Dienstag, 11. August 2020

Lehesten: Schieferabbau in Thüringen erleben

Das Schieferbergbaumuseum in Lehesten in Thüringen an der Landesgrenze zu Bayern ist definitiv einen Ausflug wert. Nun bietet es eine weitere Attraktion. Der Traditionsverein hat zusammen mit Volkskundestudenten der Uni Jena seit Anfang 2020 die Kompressorstation für Besucher hergerichtet. 

Fotos: Thüringen-suchmaschine.de
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Sie war 1939 in Betireb gegangen. Seit dem Ende des Schieferbergbaus 1999 hatte sie dann im Tiefschlaf gelegen. Nun haben die Studenten zusammen mit Zeitzeugen die Geschichte mit Fokus auf die Technik aufgearbeitet und eine Ausstellung erstellt. Besucher erfahren, wie in dem Kompressorgebäude mit Elektromotoren die Druckluft hergestellt wurde, die zum Antrieb der Abbauwerkzeuge unter Tage nötig war.
Das Kompressorgebäude kann auf Anfrage besucht werden. Auch sonst bietet das Gelände allerlei interessantes und der malerische Tagebausee ist, wenn er in der Sonne glänzt, ein echtes Postkartenmotiv. http://schiefer-denkmal-lehesten.de


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Sonntag, 2. August 2020

Spielend lernen im Freilichtmuseum im Weimarer Land

Spielend lernen können kleine und große Besucher im Freilichtmuseum „Mechanika da Vinci“ in Leutenthal im Weimarer Land.
Allerlei farbenfrohe Maschinen laden zum Kurbeln und Drehen ein und man sieht, wie Getriebe, Pleuelstangen und Transmissionsriemen funktionieren. Kleine Werkstätten laden zum Schnitzen, Töpfern und Drehen ein.  
Fotos: Thüringen-suchmaschine.de
Die urige Entdeckerwelt liegt am Laura-Radweg und ist besonders für Familien zu empfehlen. Aber auch Schulklassen gehören zu den begeisterten Besuchern des Freilichtmuseums, denn es besteht die Möglichkeit, sich an mechanischen Geräten auszuprobieren.


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Sonntag, 24. Mai 2020

Kochberg: Schloss, Park, Liebhabertheater

Von Erfurt oder Weimar, es sind immer 35 Kilometer in südlicher Richtung, um Großkochberg zu erreichen.

Hier, in diesem beschaulichen Dorf im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, befindet sich das sehr gut erhaltene Rittergut mit Schloss und Park, das durch Johann Wolfgang von Goethes großer Liebe zu Charlotte von Stein ewige Berühmtheit erlangte.

Zwischen 1775 - 1788 war der Dichter hier auf dem Landsitz der Familie von Stein regelmäßig zu Gast, um "seine Charlotte" zu treffen.
Das Schlossmuseum erinnert an die Goethe-Besuche, welches Sie mit Hilfe eines Audioguides erkunden können. Dabei erzählt Ihnen unter anderem Charlotte von Stein die Familiengeschichte und berichtet über die Aufenthalte Goethes im Schloss. Aber auch wertvolle Möbel, Handschriften und Bilder lassen die Geschichte lebendig werden.
Fast 200 Jahre alt ist der sechs Hektar große Landschaftspark mit alten Bäumen, verschlungenen Wegen, einem Badesee und diesem wunderbaren Blumengarten. Über eine Sandsteinrinne plätschert ein Wasser durch den Park bis zu einem Brunnen vor dem um 1800 erbauten Liebhabertheater, welches bis heute bespielt wird.

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360 Grad Thüringen erleben!

Das, was Sie hier sehen, wird Sie begeistern. Sie erleben viele Thüringer Sehenswürdigkeiten und Ausstellungen als Panoramarundgänge oder gut kommentierte Videos.

Sie können virtuell über den Rennsteig wandern, die Wartburg besichtigen, Sie erleben eine Thüringer Gartenzwergmanufaktur, lernen das Ziegenrücker Wasserkraftmuseum oder das Eisenacher Automobilmuseum kennen und, und, und .....

Besonders interessant finden wir die Sonntagsspaziergänge. Zum Beispiel  von Arnstadt und Gotha.

Auf dieser Internetseite wird so viel zum virtuellen Entdecken mit interaktiven Inhalten und faszinierenden Bildern und Rundgängen angeboten, dass wir  nur sagen können:

Schauen Sie und erleben Sie ein Stück Thüringen.

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Samstag, 16. Mai 2020

Erfurter Stadtbefestigungsanlage Zitadelle Petersberg

Mitten im Erfurter Stadtzentrum, vis-à-vis des prächtigen Kirchenensembles von Dom und Severikirche, befindet sich der 231 Meter hohe Petersberg mit einer über 350 Jahre alten Zitadelle. 
Die Zitadelle Petersberg, eine barocke Festungsanlage, ist ein herausragendes Denkmal der europäischen Festungskultur und besticht im Be- sonderen durch ihre Größe und ihren guten Erhaltungszustand.

Als Zwingburg gegen die Stadt im neuitalienischen Stil errichtet. Die Festung sollte das Kurfürstentum aber auch vor Angriffen der protestantischen Mächte schützen.
Der Kern der Zitadelle wurde von 1665 bis 1707 angelegt und in Etappen bis 1868 aus- und umgebaut.
Die Mauern, welche die Festung umgeben, haben eine Gesamtlänge von 2 Kilometern und sind bis zu 21 Meter hoch.

Bis 1963 regierte hier auf dem Petersberg mit kurzen Unterbrechungen das Militär. Es waren Soldaten der Schweden, der Franzosen unter Napoleon, der Preußen, der Deutschen Wehrmacht, der Kasernierten Volkspolizei und der Nationalen Volksarmee der DDR hier untergebracht.
Heute gehört das Gelände der Öffentlichkeit. Das Land Thüringen und die Stadt Erfurt begannen 1990 mit umfangreichen Sanierungsarbeiten.

Links: Lageplan der Zitadelle Petersberg. Klicken Sie auf alle Bilder zur Vergrößerung. 
Das  Panoramafoto zeigt einen Blick über das östliche Erfurt.
Peterstor. Von 1666 bis 1668 war dies das Haupttor der Zitadelle. Heute befindet sich hier eine kleine militärhistorische Ausstellung.
Auf dem Petersberg befindet sich auch ein kleiner Weinberg, der die viele Jahrhunderte währende Tradition des Weinbaus in Erfurt symbolisieren soll.
Es ist im Gespräch, im Rahmen der Bundesgartenschau 2021 eine moderne Beförderungsanlage vom Domplatz zum Petersberg zu bauen. Unter anderem könnte dies eine Seilbahn sein, aber auch an einen Fahrstuhl denken die Initiatoren. Doch bislang gibt es dazu noch keine Entscheidung.
Foto: Yihang Zhong, Ningbo, China                                                                                                           Grundriss der Festung Petersberg
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Dienstag, 12. Mai 2020

Preiswert parken im Erfurter Güterbahnhof

Erfurter und Erfurtbesucher wünschen sich sowas schon lange: Ein Parkplatz in Stadtnähe, der rund um die Uhr geöffnet ist und viele Stellplätze fast für umsonst zur Verfügung stellt!
Mehr erfahren?  Klicken Sie auf diese Schrift!
150 Stellplätze umfasst das Park- angebot der "DB BahnParken" auf dem Gelände des Erfurter Güter- bahnhofes.
Entfernung zum Hauptbahnhof: 400 Meter. 
Der Parkplatz ist täglich 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche geöffnet. Die Parkge- bühren sind ausgesprochen moderat: 1 Stunde = 1 Euro / 1 Tag = 2 Euro / 1 Woche = 10 Euro und 1 Monat = 30 Euro
Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern!
Natürlich kann man auch einen Dauerparkplatz auf dieser Parkfläche erwerben. Interessenten sollten sich HIER schlauer machen. Der Dauerparkplatz kann online gebucht werden.



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Dienstag, 21. April 2020

Thüringen ist wa(u)nderbar

Wer nach Thüringen kommt, der will und kann was erleben. Zum einen gibt es hier eine sehr hohe Dichte an Kulturstätten von nationalem und internationalem Rang, und zum anderem findet man hier in der Mitte Deutschlands viele tolle Wandermöglichkeiten auf gut ausgebauten und beschrifteten Wegen. Etwa ein Drittel Thüringens ist mit Wald bedeckt (Fichten, Rotbuchen, Waldkiefern, Eichen ...). Wen wundert es da, dass die Leute hier gern an den Wochenenden in die Natur ziehen, um sich zu erholen und Interessantes (Tiere, Pflanzen ...) zu entdecken.
Auch in "Corona-Zeiten" sind Wanderungen an der frischen Luft für viele eine willkommene Abwechslung. Wer sein Essen und Trinken mitnimmt, der vermisst auch nicht geöffnete Gasthäuser am Wanderweg und erlebt vielmehr ein paar Stunden Natur pur.
Vergrößern? Klicken Sie! ++ Start der Wanderung: Waldbad
Wir waren in Blankenhain im Weimarer Land, haben eine kleine, aber feine zweistündige Wanderung zur Hubertushütte gemacht. Auf gut gepflegten Wanderwegen mit vielen Ruhebänken erreichten wir unser Ziel. Neben der riesigen Blockhütte gibt es einen großen langen Tisch mit  Sitzbänken für mindestens 20 Personen. So ist auch gewährleistet, dass man mit viel Abstand zu anderen Wanderern seinen Kaffee aus der Thermosflasche und seinen mitgebrachten Kuchen zu sich nehmen kann.


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Mittwoch, 1. April 2020

Sonntag, 29. März 2020

Karikaturensammlung Satiricum in Greiz will auch in Corona-Zeiten für das Publikum da sein

Die Karikaturensammlung Satiricum in Greiz will auch in Corona-Zeiten für das Publikum da sein: Kurzerhand zeigen die Ausstellungsmacher Karikaturen in den Fenstern des Sommerpalais.
Karikaturen in den Fenstern des Gartensaals des Greizer Sommerpalais sollen Spaziergängern während der Corona-Krise ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Der Cartoonist Dirk Meissner  greift in den Motiven mit einem Augenzwinkern den Corona-Alltag auf. Soviel sei verraten: Die gestiegene Klopapier-Nachfrage ist ein gern aufgegriffenes Thema dieser Tage.
Meissner will weitere Karika- turen ergänzen, so dass sich mehrmalige Spaziergänge em- pfehlen. Die eigentliche Aus- stellung des Kölner Künstlers im Sommerpalais hatten bis zur vorübergehenden Corona-Schließung schon mehr als 600 Besucher angesehen. 
Der Zeichner veröffentlicht unter anderem regelmäßig in der Süddeutschen Zeitung.

Klicken Sie auf die Bilder um alles groß und genau zu sehen.

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