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Mittwoch, 9. August 2017

Ranis - Kleinstadt mit großer Burg

Ranis, die schmucke Kleinstadt im Saale-Orla-Kreis, hat rund 1700 Einwohner und wurde urkundlich 1167 oder 1180 erstmalig erwähnt. Die Geschichtsschreiber sind sich da wohl nicht so einig, aber Einigkeit gibt es bei der Verleihung des Stadtrechtes 1381. Wahrzeichen der Stadt Ranis ist die Burg Ranis, die sich auf einem Fels über die Altstadt erhebt.
Die majestätische Burg Ranis erhebt sich auf einem 360 Meter langen Höhenzug über die Altstadt. Sie hat eine Länge von 240 Metern und eine Breite von 50 Metern. Sie ist damit eine außerordentlich große Burganlage. (Lageplan ansehen.) Die Geschichte der Burganlage reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg zu einem repräsentativen Renaissanceschloss umgebaut.

Fotos: Ursula Heuke
1994 übernahm die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten die Burg Ranis und investierte zur Restaurierung über acht Millionen Euro.

Sehenswerte Dauerausstellungen werden im Burginneren gezeigt. So eine Ausstellung über die Burggeschichte und ihre Besitzer sowie eine zweite Ausstellung über Ausgrabungen in und um die Burg. Mit großem Interesse bestaunen die Besucher auch die Originalinstrumente im seismologischen Kabinett. Instrumente verschiedener Baujahre dokumentieren hier die Entwicklung des seismologischen Gerätebaus.

Im Nordwestflügel wurde ein Mehrzwecksaal wiedereröffnet und im Südflügel sorgt die Thüringer Literaturakademie für eine lebhafte öffentliche Nutzung des Denkmals. Auch die Gastronomie kehrte wieder auf die Burg zurück.

Unter dem Burgfels befindet sich die Ilsenhöhle, die frei zugänglich ist und als eine der bedeutendsten paläolithischen (Altsteinzeit betreffend)  Fundstätten Mitteleuropas gilt.


Wer auf der Thüringer Porzellanstraße unterwegs ist, der besucht auch in der Stadt Ranis die Glas- und Porzellanmalerei Schneider mit ihren vielen Schönheiten.

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Samstag, 14. März 2015

Die Burgruine Liebenstein oberhalb des Kurortes Bad Liebenstein ist weithin sichtbar

465 Meter hoch ist der Bad Liebensteiner Burgberg, den seit über 650 Jahren die Burg Liebenstein schmückt.

Erstmals wurde die Burg 1364 in einer Urkunde erwähnt. Ab 1386, so kann man nachlesen, be- wohnten die Herren von Stein die Burg fast 300 Jahre.

Als das Adelsgeschlecht der Herren von Stein ausstarb übernahm das Anwesen der Herzog von Sachsen-Meiningen. Herzog Georg I. (1761 - 1803) ließ die Burg teilweise restaurieren.

Heute kümmert sich der Bad Liebensteiner Hei- matverein um den Erhalt der Anlage, die gern von Touristen, nicht nur zum jährlichen Burg- fest, besucht wird.
Übrigens seit 1998 ist die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten Eigentümer dieses beliebten Wanderzieles. 

Wer von Bad Liebenstein den 1,5 Kilometer langen Weg zur Burg zurücklegt, der wird mit wunderbaren Ausblicken auf Thüringer Wald, Thüringische Rhön und Werratal belohnt. Die Burgruine ist täglich von 10 bis 18 Uhr in den Monaten Mai bis September geöffnet. In den anderen Monaten kann man samstags, sonntags und feiertags das Bauwerk von 10 bis 18 Uhr besichtigen.


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