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Dienstag, 4. November 2025

DerThüringer war auf Reisen und entdeckte Deutschlands letzte regelmäßige Postkutschenlinie

Ja, es gibt sie noch,  die gute alte Postkutsche, die Reisende von einem Ort zum anderen bringt. In Bad Kissingen startet vier Mal wöchentlich solch eine große gelbe Kutsche, die von vier kräftigen Pferden gezogen wird,  auf der letzten regelmäßig befahrenen Postkutschenlinie der Deutschen Post.
Zwei Ziele werden angefahren:  Sonntags geht es nach Bad Bocklet und donnerstags, freitags und sonnabends steht das Schloss Aschach im Fahrplan. 

Hin- und Rückfahrt kosten zusammen 25 Euro. 

Die romantische Fahrt durch das Tal der fränkischen Saale dauert immer eine Stunde. Mit dem Auto allerdings benötigt man gerade mal 15 Minuten. 

Aber der Reiz einer Postkutschenfahrt liegt wohl im gemächlichen Reisen durch Wälder, Wiesen, Auen und Dörfer. Und wenn dann auch noch der Postillion in sein Horn bläst, dann kehrt man in Gedanken ein bisschen in die Vergangenheit zurück.

Manch einer summte da auch schon mal "Hoch auf dem gelben Wagen", jenes Lied, das der Thüringer Rudolf Baumbach 1879 schrieb und das Deutschlands Bundespräsident Walter Scheel  so erfolgreich sang.


Neun Personen haben in der geräumigen Postkutsche Platz. 
Übrigens hatte diese Postkutschenlinie 1939 ihre Jungfernfahrt.

Der Krieg führte zur Einstellung des Linienverkehrs, bis 1950 die erste Kutsche wieder rollte.

Klar, die offizielle Postkutschenzeit ist mittlerweile längst vorbei, aber als touristische Attraktion ist der vierspännige gelbe Wagen mit Kutscher und Postillion unschlagbar.

Falls Sie mehr erfahren wollen oder auch mal eine Reise per Kutsche mögen, dann klicken Sie HIER.


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Montag, 9. Oktober 2017

DerThüringer besuchte die Frankenwarte bei Bad Steben

Das Bayrische Staatsbad Bad Steben gehört schon seit mehr als 150 Jahren zu den re- nommierten Kurorten in Deutschland. Die Kombination von Naturmoor, Radon und na- türlicher Kohlensäure bewirkt bei zahlreichen Erkrankungen Linderung und Heilung.

Bad Steben ist aber auch ein idealer Aus- gangspunkt für genussreiche Wanderungen durch eine hügelreiche, interessante Land- schaft.
Viele Ausflüge führen über Feld- und Wie- senwege vorbei an Teichen und kleinen flie- ßenden Gewässern mit schönen Ausblicken.
Größer? Klicken Sie auf das Bild!
Der Rundweg von Bad Steben zur Frankenwarte ist 9 Kilometer lang. Die leichte Wanderung mit einem Höhenunterschied von 180 Metern startet und endet im Kurpark. Zweieinhalb Stunden dauert der Ausflug, der mit einem herrlichen Rundblick von der Frankenwarte belohnt wird.
Der trutzige runde, acht Meter hohe Steinturm steht auf dem rund 680 Meter hohen Hirschhügel. Bei guter Sicht kann man vom Turm bis zum Fichtelgebirge blicken.

Sie wollen mehr über den Turm und die Umgebung wissen, dann rufen Sie die folgende Festnetznummer an: 0911 810 9400 45 07




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Sonntag, 30. Juli 2017

Die Thüringer Warte weckte viele Emotionen

Der Aussichtsturm Thüringer Warte steht auf dem zum Thüringer Schiefergebirge gehörenden Ratzenberg (678 Meter) nahe der oberfränkischen Stadt Ludwigsstadt. 200 Meter vom Turm entfernt verläuft die Landesgrenze zwischen Thüringen und Bayern.
Die Thüringer Warte ist 26,5 Meter hoch. 117 Stufen führen im Inneren zur Aussichtsplattform.

Klicken Sie auf dieses Foto und genießen Sie das Panoramafoto.
In den Monaten von April - Oktober täglich von 9 - 17 Uhr geöffnet. November bis März geschlossen.
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Der Turm wurde am 17. Juni 1963 eingeweiht. Rund 7000 Besucher kamen zur Einweihung. Der Turm war während der deutschen Teilung ein Besuchermagnet für viele, die ins Thüringer Land schauen wollten, unter anderem auch ehemalige Bewohner der thüringischen Orte der Umgebung. Zu den Besuchern zählten aber auch Bundespräsident Heinrich Lübke, Herbert Wehner, Vizekanzler Erich Mende und der Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen, Heinrich Windelen, sowie Rainer Barzel, damals Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen.

Im Erdgeschoss der Thüringer Warte informiert heute eine Ausstellung über die Grenzgeschichte der Region. Besonders die Jahre der deutsch-deutschen Teilung und die Grenzöffnung 1989 sind dabei Thema.

(Fotos: KAHBOX.medien - Mit einen Klick können alle Fotos vergrößert werden.)


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