Samstag, 6. Juni 2026

Dornburger Schlösser locken ins Gartenparadies

Gründonnerstag geht es wieder offiziell los, dann startet in Dornburg über dem Saaletal die Schlosssaison. Die Gärten der berühmten Dornburger Schlösser https://www.thueringerschloesser.de/objekt/dornburg/ erblühen bereits frühlingshaft in vielen Farben.
Text & Fotos: www.kahbox.de


Und im Dachgeschoss des Renaissance-Schlosses erfreut eine Sonderausstellung mit Aquarell-Naturmotiven und passenden Gedichten. In das Schloss sind auch der Museumsshop und die Kasse eingezogen, da das benachbarte Rokoko-Schloss geschlossen ist. Es wird für mehrere Jahre umfangreich saniert. Dennoch werden wie in den Vorjahren rund 16.000 Museumsbesucher in der Saison erwartet und natürlich noch wesentlich mehr Ausflügler, die durch die malerischen Gärten spazieren. Das Durchstreifen der hübschen Anlage ist kostenfrei. Nebenan lockt außerdem die Bauhaus-Keramikwerkstatt https://www.bauhaus-keramik.de zum Besuch.
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Freitag, 5. Juni 2026

Sport, Spaß und Freude am und auf dem Thüringer Meer

Deutschlands größter Stausee liegt in Thüringen: die Bleilochtalsperre. Diese Talsperre im Saale-Orla-Kreis staut die Saale an. Sie wurde von 1926 bis 1932 erbaut zum Schutz vor Hochwasser und zur Energieerzeugung. Sie ist Teil der fast 80 Kilometer langen, fünffach gestuften Saalekaskade, welche die Anwohner gern das "Thüringer Meer" nennen.

Die Bleilochtalsperre ist der vom Fassungsvermögen größte Stausee in Deutschland.  Sie ist 28 Kilometer lang und staut 215 Millionen
 Kubikmeter Saalewasser. Der Stausee hat eine Fläche
von 9,2 Quadratkilometer.
Klicken Sie auf die Bilder und sehen Sie alles groß!
65 Meter hoch und 205 Meter lang ist die Staumauer. Das 
Wasserkraftwerk hat eine Leistung von 80 Megawatt.
Das Thüringer Meer liegt im Herzen des Naturparks "Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale". Tausende von Menschen aus dem In- und Ausland kommen jedes Jahr hierher, um sich bei Sport, Spiel und Spaß an der frischen Luft zu erholen.
Das linke Foto entstand am Hohenwarte-Stausee in Ziegenbück. Abgebildet sind die Bootsstation, das Hotel am Schlossberg und Ober auf dem Berg ein kleines privates Schlösschen. Auch der Hohenwarte-Stausee entstand in den 1930er Jahren durch Anstauung der Saale.
Man kann tauchen, schwimmen, sich Motor-  und
 Ruderboote leihen, Wasserski und Kanu fahren,
 angeln bzw.  ganz bequem mit einem  Fahr- 
gastschiff den See bei Kaffee & Kuchen entdecken.
Wer auf den vielen Wanderwegen rund um die Bleilochtalsperre und den anderen Staustufen des Thüringer Meeres zu Fuß oder per Rad unterwegs ist, wird viel entdecken. Man sieht Gleitschirmflieger, die von den Hängen herab gesegelt kommen, oder kreisende Segelflieger auf der Suche nach der besten Thermik. Traumhafte Landschaft kann man genießen, aber auch Pilze und Beeren sammeln. Eine Fahrt mit der einzigen Autofähre Deutschlands an der Hohenwarte-Talsperre kann auch ein Erlebnis sein. Das waldreiche Tal der Saale ist eben noch so ein richtiges idyllisches Fleckchen im "Grünen Herzen" Deutschlands.
Veranstaltung-Highlights wie "Stausee in Flammen" am 3. Wochenende im Juli und das Stauseefest an der malerischen Uferpromenade in Ziegenrück am ersten Wochenende im August sind ein Muss für jedermann.
VIDEO BLEILOCHTALSPERRE LINKE ABBILDUNG!
 Der Stausee fast 182 Kubikmeter Wasser und hat eine Gewässeroberfläche von 7,3 Quadratkilometern. 63 Megawatt beträgt die Leistung der Turbine zur Elektrizitätserzeugung. Über den Stausee verkehrt auch Thüringens einzige Auto- fähre.
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Donnerstag, 4. Juni 2026

Schwimmen zwischen Seerosen im Naturschwimmbad Heldrungen

Eine der idyllischsten Badeoasen in Thüringen ist das Naturschwimmbad Heldrungen im Kyffhäuserkreis. Die Anlage an einer einstigen Kiesgrube bietet einen Sandstrand, eine kleine Promenade mit Sitzbänken und Badestege. Ein Stück weiter gibt es einen separaten FKK-Bereich. Geradezu ein Wahrzeichen ist der Sprungturm mit mehreren Plattformen, den der Förderverein erst wieder in Schuss gebracht hat.
Und im 22 Grad warmen Wasser (Stand Anfang Juni) können die Schwimmer sogar blühende Seerosen aus der Nähe erkunden. 
Die Liegewiese ist herrlich grün und es gibt große Bäume. Geöffnet ist Mo-Fr 14-19 Uhr und Sa/So 11-19 Uhr. In den Sommerferien ist täglich ab 11 Uhr geöffnet. 
Erwachsene zahlen 3,50 Euro Tageseintritt, Kinder bis 14 Jahre 1,50 Euro und alle die Anspruch auf Ermäßigung haben 2,50 Euro. Das Bad ist auch ein Tipp für Radfahrer, denn es liegt direkt am beliebten Unstrut-Radweg. Zudem ist das Bad gut über die A71 etwa von Erfurt aus erreichbar.                        Fotos: kahbox.de

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Bad Liebenstein: Schloss Altenstein und sein Park

Das Schloss Altenstein bei Bad Liebenstein zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Thüringens. Eingebettet in einen rund 160 Hektar großen Landschaftspark verbindet die Anlage auf einzigartige Weise Architektur, Natur und Gartenkunst. Der Park entstand ab dem späten 18. Jahrhundert nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten und wurde später vom renommierten Gartenkünstlern wie Peter Joseph Lenné und Hermann Fürst von Pückler-Muskau weiterentwickelt.

Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins Mittelalter zurück. Auf dem Gelände befand sich ur-sprünglich eine Burganlage.

Ende des 18. Jahrhunderts ließ Her-zog Georg I.von Sachsen-Meinin-gen die Anlage zu einer Sommer-residenz ausbauen und begann mit der Gestaltung eines weitläufigen Landschaftsparks. 
Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt das Schloss zwischen 1888 und 1890 unter Herzog Georg II.von Schsen-Meiningen. 

Trotz eines verheerenden Brandes im Jahre 1982 blieb das Schloss ein herausragendes Denkmal thüringi-scher Baukunst und wird seit Jahren schrittweise restauriert. 
(Fotos: Gisela Barth)
Besonders bemerkenswert ist die Bepflanzung des Parks. Bis heute orientiert sich die Pflege am historischen Vorbildern, um den ursprünglichen Charakter der Anlage zu bewahren. 

Ein besonderer Blickfang sind die kunstvollen Teppichbeete in Schlossnähe. Sie werden jedes Jahr nach histori-schen Pflanzplänen neu gestaltet und erinnern an die aufwendige Gartenkunst des 19. Jahrhunderts. Dabei kommen zahlreiche Zier- und Blattpflanzen zum Einsatz, die die ursprünglichen Muster und Farbkombinationen orginalgetreu nachbilden.
Als wir fotografierten  wurden die Beete
gerade bepflanzt.
Besonders die jährlichen nach historischen Vorbildern gestalteten Teppichbeete zeigen, dass Gartenkunst hier nicht nur bewahrt, sondern aktiv weitergeführt wird. So bleibt der Altensteiner Park ein Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise miteinander verschmelzen - ein grünes Gesamtkunstwerk, das Besucher heute ebenso fasziniert wie vor über zweihundert Jahren.


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