Freitag, 9. Januar 2026

Wer hier steht, der hat Thüringens höchsten Punkt erreicht


Der Schneekopf bei Gehlberg ist mit 978 Metern die zweithöchste Erhebung im Thüringer Wald. Der Schneekopf ist vulkanischen Ursprungs. Wanderer haben hier schon öfters eine der bekannten Schneekopfkugeln gefunden, die im Inneren Kristalle (Achate) ausbilden.

Der Aussichtsturm auf dem Schneekopf wurde 2008 erbaut. Wer die Aussichtsplattform besteigt, der hat mit 1001,11 Metern den höchsten Punkt Thüringens erreicht.
Der 25 Meter hohe Fernmeldeturn steht neben dem Aussichtsturm. In der DDR wurde er von der SED des Bezirkes Suhl als Richtfunkzentrale genutzt.
Der Schneekopf ist heute ein beliebtes Ausflugsziel der Thüringer. Wanderer kommen zu jeder Jahreszeit auf den Berg und genießen von der Aussichtsplattform den Blick weit ins Land.
(Fotos & Video: bahnhof-erfurt.de)
Von hier oben kann man bei guter Sicht die Rhön, das Thüringer Becken, den Ettersberg bei Weimar und Oberhof sehen. Ja, und bei superguten Sichtverhältnissen blickt man bis zum Brocken im Harz oder zum Schneeberg im Fichtelgebirge.
Doch im Winter sind es vor allem die Langläufer, die hier um und über den Berg ihre Runden drehen. Loipe um den Schneekopf.


In der DDR wurden der Berg und sein Umfeld zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Der 1852 erbaute achteckige Aussichtsturm auf dem Schneekopf wurde am 18. August 1970 gesprengt. 
Erst nach der Wende im Jahre 1989 durften die Menschen wieder die Aussicht von diesem Berg genießen. Der Schneekopf wurde wieder für jedermann frei zugänglich!
Jährlich am ersten Wochenende im Juli feiert man seit 1999 das Schneekopf-Gipfeltreffen. Dieses Volksfest beginnt mit einer Stern- wanderung zum Gipfel.





Die "Neue Gehlberger Hütte" auf dem Schneekopf wurde 2009 eröffnet. Sie ist  die höchstgelegene bewirtschaftete Hütte im Thüringer Wald.



Dienstag, 6. Januar 2026

Winter in Thüringen - Hier erfahren Sie alles über die Wintersportbedingungen im Thüringer Wald


24 Stunden am Tag erreichen Sie das Thüringer Schneetelefon. Kostenlos können Sie dort die Wintersportbedingungen in den Orten des Thüringer Waldes erfahren. 
0800 7236488

Die Thüringer Wintersportorte mit ihren Abfahrtshängen, Rodelbahnen, Eisbahnen, Langlaufloipen sind auch in diesem Jahr über gut gebucht. Jetzt wo in vielen Orten auch genügend Schnee liegt bekommt man kaum noch ein Bett. 

Über die Schneehöhen können Sie sich natürlich auch im Internet informieren: Hier klicken!


Dieses schöne Winterfoto machte  Eckhard Griebel in seiner Heimat Suhl-Heidersbach.
Klicken Sie auf die Bilder und sehen Sie alles groß!

Montag, 5. Januar 2026

Schönes Thüringen: Schneekopf, Wielandgut, Schloss Kromsdorf, Veste Wachsenburg

Thüringens höchster Berg im Thüringer Wald war zu DDR-Zeiten nicht zugänglich.
Militärisches Sperrgebiet!
Dank des Turmes misst der Schneekopf im Thüringer Wald 1001 Meter und ist somit Thüringens einziger Tausender.
In dem Ort Oßmann-stedt bei Weimar be-findet sich das einst von Christoph Martin Wiel-and (Dichter der deut-schen Aufklärung) von 1797 bis 1804 genutzte Gut.
Im angrenzenden Park sind die Gräber von Wie-land und seiner Ehefrau Sophie Brentano.
Vor Wieland (von 1762 bis 1775) nutzten die Herzogin Anna Amalia und ihre Söhne das Anwesen als Sommersitz.
Von Ende März bis Ende Oktober können die
Räumlichkeiten täglich außer dienstags von 10
bis 18 Uhr besichtigt werden.
Christoph Martin Wieland (1733 bis 1813) zählt zu den erfolg- reichsten Schriftstellern des 18. Jahrhunderts und erwarb sich bleibende Verdienste.
Steinbüsten von Herzögen, Königen und Kaisern vergangener Zeiten zieren viele Nischen der Schlossbegrenzung des Kromsdorfer Schlosses.

Die Veste Wachsenburg ist eine der Drei Gleichen. Die Burg, die seit 1966 ein Hotel beherbergt,  ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von der Burg hat man einen einzigartigen Rundblick über das Thüringer Becken. 1651 baute man für die Burg einen 93 Meter tiefen Brunnen.

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