Samstag, 31. August 2019

Ein Erlebnis für die ganze Familie: DIE LEUCHTENBURG

Fast 1000 Jahre ist sie alt, die Leuchtenburg bei Seitenroda. Hoch über das Saaletal erhebt sich die mittelalterliche Anlage, von der Burgliebhaber behaupten, sie wäre eine der schönsten Burgen im Thüringer Land. Ein grandioses Ausflugsziel für die ganze Familie ist sie jedoch auf alle Fälle.
In den alten Gemäuern erfährt man viel Wissenswertes zur Geschichte der Burganlage und man erlebt eine einzigartige Schau zum Thüringer Porzellan. Fotos: thueringen-suchmaschine.de
Das hat die Burg zu bieten! Klicken Sie!
Bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt der Skywalk. Vor hier oben hat man nicht nur den besten Ausblick, hier oben werden auch Wünsche wahr. Viele Besucher werfen einen Teller vom Skywalk in die Tiefe (siehe Video), denn Scherben bringen ja bekanntlich Glück.
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Samstag, 17. August 2019

Auf dem Tunnel wuchs ein Park

Der 600 Meter lange Lobedeburgtunnel an der A4 zwischen den Anschlussstellen Jena-Göschwitz und Jena-Zentrum, sieht aus wie ein gewöhnlicher Tunnel. Doch die zwei Röhren wurden nicht durch einen Berg gegraben, vielmehr wurde die Autobahn umbaut, um den Lärm rundherum zu verringern.
Diese Einhausung steht nun seit genau zehn Jahren. Obendrauf ist ein Park mit Bäumen, Blumen, Wiesen und Wegen entstanden, der die dröhnende Autobahn unter dem Boden fast vergessen lässt. Spaziergänger, Radfahrer, Inline-Skater und Hundebesitzer sind auf dem grünen Autobahndach unterwegs.
Rund 140 Millionen Euro hat das Lärmschutz-Bauprojekt gekostet. Für rund 25.000 Be- wohner von Jena-Lobeda hat sich so die Wohnqualität seit 2009 deutlich verbessert.

Text & Foto: thueringen-suchmaschine.de

(Klicken Sie den Link)
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Interessante Fotos gibt es auch hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lobdeburgtunnel
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Sonntag, 14. Juli 2019

Hainturm bei Weimar bald mit Rundum-Aussicht

Ab 2020 bietet der Hainturm im Belvederer Forst bei Weimar wieder einen richtigen Freiluftausblick: Bald soll die so genannte Laterne aufgesetzt werden, also das letzte Stück Treppenhaus, dass dann auf das Plateau führt.
Foto: thueringen-suchmaschine.de
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Damit hätte die
Hainturm-Gesellschaft 
ihr ehrgeiziges Ziel erreicht und
den letzten Bauabschnitt vollendet.
Dann kann der urige Turm auch für
Hochzeiten und andere Feiern
gemietet werden.


Der 14 Meter hohe Hainturm war 1830 auf Geheiß von Großherzogin Maria Pawlowna errichtet worden. Heute ist er der älteste Turm des Drei-Türme-Wanderweges (26 km), der auch zum Carolinenturm und zum Paulinenturm führt. Der Rundweg trägt das Qualitätssiegel „Wanderbares Deutschland“.
Seit 1999, also seit 20 Jahren, investieren die Vereinsmitglieder viel Kraft und ehrenamtliche Arbeit in den Wiederaufbau des Turm. 200.000 Euro an Spenden haben sie seitdem in das Denkmal gesteckt. 

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Mittwoch, 29. Mai 2019

Schatzkammer für Mühlhausen

Die Mühlhäuser Museen besitzen sprichwör­tlich Schätze bis un­ters Dach, so dass längst nicht alles ge­zeigt werden kann. Endlich ist nun ein Zentraldepot für rund eine halbe Million Exponate entstanden.
Direktor Dr. Thomas T. Müller (Foto) ko­nnte am 28. Mai den Schlüssel symbolisch entgegen nehmen. Do­rt lagern nun geschü­tzt unter anderem Ge­mälde, antike Möbel, archäologische Funde und volkstümliche Schätze aus vielen Jahrhunderten.
Das La­nd Thüringen hat den 540.000 Euro teuren Umbau der Lagerhalle finanziert. Dafür wurde unter anderem eine Zwischendecke eingezogen und so die Lagerfläche auf 1.200 Quadratmet­er verdoppelt. Um Ko­sten zu sparen werden kleine, mobile Kli­mageräte eing­esetzt.
Zu den Mühlhäuser Mu­seen gehören das Kul­turhistorische Museu­m, die Mützergedenks­tätte, das Bauernkri­egsmuseum Kommarktki­rche und die Histori­sche Wehranlage der Stadt. Die Allerheil­igenkirche wurde in der Vergangenheit als provisorisches Mus­eumsdepot genutzt, soll zukünftig aber auch wieder museal ge­nutzt werden. Die Mu­seen werden von der Stadt, dem Unstrut-H­ainich-Kreis und dem Freistaat getragen. Fotos: Kahbox.de

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Montag, 6. Mai 2019

Schiefer als der Turm von Pisa und nun gerettet

Bad Frankenhausen hat viele Highlights zu bieten, doch der Turm der Oberkirche machte die Stadt weit über die Grenzen Thüringens hinaus bekannt.  Mit einem Überhang von 4,60 Meter überbietet der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen seinen berühmten italienischen Kollegen in Pisa um 70 Zentimeter.
Schiefer als der Turm von Pisa.
Schon frühzeitig geriet das Konstrukt in Bewegung. Der Grund: Tief unter der Stadt löst Wasser Salze und Gipsgesteine auf, schafft Hohlräume, die einstürzen und den Turm Jahr für Jahr in eine größere Schieflage bringen.

In manchem Jahr gab der Turm bis zu 6 Zentimeter nach. Experten berechneten, dass der Kirchturm ohne Hilfe spätestens im Jahre 2092 eingestürzt wäre.

Es wurden Spenden gesammelt, um den Turm zu retten. 2011 kaufte die Stadt die Oberkirche vom bisherigen Eigentümer für einen Euro, denn die Evangelische Landeskirche Thüringen hatte den Rückbau schon beschlossen.
56 m hoch ist der 1382  errichtete Turm
Nach jahrelangem Kampf um Landesmittel und dem weiteren Sammeln von Spenden wurde Ende 2014 mit einer Zuweisung von Bundesmitteln die Turmrettung möglich. Der Bund hatte den Frankenhäuser Kirchturm als „Baudenkmal mit besonderer nationaler Wahrnehmung“ eingestuft und seine Rettung finanziell mit 703 000 Euro gefördert.
In den Jahren 2015/16 erfolgten Sanierungsarbeiten, mit denen eine dauerhafte Stabilisierung des Turmes erreicht wurde.

Sie möchten die Bilder groß sehen, dann klicken Sie auf die Bilder.
Die errichtete Stützkonstruktion aus einem Stahlbetonkorsett, vier dicken 14 bis 16 Meter langen Stahlrohren und weiteren Stahlstäben sollen nun alles im Lot halten. Darüber hinaus erlaubt es die Konstruktion bei Bedarf auch nachzujustieren.
Mittlerweile wurde auch das äußere Mauerwerk instand gesetzt und die Außenanlagen werden gerade schmuck gemacht.

Doch bis die Besucher den Schiefen Turm gefahrlos besteigen können, wird wohl noch eine Zeit vergehen, denn Treppen, Brüstungen, Geländer bedürfen der Erneuerung.

Ach ja, und eine Vision haben die Frankenhäuser auch: Hier, im Oberkirchenturm, soll das schiefste Standesamt der Welt entstehen.

Wir haben hier noch ein Video aus dem Jahre 2014. Das könnte Sie interessieren!


Donnerstag, 2. Mai 2019

Der größte deutsche Schlossbau aus dem 17. Jahrhundert kommt in die Kur

Auf Schloss Friedenstein in Gotha hat offiziell die Generalsanierung begonnen. Mindestens 15 Jahre, also bis etwa 2034, wird sie dauern. Bund und Freistaat Thüringen geben 60 Millionen Euro.
Das Schloss beherbergt heute eine Vielzahl von Museen und Kunstsammlungen
Zunächst wird das Dach des Westflügels erneuert, es ist stark beschädigt und von Pilzen befallen. 

Auch ein neues Treppenhaus mit Lift ist geplant. 

Besucher sind in der Bauzeit weiterhin willkommen, müssen je- doch mit Einschränkungen rechnen. 

Schloss Friedenstein lockt unter anderem mit den Kunstsammlungen und dem barocken Ekhof-Theater. Aktuell würdigt eine Sonderausstellung den Bauhaus-Künstler Oskar Schlemmer.

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Freitag, 26. April 2019

Tomaten müssen nicht immer rot sein

Wenn Sie eine solche Tomaten-Vielfallt in Ihrem Garten haben, dann wird Ihr Garten zu einem echten Hingucker. Diese Samen erhalten Sie preisgünstig. Alle Samen sind in Deutschland kultiviert. Klicken Sie auf die Abbildungen und erfahren Sie mehr.
Übrigens ist Anfang Mai die rechte Zeit, um Tomaten im Freiland auszusäen. Klicken Sie hier und erfahren Sie mehr!


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Dienstag, 23. April 2019

Kirche ist Highlight im Dorf, denn sie ist ein Gesamtkunstwerk des Malers Matt Lamb

Auf dem Hexenberg, 396 Meter hoch, zwischen Weimar und Bad Berka, liegt die Gemeinde Bergern. Das besondere Highlight des Ortes ist seit ein paar Jahren die kleine weiße Kirche mitten im Ort.
Die kleine Dorfkirche "Zum Kripplein Christi" wurde 1693 als vorläufige Kirche aus einem gemauerten Schafstall errichtet, da das bis dato genutzte Gotteshaus abgebrannt war. Jedoch bereits ein Jahr später entstand ein Kirchenneubau, der 1696 eingeweiht werden konnte und noch heute der religiöse Mittelpunkt des Ortes ist.

Bekannt wurden der Ort und vor allem die kleine weiße Kirche jedoch im Jahr 2008, als der irisch-US-amerikanische Maler und Friedensaktivist Matt Lamb nach Bergern kam, um die Kirche als Gesamtkunstwerk zu gestalten. Gemeinsam mit jungen Menschen aus Bergern und Umgebung malte Matt Lamb den Innenraum der zuvor sehr schlichten Kirche nahezu komplett aus. 
Die moderne, farbenfrohe Malerei erzählt in kräftiger, symbolhafter Bildsprache auf 130 Quadratmetern das Leben von Jesus.
Für Matt Lamb war dies seine letzte große Arbeit. Er starb 79jährig am 18. Februar 2012 in Chicago.




Nach Abreise des Künstlers waren die Bürger des kleinen Ortes hoch motiviert und sanierten mit viel Fleiß die Außenanlagen ihrer Kirche.
Von April bis Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat und sonst nach entsprechender Vereinbarung ist die Kirche für Besucher geöffnet. Die Besucher erhalten eine Führung mit Erläuterungen zur Kirche, insbesondere zur Malerei.

Kontakt: Pfarrer Ulrich-Matthias Spengler, Pfarrgasse 1, 99438-Bad Berka, T (036458) 41 993, F (036458) 31 822


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