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Montag, 15. Juni 2026

Die Mühlburg - älteste Burg der Drei Gleichen

 Hoch über dem Ort Mühlberg zwischen Erfurt und Arnstadt liegt die Mühlburg, eine der drei Burgen des Thüringer Burgenensembles "Drei Gleichen".  Zusammen mit der Burg Gleichen und der Veste Wachsenburg prägt sie seit Jahrhunderten das Landschaftsbild der Region.

Der Turm hat eine Höhe von 22 Meter. Zur Burg gehört auch ein 56 m tiefer Brunnen.  +++++  Foto: Eckhard Griebel, Suhl
Die Mühlburg gilt als die älteste der drei Burgen. Ihre Ursprünge reichen in das frühe Mittelalter zurück, erstmals urkund-lich erwähnt wurde sie im Jahr 704 als "Castello Muhlenberge".

Durch ihre erhöhte Lage hatte sie eine wichtige strategische Bedeutung und diente der Kontrolle der Handelswege zwischen Erfurt und dem Thüringer Raum.

Im Mittelalter wurde die Anlage mehrfach erweitert. Ais einer frühen Befestigung entstand eine wehrhafte Höhenburg mit Ringmauer, Vorburg, Wirtschaftsgebäuden und einem mächtigen Bergfried.
Innerhalb der Burg befanden sich Wohnbereiche, eine Kapelle und Gebäude für die Versorgung der Bewohner.
Die Verbindung zu den "Drei Gleichen" entstand durch eine bekannte Sage:
Im Jahr 1231 sollen nach einem gewaltigen Gewitter alle drei Burgen gleichzeitig von Blitzen getroffen worden sein und wie brennende Fackeln geleuchtet haben. Historisch belegt ist diese Ereignis nicht, doch die Geschichte machte die drei Burgen weithin bekannt.

Ihre Bedeutung verlor die Mühlburg nach dem Mittelalter. Besonders der Dreißigjährige Krieg und die veränderten militärischen Bedingungen führten dazu, dass die Burg nicht mehr Dauerhalt genutzt wurde. Sie verfiel nach und nach und wurde zur Ruine.

Im 20. Jahrhundert begannen Sicherungen der Anlage. Der Bergfried wurde restauriert und als Aussichtsturm zugänglich gemacht. Heute ist die Mühlburg ein bedeutendes Denkmal Rhüringens und ein beliebtes Ausflugsziel.



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Montag, 5. Januar 2026

Schönes Thüringen: Schneekopf, Wielandgut, Schloss Kromsdorf, Veste Wachsenburg

Thüringens höchster Berg im Thüringer Wald war zu DDR-Zeiten nicht zugänglich.
Militärisches Sperrgebiet!
Dank des Turmes misst der Schneekopf im Thüringer Wald 1001 Meter und ist somit Thüringens einziger Tausender.
In dem Ort Oßmann-stedt bei Weimar be-findet sich das einst von Christoph Martin Wiel-and (Dichter der deut-schen Aufklärung) von 1797 bis 1804 genutzte Gut.
Im angrenzenden Park sind die Gräber von Wie-land und seiner Ehefrau Sophie Brentano.
Vor Wieland (von 1762 bis 1775) nutzten die Herzogin Anna Amalia und ihre Söhne das Anwesen als Sommersitz.
Von Ende März bis Ende Oktober können die
Räumlichkeiten täglich außer dienstags von 10
bis 18 Uhr besichtigt werden.
Christoph Martin Wieland (1733 bis 1813) zählt zu den erfolg- reichsten Schriftstellern des 18. Jahrhunderts und erwarb sich bleibende Verdienste.
Steinbüsten von Herzögen, Königen und Kaisern vergangener Zeiten zieren viele Nischen der Schlossbegrenzung des Kromsdorfer Schlosses.

Die Veste Wachsenburg ist eine der Drei Gleichen. Die Burg, die seit 1966 ein Hotel beherbergt,  ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von der Burg hat man einen einzigartigen Rundblick über das Thüringer Becken. 1651 baute man für die Burg einen 93 Meter tiefen Brunnen.

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