Samstag, 14. Juni 2014

Wohnen über der Stadt im denkmalgeschützten Turm

Egal ob mit Zug oder Auto, wer sich von Erfurt kommend der über 1300-jährigen Kreisstadt nähert, wird schon Kilometer vor seinem Ziel vom Arnstädter Wasserturm auf dem Arnsberg begrüßt. Er, der denkmalgeschützte Turm, ist wohl seit vielen Jahren das heimliche Wahrzeichen von Arnstadt.
130 000 Reichsmark kostete der Wasserturmbau 1926
85 Jahre lang erfüllte der dicke rote Turm seine Aufgabe, war Vorrats- und Ausgleichsbehälter für die Arnstädter Trinkwasser-Versorgung, bis 2002 für ihn das Aus kam. Manch einer befürch- tete damals schon das Schlimmste, doch der Turm wurde zum technischen Einzeldenkmal gekürt und 2008 begannen die Sanierungsar- beiten.

Man baute ein Treppenhaus mit Aufzug an den Turm und füllte das Innere mit sieben wunderschönen Etagenwohnungen, die eine Größe von 125 bis 161 Quadratmetern Wohn- fläche haben.

1,5 Millionen Euro investierten die Bauherren in das Vorhaben. Dass sich Geld und Aufwand gelohnt haben, beweisen die Bewohner des einstigen Wasserturms, die den fantastischen Ausblick preisen und die ruhige Lage ihres Zuhauses schätzen.
Steckbrief: 27,5 Meter hoch, 17 Meter im Durchmesser, fast einst eine Million Liter Wasser
Klicken Sie auf die Bücher. 

Video von den Bau- arbeiten und schöne Aus- blicke auf die Bach-Stadt.

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Interessante Links:

1. Die Stadt Arnstadt    2. Johann Sebastian Bach in Arnstadt   3. Arnstädter Ansichten   4.Viele Infos, schöne Bilder für Arnstadt-Besucher


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Donnerstag, 12. Juni 2014

Dichter Wieland hatte in Oßmannstedt ein Gut

In Oßmannstedt (ca. 8 Kilometer von Weimar/Tiefurt entfernt) findet man  das einst von Christoph Martin Wieland (Dichter der deutschen Aufklärung von 1797 bis 1804) genutzte Gut. 

Im angrenzenden Park sind die Gräber von Wieland und seiner Ehefrau Sophie Brentano.

Mehr über Wieland erfährt man hier.

Mehr über das Gut des Dichters in Oßmannstedt hier


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Dienstag, 10. Juni 2014

Mühlhäuser baute die Brooklyn Bridge in New York

Auf dem Mühlhäuser Untermarkt steht heute ein Denkmal vom berühmten Sohn der Stadt John August Roebling. John August Roebling (eigentlich Johann August Röbling; * 12. Juni 1806 in Mühlhausen; † 22. Juli 1869 in New York, N.Y.) war ein deutsch-amerikanischer Ingenieur und Brückenbauer.

Weltbekannt wurde er als Konstrukteur der Brooklyn Bridge in New York. 1865 begann Roebling mit den Planungen für die Brooklyn Bridge, die den East River in New York überspannen und die Stadtteile Brooklyn und Manhattan verbinden sollte. 

Während Vermessungsarbeiten für einen Brückenpfeiler hatte er am 6. Juli 1869 einen Unfall, in dessen Folge er sechzehn Tage später an einer Tetanusinfektion starb. Am 25. Juli wurde John August Roebling unter Anteilnahme Tausender in Trenton beerdigt. 

Sein Sohn, Washington Roebling, setzte die Arbeit fort, erkrankte aber drei Jahre später und wurde teilweise gelähmt. Dessen Frau Emily Warren Roebling übernahm die Bauleitung und vollendete das Werk.  Am 24. Mai 1883 überquerte sie als erster Mensch die Brücke.  

Seine Berühmtheit verschaffte ihm die Ehre, zu seinem 200. Geburtstag im Jahre 2006 auf einer 1,45 EUR Sonderbriefmarke der Deutschen Post zu erscheinen.


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Sonntag, 8. Juni 2014

Thüringens Nationalpark Hainich

Der Nationalpark Hanisch, das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands, im Norden von Thüringen liegt in Deutschlands Mitte im Dreieck der Städte Eisenach, Mühlhausen und Bad Langensalza.

Jetzt, wo man die letzten Nadelbäume ausgeholzt hat, überlässt man den Wald seinem Schicksal. Der Boden ist üppig mit Bärlauch bedeckt und an zahlreichen Stellen findet man Totholz.



Eine besondere Attraktion des Naturparks Hainich  ist sein Baumkronenpfad, der sich in 44 Meter Höhe über die Wipfel der Laubbäume schlängelt. Insgesamt kann man zwei Schleifen begehen, die 238 Meter bzw.  308 Meter lang sind.



Seit dem 25. Juni 2011 ist der Hainich Teil der UNESCO - Weltnaturerbestätte "Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands".



Romantische Treppe im Wald
Die berühmte Betteleiche des Hainichs 
Ihlefelder Kreuz
Die Betteleiche soll 1000 Jahre alt sein. In jener Zeit war Ihlefeld ein sehr religiöser Ort. Bettelmöche hatten sich in der Klause niedergelassen und boten ihre Dienste, wie Messe lesen und Krankenflege, in den umliegen- den Ortschaften an. Menschen pilgerten zum Ihlefeld, um geistigen Beistand zu erfahren. Getreu ihres Gelübdes durften die Mönche kein Eigentum besitzen, sondern waren auf die milden Gaben angewiesen, die die Leute ihnen am Fuße dieser damals schon stattlichen Eiche darbrachten.
Um die Gaben vor Unwetter zu schützen, schlugen die Mönche eine kastenförmige Vertiefung in den Stamm des Baumes. Verwitterungen und Wachstum wirkten über die Jahrhunderte als Bildhauer weiter und gaben der Betteleiche ihre heutige beeindruckende Form. 

Das Ihlefelder Kreuz ist das älteste Flurdenkmal des Hainichs, stammt aus dem 15. Jahrhundert und zeigt eine Bärenjagdszene.



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Dienstag, 6. Mai 2014

Gepäckboxen im Zentrum von Erfurt, nicht nur für Radtouristen

Wer mit dem Fahrrad die Landeshauptstadt Erfurt besucht, der kann ab sofort im Hof der Erfurt Tourist Information sein Rad abstellen und in einer verschließbaren Gepäckbox alles deponieren, was man zur Stadterkundung nicht braucht.

Die Lage der Boxen, am Benediktplatz, ist ideal:
Erstens kreuzen sich hier zwei bedeutende Thüringer Radwege (Radweg Thüringer Städtekette und der Geraradweg) und zweitens befindet man sich mitten in der Stadt. Quasi nur wenige Schritte entfernt von Krämerbrücke, Fischmarkt, Dom und Severi, Augustinerkloster, Rathaus und Alter Universität.

Finanziert wurden die Radgepäckboxen aus Fördermitteln der Impulsregion Erfurt-Weimar-Jena-Weimarer Land. In Kürze werden an drei weiteren Stadtorten entlang des Radfernweges Gepäckboxen aufgestellt: in Weimar an der Weimarhalle, in Jena am Volksbad und im Kreis Weimarer Land in Mellingen.

Tolle Sache! Da hatte doch einer mal eine gute Idee, wenn da nicht dieses Schild auf den Boxentüren zur Trübsal bläst:

Mensch Leute, was habt ihr euch dabei gedacht? Sonnabends sollen die Radtouristen um 16 Uhr die Box räumen und sonntags erwartet man dies bereits um 14 Uhr. Das ist nicht touristenfreundlich und bedarf einer Korrektur!


Bliebe noch anzumerken, dass die Gepäckboxen nicht nur Radfahrern zur Verfügung stehen. Wer seine schweren Einkäufe einschließen möchte, um unbeschwert durch Erfurt zu bummeln, der kann dies natürlich auch tun.

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Samstag, 22. März 2014

45 Glockenspiele gibt es in Deutschland - eines der größten dieser Art befindet sich im Zentrum von Erfurt

Der Bartholomäusturm (49 Meter hoch) befindet sich am Anger 52 direkt im Zentrum. 1979 wurde in das Obergeschoss ein Carillon mit 60 Bronzeglocken eingebaut, welches 13,57 Tonnen wiegt.

Die automatische Bespielung erfolgt dreimal am Tag: 10 Uhr, 12 Uhr, 18 Uhr. Zu besonderen Anlässen erfolgt die Bespielung des Carillons von einem Carilloneur.

 Seit 2009 ist Ulrich Seidel Erfurts Glockenspieler. 





Dienstag, 25. Februar 2014

Landestheater Eisenach und Südthüringische Staatstheater Meiningen arbeiten eng zusammen

Stolz weihten die Eisenacher am 1. Januar 1879 ihr neues Theater ein. 



Der Theaterbau bietet mit Parkett und zwei Rängen Platz für 501 Zuschauer. 

Nach dem 2. Weltkrieg begann man im August 1945 wieder mit dem Spielbetrieb.

1952 erhob man das Ensemble in den Rang einen "Landestheaters" und die Lan-deskapelle  Eisenach  wurde angegliedert.

Von 1995 bis 2003 gab es eine Zusammenarbeit mit dem Theater Rudolstadt.
Heute arbeitet das Landestheater Eisenach eng mit dem Südthüringischen Staatstheater Meiningen zusammen. Es werden Gastspiele ausgetauscht und Koproduktionen entstehen. 2005 /  2006 gründete man am Eisenacher Landestheater das "Junge Schauspiel Eisenach" als Kinder- und Jugendtheatersparte. 2008 wurde das Ballett des Hauses auf 16 Tänzer vergrößert.

Um das Bestehen des Eisenacher Landestheaters langfristig zu sichern, wurde das Theater 2009 in die "Kulturstiftung Meiningen - Eisenach" überführt.

Im Repertoire werden am Landestheater Eisenach die Sparten Oper, Operette, Musical, Ballett/Tanztheater, Schauspiel, Jugend- und Kindertheater, Puppentheater und Sinfoniekonzerte angeboten.


Dienstag, 4. Februar 2014

Weimarer Klassik maßgeschneidert für Schüler

Die Klassikerstadt Weimar ist für viele Lehrer und Schüler ein Pflichtreiseziel. Denn nirgends lässt sich besser auf den Spuren von Dichtkunst, Musik, Architektur und Kunst wandeln, als in der Stadt an der Ilm. 

Die Klassik Stiftung Weimar und der Deutsche Jugendherbergsverband (DJH) wollen nun noch attraktiver werden. Zusammen bieten die Einrichtungen maßgeschneiderte Erlebnispakete für Grundschüler, Regelschüler und Gymnasiasten. 

Die einzelnen, lehrplanorientierten Module (Link) lassen sich individuell kombinieren und gestalten, betonen die Macher. Vor allem wird auf interessante, abwechslungsreiche Formen wie Theater und Workshops gesetzt und nicht nur auf Museumsführungen. Die Einrichtungen wollen mit ihrem Angebot den Lehrern Service und Beratung bieten. 

 Der Präsident der Klassik Stiftung Hellmut Seemann erhofft sich von der Kooperation, dass Jugendliche ihre Aufenthalte in Weimar tendenziell verlängern. Außerdem soll die Bildungsqualität erhöht werden und die Schüler sollen mehr als das Goethe-Haus und das Schiller-Haus sehen. Für kommendes Jahr haben bereits 15 Schulklassen die Module gebucht. Einbezogen werden vor allem die vier Jugendherbergen in Weimar, sie zählen jährlich rund 70.000 Übernachtungen. Aber auch weitere Herbergen, wie die in Bad Sulza, sollen berücksichtigt werden.


Samstag, 4. Januar 2014

KI.KA eine Erfolgsgeschichte - auch für Erfurt

1997 wurde das Fundament für den Kinder-Medienstandort-Erfurt mit der Sendungsaufnahme des Kinderkanals von ARD und ZDF gelegt.

Der KI.KA wurde zur Erfolgsgeschichte in der deutschen Medienlandschaft.

Seine Ansiedlung in Erfurt schaffte Arbeitsplätze. Firmen, die bevorzugt im Kindermedienbereich aktiv sind, ließen sich in Erfurt und Umgebung nieder.

KI.KA und Erfurt gehören fest zusammen. 

Überall in der Stadt findet man KI.KA-Figuren: Bernd das Brot (2007) neben dem Rathaus, das Sandmännchen an der Rathausbrücke (2008), Maus, Elefant und Tigerente stehen seit  2009 auf dem Anger und Tabaluga (2009) gegenüber der Staatskanzlei.
Im September 2009 folgte der Kahn im Wasser mit Käpt‘n Blaubär und Hein Blöd an der Schlösserbrücke. Im Oktober 2010 wurde das Kikaninchen auf einem Spielplatz hinter der Krämerbrücke aufgestellt, im April 2012 dann der Rabe Rudi am Erfurter Flughafen und im Juni 2012 folgt schließlich der GOLDENE SPATZ am F1/ CineStar.  

In Erfurt, Große Arche 7, findet man den KI.KA - Shop mit Produkte rund um die Sendungen des Kinderkanals von ARD und ZDF.
Geöffnet ist der Laden in der Nähe des Erfurter Domplatzes dienstags, mittwochs und donners- tags von 12 bis 16 Uhr sowie freitags von 12 bis 15 Uhr.


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