Das heutige Schloss entstand um 1580. Bauherr war der weimarische und altenburgische Kammerherr Georg Albrecht von Kromsdorf. Seine heutige Gestalt erhielt die Anlage vor allem im 17. Jahrhundert, als Johann Theodor de Mortaigne das Schloss erweitern ließ. Gleichzeitig entstand die ungewöhnliche Gartenmauer mit ihren Nischen für Büsten.
Die Figuren zeigen Kaiser, Könige, Fürsten, Feldherren, Frauen und Gestalten der Antike. Damit besitzt Kromsdorf eine in dieser Form nördlich der Alpen außergewöhnliche Gartenanlage. Die 64 Sandsteinbüsten stammen aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert.
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| Auf etwa 1725 datiert ist die Anpflanzung dieser Platane vor dem Schloss |
Das macht den Kromsdorfer Park so besonders: Man spaziert durch einen kleinen, stillen Schlossgarten und hat gleichzeitig das Gefühl, durch eine steinerne Weltgeschichte zu gehen. Der Park ist zudem ganzjährig und kostenfrei zugänglich. Heute ist Schloss Kromsdorf ein reizvoller Ort abseits des großen Weimarer Besucherstromes. Wer durch den Park spaziert, begegnet dabei nicht nur Geschichte aus Stein, sondern auch einem Stück Kulturlandschaft, die Weimar und sein Umland so besonders macht. Besonders reizvoll ist der historische Weg entlang der Ilm, der Kromsdorf mit dem nahe gelegenen Tiefurt verbindet. |
Im Schloss Kromsdorf und im Schlosspark finden regelmäßig auch öffentliche Veranstaltungen statt. Für 2026 ist beispielsweise am 12. September ein "Herbstfest und Tag der offenen Tür in Kromsdorf" angekündigt. Außerdem wird die kleine Schlosskapelle für Konzerte genutzt.








