Sonntag, 30. Juli 2017

Die Thüringer Warte weckte viele Emotionen

Der Aussichtsturm Thüringer Warte steht auf dem zum Thüringer Schiefergebirge gehörenden Ratzenberg (678 Meter) nahe der oberfränkischen Stadt Ludwigsstadt. 200 Meter vom Turm entfernt verläuft die Landesgrenze zwischen Thüringen und Bayern.
Die Thüringer Warte ist 26,5 Meter hoch. 117 Stufen führen im Inneren zur Aussichtsplattform.

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In den Monaten von April - Oktober täglich von 9 - 17 Uhr geöffnet. November bis März geschlossen.
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Der Turm wurde am 17. Juni 1963 eingeweiht. Rund 7000 Besucher kamen zur Einweihung. Der Turm war während der deutschen Teilung ein Besuchermagnet für viele, die ins Thüringer Land schauen wollten, unter anderem auch ehemalige Bewohner der thüringischen Orte der Umgebung. Zu den Besuchern zählten aber auch Bundespräsident Heinrich Lübke, Herbert Wehner, Vizekanzler Erich Mende und der Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen, Heinrich Windelen, sowie Rainer Barzel, damals Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen.

Im Erdgeschoss der Thüringer Warte informiert heute eine Ausstellung über die Grenzgeschichte der Region. Besonders die Jahre der deutsch-deutschen Teilung und die Grenzöffnung 1989 sind dabei Thema.

(Fotos: KAHBOX.medien - Mit einen Klick können alle Fotos vergrößert werden.)


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