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Mittwoch, 26. August 2026

Schloss Kromsdorf - ein außergewöhnlicher Schatz

Nur wenige Kilometer östlich von Weimar liegt Schloss Kromsdorf - ein Renaissancebau mit einer ganz besonderen Sehenswürdigkeit: eine historische Gartenmauer mit 64 steinernen Büsten
Das heutige Schloss entstand um 1580. Bauherr war der weimarische und altenburgische Kammerherr Georg Albrecht von Kromsdorf. Seine heutige Gestalt erhielt die Anlage vor allem im 17. Jahrhundert, als Johann Theodor de Mortaigne das Schloss erweitern ließ. Gleichzeitig entstand die ungewöhnliche Gartenmauer mit ihren Nischen für Büsten.
Die Figuren zeigen Kaiser, Könige, Fürsten, Feldherren, Frauen und Gestalten der Antike. Damit besitzt Kromsdorf eine in dieser Form nördlich der Alpen außergewöhnliche Gartenanlage. Die 64 Sandsteinbüsten stammen aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert.
Der etwa ein Hektar große Park wurde ursprünglich als Renaissance-Nutz- und Ziergarten angelegt. Im 17. Jahrhundert ließ Johann Theodor de Mortaigne den Garten im holländischen Barockstil umgestalten und mit den berühmten Standsteinbüsten versehen. Im Laufe der Zeit besaß der Park auch Orangerie, Fasanengarten und Wasserspiele. Vieles davon ist verschwunden, sodass der heutige Park ruhiger und stärker von seinem alten Baumbestand geprägt ist.
Auf etwa 1725 datiert ist die 
Anpflanzung dieser Platane
vor dem Schloss

Das macht den Kromsdorfer Park so besonders: Man spaziert durch einen kleinen, stillen Schlossgarten und hat gleichzeitig das Gefühl, durch eine steinerne Weltgeschichte zu gehen. Der Park ist zudem ganzjährig und kostenfrei zugänglich.

Heute ist Schloss Kromsdorf ein reizvoller Ort abseits des großen Weimarer Besucherstromes. Wer durch den Park spaziert, begegnet dabei  nicht nur Geschichte aus Stein, sondern auch einem Stück Kulturlandschaft, die Weimar und sein Umland so besonders macht.
Besonders reizvoll ist der historische Weg entlang der Ilm, der Kromsdorf mit dem nahe gelegenen Tiefurt verbindet.
Im Schloss Kromsdorf und im Schlosspark finden regelmäßig auch öffentliche Veranstaltungen statt. Für 2026 ist beispielsweise am 12. September ein "Herbstfest und Tag der offenen Tür in Kromsdorf" angekündigt. Außerdem wird die kleine Schlosskapelle für Konzerte genutzt.


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Montag, 5. Januar 2026

Schönes Thüringen: Schneekopf, Wielandgut, Schloss Kromsdorf, Veste Wachsenburg

Thüringens höchster Berg im Thüringer Wald war zu DDR-Zeiten nicht zugänglich.
Militärisches Sperrgebiet!
Dank des Turmes misst der Schneekopf im Thüringer Wald 1001 Meter und ist somit Thüringens einziger Tausender.
In dem Ort Oßmann-stedt bei Weimar be-findet sich das einst von Christoph Martin Wiel-and (Dichter der deut-schen Aufklärung) von 1797 bis 1804 genutzte Gut.
Im angrenzenden Park sind die Gräber von Wie-land und seiner Ehefrau Sophie Brentano.
Vor Wieland (von 1762 bis 1775) nutzten die Herzogin Anna Amalia und ihre Söhne das Anwesen als Sommersitz.
Von Ende März bis Ende Oktober können die
Räumlichkeiten täglich außer dienstags von 10
bis 18 Uhr besichtigt werden.
Christoph Martin Wieland (1733 bis 1813) zählt zu den erfolg- reichsten Schriftstellern des 18. Jahrhunderts und erwarb sich bleibende Verdienste.
Steinbüsten von Herzögen, Königen und Kaisern vergangener Zeiten zieren viele Nischen der Schlossbegrenzung des Kromsdorfer Schlosses.

Die Veste Wachsenburg ist eine der Drei Gleichen. Die Burg, die seit 1966 ein Hotel beherbergt,  ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von der Burg hat man einen einzigartigen Rundblick über das Thüringer Becken. 1651 baute man für die Burg einen 93 Meter tiefen Brunnen.

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