sollte ins Navi folgende Adresse eingeben: Sonnenstein 2A, 37345 Holungen



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Mittwoch, 10. September 2025

Blick über Worbis in Richtung Ohmgebirge

Worbis, die rund 5000 Einwohner zählende Ortschaft im Landkreis Eichsfeld, ist ein Teil der thüringischen Mittelstadt Leinefelde-Worbis, die am 16. März 2004 aus den beiden Städten Leinefelde und Worbis entstand.

Foto: Katja Funke

Die Gemeinde liegt in einer hügligen Landschaft, im Norden begrenzt vom Ohmgebirge und im Süden vom Dün. Durch den Ort führt die Deutsche Fachwerkstraße. 

Bekannt wurde Worbis auch durch den 8,5 Hektar großen alternativen Bärenpark, der 1997 eröffnet wurde. Er bietet Wildtieren, wie Bären und Wölfen, aus schlechter Haltung ein neues, artgerechtes Zuhause in großen Freianlagen, in denen sie ihre natürlichen Instinkte ausleben können. Der Bärenpark Worbis, der erste seiner Art in Deutschland, vereint Tierschutz mit Aufklärungsarbeit, indem er Besuchern ein pädagogisches Programm zur Aufarbeitung von Tierleid und zur Bildung für nachhaltige Entwicklung bietet. Neben Bären kann man dort auch Wölfe und Luchse bestaunen.

Worbis ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Fachwerkstadt Duderstadt zu besichtigen, das Grenzlandmuseum Teistungen oder das Bergbaumuseum in Holungen zu besuchen.

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Samstag, 11. Oktober 2014

Wer wohnte 1924 in "meinem" Ort?

Diese Frage lässt sich jetzt zumindest für das Jahr 1924 mit diesem Buch klären, wenn Sie in Erfurt bzw. in einen der 137 hier aufgeführten Ortschaften eine Person suchen. Der Rockstuhl-Verlag aus Bad Langensalza hat dieses historische Adressbuch für Liebhaber neu aufgelegt. Klicken Sie auf das Buch und erfahren Sie mehr!

Übrigens hier unten finden Sie alle Thüringer Ortschaften, deren Einwohnerverzeichnisse von 1924 im Adressbuch enthalten sind.

Viel Spaß beim stöbern, entdecken und finden.
DIE STADT ERFURT MIT DEN ORTSCHAFTEN: Alach, Alperstedt, Andisleben, Apfelstädt, Azmannsdorf, (Bachstedt s. Markvippach), Bechstedtstraß, Bechstedtwagd, Berlstedt, Bienstädt, Bindersleben, Bischleben (mit Stedten), Büßleben, Cobstädt, Dachwig, Dielsdorf, Dittelstedt, Döllstädt, Eckstedt, Egstedt, Eichelborn, Eischleben, Elxleben a. G., Elxleben ü. St., Ermstedt, Friedrichsdorf, Frienstedt, Gamstädt, Gebesee, Gierstedt, Gispersleben-Kiliani, Gispersleben-Viti, Gottstedt, Grabsleben, Gräfentonna, Großballhausen, Großfahner, Großmölsen, Großrettbach, Großrudestedt, Großvargula, Gügleben, Gutendorf, Haarhausen, Haßleben, Hayn, Henschleben, Herbsleben, Hochheim, Hochstedt, Holzhausen, Hopfgarten, Hottelstedt, Ingersleben, Isserode, Kerspleben, Kirchheim, Kleinballhausen, Kleinfahner, Kleinmölsen, Kleinrettbach, Kleinrudestedt, Kleinvargula, Klettbach, Kornhochheim, Kranichborn, Kranichfeld, Kühnhausen, Linderbach, (Luthersborn s. Weißensee), Marbach, Markvippach m. Bachstedt, Meckfeld, Melchendorf, Mittelhausen, Möbiusburg, Mönchenholzhausen, Molsdorf, Mühlberg, Nauendorf, Neudietendorf, Neumark, Niedernissa, Niederzimmern, Nöda, Nohra, Nottleben, Obernissa, Ollendorf, Ottmannshausen, Ottstedt, Rhoda b. Bischleben, Riechheim, Riethnordhausen, Ringleben, Rockhausen, Röhrensee, Rohda (S. W.), Salomonsborn, Schallenburg, Schellroda, Schloßvippach, Schmira, Schwansee, Schwerborn, Schwerstedt m. Gut Stödten, Schwerstedt (S. W.), Sömmerda, Sohnstedt, (Stedten s. Bischleben), Stotternheim, (Stödten-Gut s. Schwerstedt), Straußfurt-Gemeinde, Straußfurt-Gut, Sülzenbrücken, Tennstedt, Thalborn, Thörey, Tiefthal, Töttelstädt, Töttleben, Tonndorf, Tröchtelborn, Troistedt, Tunzenhausen, Udestedt, Urbich, Utzberg m. Hopfgarten, Vehra, Vieselbach, Vippachedelhausen, Wallichen, Walschleben, Waltersleben, Wandersleben, Weißensee m. Luthersborn, Werningshausen, Werningsleben, Windischholzhausen, Witterda, Wundersleben, Zimmernsupra (137 Ortschaften)
Ihr Ort bzw. Ihr gesuchter Jahrgang fehlt? Kein Problem! Klicken Sie auf diesen Link und sehen Sie noch mehr Thüringer Adressbücher. 


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