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Montag, 1. September 2025

Schloss Burgk, eines der charmantesten Schlösser in Mitteldeutschland

Hoch über den malerischen Ufern der Oberen Saale im Saale-Orla-Kreis im Thüringer Schiefergebirge und Vogtland befindet sich die beeindruckende Schlossanlage Burgk, von der man eine so fantastische Aussicht über die Flusslandschaft, die Täler und Wälder hat.
Schloss Burgk, Jahrhunderte Residenz des Fürstenhauses Reuß, präsentiert sich mit seinen historischen Wohn- und Schlafräumen, mit kostbarem Interieur bestückt, den Besuchern, die aber auch nicht weniger beeindruckt sind von der spätmittelalterlichen Wehranlage aus dem 16. Jahrhundert, die das Gebäude umschließt.

Die Spezialsammlungen, Konzerte, Feste und Trauungen im mittelalterlichen Ambiente machen heute Schloss Burgk zu einem kulturellen Zentrum des Saale-Orla-Kreises.

Und weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist die Exlibris-Sammlung aus fünf Jahrhunderten von über 5000 Künstlern aus mehr als 60 Ländern.   
( Fotos: kahbox.de )

1742 baute Gottfried Silbermann eine Orgel in die Schlosskapelle ein, die heute als ein Kulturdenkmal von nationalem Rang bewertet wird.


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Mittwoch, 25. Januar 2023

Wer die imposante Stahl-Holz-Konstruktion besteigt, wird mit einem tollen Ausblick belohnt

Dieser Aussichtsturm steht im thüringischen Vogtland nahe der Gemeinde Burgk unweit der berühmten Schlossanlage Burgk.
Der Turm, eine Stahl-Holz-Konstruktion, ist 43 Meter hoch und verfügt über drei Plattformen.
Wer ganz hoch will, wer die beste Aussicht genießen möchte, der muss 192 Stufen steigen.
Von ganz oben hat man bei gutem Wetter eine tolle Aussicht. 32 Kilometer weit kann man ins Land schauen.
Den Turm errichtete die Gemeinde Burgk. Am 28. Mai 2011 fand die Einweihung statt.
Rund um den Turm gibt es Grünflächen, Bänke, 130 Parkplätze und eine Toilettenanlage.
Übrigens kostet der Turmaufstieg pro Person 1.- Euro.

Foto: kahbox.de
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Donnerstag, 22. Oktober 2020

Auf Urwaldpfaden unberührte Natur entdecken

In Thüringen können Wanderer auf immer mehr sogenannten Urwaldpfaden unberührte Waldgebiete entdecken. Nun wurde in Hirschberg im Saale-Orla-Kreis an der thüringisch-bayerischen Grenze ein weiterer ausgewiesen. Der 2,8 km lange Rundweg führt an der Saale entlang und lässt die Wanderer die wilde Natur am ehemaligen DDR-Todesstreifen erkunden.
Eine Attraktion ist der überdachte Hängesteg direkt über dem Fluss. Und die mehr als 30 Meter lange Saalebänk lädt zur Rast ein.                 FOTOS: www.schulfuchs.de
Die Umweltschutzstiftung WWF wurde vom Freistaat Thüringen mit dem Urwaldpfad-Projekt betraut. Das Team hat die nicht mehr forstlich genutzten Wälder auf ihre Artenvielfalt hin untersucht und macht ausgewählte, beispielhafte Abschnitte zugänglich. Nicht zuletzt soll so für die Schönheit und den Erhalt der heimischen Natur geworben werden. Bis zum Frühjahr 2021 werden insgesamt 15 malerische Urwaldpfade ausgewiesen sein, erkennbar am seltenen Kardinalkäfer als Symbol. Die Pfade verlaufen unter anderem im Vessertal, im Nationalpark Hainich und in der Hohen Schrecke. Sie sind unter www.thueringer-urwaldpfade.de im Detail beschrieben.



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Mittwoch, 11. April 2018

Sie ist eine der schönsten Burgen im Land Thüringen

Eine der wohl schönsten Thüringer Burgen ist die Burg Ranis bei Pößneck. Einst gehörte die weitläufige Anlage den Grafen von Schwarzburg, die sie im 13. Jahrhundert ausbauten.
Knapp 20.000 Be- sucher zählt das Schmuckstück im Saale-Orla-Kreis bislang jährlich.

Doch künftig sollen es wesentlich mehr werden.

Dafür entsteht eine neue Daueraus- stellung.
Der erste Teil rund um Geologie und Bergbau der Region ist nun im Südflügel eröffnet worden. Bis 2020 sollen die Themen Eiszeit, Mittelalter und Erdbeben-Forschung folgen. Und natürlich wird auch die Burg selbst ausführlich vorgestellt. Alles wird multimedial und modern präsentiert, so dass Besucher auch ausprobieren, hören und interagieren können. Außerdem sind perspektivisch ein Museumsshop sowie ein Café geplant. Das Land übernimmt den größten Teil der Kosten, schließlich gehört die Burg zur Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten. (Fotos von KAHBOX.medien)
Link1    Link2
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Mittwoch, 9. August 2017

Ranis - Kleinstadt mit großer Burg

Ranis, die schmucke Kleinstadt im Saale-Orla-Kreis, hat rund 1700 Einwohner und wurde urkundlich 1167 oder 1180 erstmalig erwähnt. Die Geschichtsschreiber sind sich da wohl nicht so einig, aber Einigkeit gibt es bei der Verleihung des Stadtrechtes 1381. Wahrzeichen der Stadt Ranis ist die Burg Ranis, die sich auf einem Fels über die Altstadt erhebt.
Die majestätische Burg Ranis erhebt sich auf einem 360 Meter langen Höhenzug über die Altstadt. Sie hat eine Länge von 240 Metern und eine Breite von 50 Metern. Sie ist damit eine außerordentlich große Burganlage. (Lageplan ansehen.) Die Geschichte der Burganlage reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg zu einem repräsentativen Renaissanceschloss umgebaut.

Fotos: Ursula Heuke
1994 übernahm die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten die Burg Ranis und investierte zur Restaurierung über acht Millionen Euro.

Sehenswerte Dauerausstellungen werden im Burginneren gezeigt. So eine Ausstellung über die Burggeschichte und ihre Besitzer sowie eine zweite Ausstellung über Ausgrabungen in und um die Burg. Mit großem Interesse bestaunen die Besucher auch die Originalinstrumente im seismologischen Kabinett. Instrumente verschiedener Baujahre dokumentieren hier die Entwicklung des seismologischen Gerätebaus.

Im Nordwestflügel wurde ein Mehrzwecksaal wiedereröffnet und im Südflügel sorgt die Thüringer Literaturakademie für eine lebhafte öffentliche Nutzung des Denkmals. Auch die Gastronomie kehrte wieder auf die Burg zurück.

Unter dem Burgfels befindet sich die Ilsenhöhle, die frei zugänglich ist und als eine der bedeutendsten paläolithischen (Altsteinzeit betreffend)  Fundstätten Mitteleuropas gilt.


Wer auf der Thüringer Porzellanstraße unterwegs ist, der besucht auch in der Stadt Ranis die Glas- und Porzellanmalerei Schneider mit ihren vielen Schönheiten.

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