Montag, 12. Dezember 2022

Eine schöne Tradition: EIN BAUM ZUR ERINNERUNG

Es ist mittlerweile in Bad Langensalza zu einer schönen Tradition geworden, einen Baum zur Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis zu pflanzen. Die Spender leisten damit einen aktiven Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt und tragen maßgeblich zur Verschönerung der Kurstadt Bad Langensalza bei.
Stadtverwaltung und Bund für Umwelt und Naturschutz riefen diese Aktion 1999 ins Leben. Von Anfang an war der Zuspruch groß, denn so manches Ereignis gewinnt durch so ein  bleibendes Geschenk.
Im Kurpark von Bad Langensalza
Fotos: Ursula Heuke

Die Palette der Ereignisse ist groß: Hochzeitsjubiläen, zu Ehren der gefallenen Söhne, Geburtstage, Konfirmationen, zum erfolgreich bestandenen Abitur, und, und, und ....

Bisher sponserten die Bad Langensalzaer und ihre Gäs- te rund 580 große und kleine Bäume für die Grünanlagen der Kur- und Rosenstadt, die 2021 mit ihren sehr sehens- werten Themengärten ein Au- ßenstandort der Bundes- gartenschau in Erfurt waren.
Wer gern auch solch ein Geschenk für seine Lieben machen möchte oder wer in Erinnerung an ein wichtiges Ereignis etwas viele Jahrzehnte Bleibendes hinterlassen möchte, dem sei gesagt, dass man bereits ab 150 Euro einen ganz schönen, stattlichen Baum samt Pflanzplatz sowie viel Hilfe im Fachbereich Gartenbau im Bad Langensalza bekommen kann. (Stadtverwaltung Bad Langensalza, Fachbereich IV, Gartenbau, Ingo Günther, Illebener Weg 11c, Telefon: 03603 891368)

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Donnerstag, 8. Dezember 2022

Kostenlos in die Weimarer Museen

Künftig können Besucher jeden dritten Sonntag im Monat die Häuser der Klassikstiftung Weimar ab 14 Uhr ohne Eintritt betreten. Das gilt auch für Sonderausstellungen.
Das Stadtschloss (Foto links) beherbergt das Schlossmuseum mit dem Ausstellungsschwerpunkt Malerei von 1500 bis 1900. Zwischen 1835 und 1847 richtete Großherzogin Maria Pawlowna im Schloss die sogenannten Dichter-zimmer ein. Das sind Memorialräume zu Ehren von Wieland, Herder, Schiller und Goethe.


Seit 1998 gehört Goethes Gartenhaus (Foto rechts)  als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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Montag, 7. November 2022

Bauhaus-Keramik-Museum auf dem Gelände der Dornburger Schlösser

Hoch über dem Saaletal bei den Dornburger Schlössern ruft nun auch das Bauhaus. Pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum wurde das lang geplante Keramik-Museum im Marstall fertig.
Zu sehen ist die originale Werkstatt, die Walter Gropius 1920 als Außenstandort dort eingerichtet hatte. Gewirkt haben dort unter anderem Otto Lindig, Max Krehahn und das Ehepaar Heiner-Hans Körting und Gerda Körting.
Für das Museum ist zudem für rund 1,3 Millionen Euro ein Anbau entstanden, in dem wichtige Bauhaus-Keramiken zu sehen sind. Die Ausstellung haben maßgeblich der Förderkreis des Keramik-Museums Bürgel und der Dornburger Keramik-Werkstatt e.V. umgesetzt.
Alle Bilder lassen sich vergrößern! Klicken Sie auf die Bilder!
Fotos: thueringen-suchmaschine.de  (Klicken Sie den Link!)


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Mittwoch, 26. Oktober 2022

Haarhausen feiert den neuen Turmknopf mit einem Fest

Viele Schaulustige kamen am 26. Oktober zur Haarhäuser Sankt-Nikolai-Kirche, als dem altehrwürdigen Kirchenturm ein neuer Turmknopf aufgesetzt wurde, denn der Zahn der Zeit hatte der bisherigen Turmzier aus dem Jahre 1853 stark zugesetzt. (Fotos: Gisela Barth, Haarhausen)
Zu Ehren dieses Ereignisses wird es am Sonntag, dem 30. Oktober 2022, ein Fest in Haarhausen geben. Interessenten sollten um 17 Uhr da sein. Dann kann man viel Geschichten und Geschichte über die aus dem 12. Jahrhundert erbaute St.-Nikolai-Kirche erfahren, die u.a. durch eine Brandstiftung schwer beschädigt wurde und eine wertvolle Orgel verlor. Übrigens gibt es am 30. Oktober auch ein Konzert mit der bekannten Kirchenband "Musicfriends".



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Donnerstag, 6. Oktober 2022

Die Wildpferde von Nohra

Ein Freund nahm mich kürzlich mit nach Nohra, wollte mir die Wildpferde zeigen, die dort im 160 Hektar großen Landschaftspark leben, welcher bis zur Wende den sowjetischen Streitkräften in der DDR als Hubschrauberbasis diente. 

Vom Parkplatz des kleinen Hotels am Landschaftspark waren es nur ein paar Schritte bis zur riesigen Koppel,  auf der die wilden Pferde (Konik-Ponys) seit vielen Jahren ganzjährig leben. Ein paar Möhren lockte eine ganze Schar von ihnen in unsere Nähe. So konnten wir schöne Bilder von diesen robusten, menschenfreundlichen Ponys machen.
Fotos: bahnhof-erfurt.de
In der einschlägigen Literatur erfährt man, dass es wohl echte ursprüngliche Wildpferde gar nicht mehr gibt. Die auf der Welt freilebenden Pferde teilen sich ihre DNA mit verschiedenen Hauspferderassen und gelten daher als verwilderte oder ausgewilderte Hauspferde. Selbst bei den lange Zeit als "echte" Wildpferde gehandelten PRZEWALSKI-Pferden in der Mongolei wurde nun eine Verbindung zu Hauspferden nachgewiesen.

Die Konik-Ponys im Nohraer Landschaftspark sind hervorragende Landschaftspfleger. Neben dem Beweiden der Grasflächen schätzen die Parkwächter auch die Verbisse an Hecken und Sträuchern.

Vielerorts in Thüringen werden neben Kühen und Schafen auch wilde Pferde zur Landschaftspflege auf nicht bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen mit Erfolg eingesetzt. Eines der größten Gebiete dieser Art befindet sich in der Nähe von Crawinkel.




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Donnerstag, 11. August 2022

Der stärkste Mann der Welt lebte in Thüringen

Das Eisenberger Mühltal, zwischen Weißenborn und Kursdorf, ist eines der reizvollsten Täler in Thüringen. Tausende Besucher sind es, die das acht Kilometer lange waldreiche Tal entlang der schnell fließenden, plätschernden Rauda zu Fuß oder mit dem Fahrrad jährlich durchqueren. 
Hier, in dem schönen Mühltal, baute sich 1960 Milo Barus (bürgerlicher Name: Emil Bahr), der stärkste Mann der Welt, sein Wohnhaus im schweizerischen Stil gegenüber der Meuschkensmühle.
Milo Barus, der startende Autos festhielt, tonnenschwere Gegenstände verschob oder Pferde die Treppe hinauf trug, bereiste die ganze Welt. In Luxemburg, Paris, Kairo, New York oder Kalkutta versetzte der weniger als 100 Kilogramm wiegende Kraftsportler seine Zuschauer ins Staunen.
1976 verließ Milo Barus die DDR und siedelte in die Bundesrepublik über. Seine Requisiten ließ er allerdings hier. Gegenstände, Fotos und Dokumente kann man sich nun in einer Ausstellung in der Meuschkensmühle ansehen. Auch in der Naupoldsmühle befinden sich Fotos, die die legendären Kraftakte Milo Barus zeigen.


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Dienstag, 9. August 2022

Bad Berka - Die Kurstadt zwischen Erfurt und Weimar

Bad Berka, die Kleinstadt an der Ilm, ist 26 Kilometer von der Landes- hauptstadt Erfurt entfernt und elf Kilometer von der Kulturstadt Weimar.

Also ein idealer Ausgangspunkt, um die beiden Thüringer Städte zu bereisen und zu entdecken. (Klicken Sie auf die Fotos, um alles groß zu sehen.)
Die rund 7500 Einwohner zählende Kleinstadt Bad Berka ist schön, weil die Bürger aus ihrer Stadt etwas machen. Wer einige Tage in Bad Berka verweilt, dem wird nicht langweilig. Hier kann man viele Geschichten und Geschichte erfahren. 
So etwa, dass Goethe - ein Förderer des Berkaer Kurwesens - hier mehrfach weilte. Aber auch die Mondphasen-Uhr am Rathaus will bewundert sein. Und die Frage, warum trägt die Kirchturmspitze von St. Marien einen springenden Hirsch, wird beantwortet werden.  Und ...........
Im Verborgenen an der Ilm eine weitere Rarität: ein Urwelt-Mammutbaum. Von dem man bis 1941 dachte, er sei ausgestorben, aber dann fand man in chinesischen Bergen solche lebenden Fossilien.
Die Urwelt-Mammutbäume erreichen eine Wuchshöhe von 35 Metern mit einem unteren Stammumfang von bis zu 2,20 Meter.

Der Baum in Bad Berka wurde 1956 durch einen Steckling vermehrt. Die Pflanzung erfolgte am jetzigen Standort 1961 bei einer Höhe von 1,70 Meter. 

Jährlich verzeichnet der Baum einen Zuwachs von bis zu einem Meter.
Goethe-Brunnen (Klicken Sie! 
Erfahren Sie mehr.)
Viele tragen das gesunde Wasser 
nach Hause.

Ein Wahrzeichen der Stadt: Paulinenturm 
Klicken Sie auf das Bild.
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Mittwoch, 27. Juli 2022

Thüringer Gemüse hat einen guten Ruf

Auf Thüringer Äckern gedeiht auch viel Gemüse. Alle inländischen Gemüsesorten werden angebaut. Vor allem sind jedoch Spargel, Speisezwiebeln, Weißkohl und Blumenkohl auf den Feldern der Thüringer Gemüsebauern zu finden. Es gab Zeiten, da "exportierte" man von Thüringen große Mengen Blumenkohl ins Rheinland und dort wussten die Leute den Thüringer Blumenkohl zu schätzen.
Der Anbau von Blumenkohl, der einst ganz oben auf der Beliebt- heitsskala stand, ist allerdings weiter rückläufig.

Vor knapp 30 Jahren wurden in Thüringen 500 Hektar Blumenkohl angebaut. Heute sind es leider nur noch 60 Hektar.
In der Blumenkohlerntezeit gab es in vielen Gaststätten Blumenkohl als Beilage. Heute hat dieses Gemüse in Restaurants eher Seltenheitswert. Schade! Als Kind, so erinnere ich mich, ging ich mit meinen Eltern in eine Gaststätte und ein jeder von uns aß einen kleinen Kopf Blumenkohl mit holländischer Soße oder brauner Butter. Der Preis war damal sehr moderat. Es gab ja auch nichts weiter dazu, aber es war gesund und schmeckte super!
Übrigens, wen es interessiert: Im letzten Jahr erntete man in Thüringen 16.500 Tonnen Freilandgemüse von insgesamt 710 Hektar. Der Gemüseanbau ist arbeits- und kostenintensiv, da ist es bequemer, auf andere Feldfrüchte auszuweichen. 

* Christian Reichart (1685 - 1775), der Begründer des  Erwerbsgartenbaus, führte Blumenkohl 1760 in Erfurt ein.


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Donnerstag, 9. Juni 2022

Neueröffnung im Erfurter Stadtzentrum - Supermarkt in der Innenstadt startet den Verkauf

Der Rewe-Markt hinter dem ehemaligen Buch-Habel-Haus verfügt über 3000 Quadratmeter Fläche und eine großzügige Tiefgarage, die von der Trommsdorffstraße aus befahren werden kann.
Mehrere SB-Theken und Snacks ...
Wer den Eingang "Anger 7" nimmt, genießt die Passage vor dem Supermarkt mit Café, Blumengeschäft und Backshop. Übrigens kann man von der Passage aus auch in das Obergeschoss mit der Rolltreppe fahren, wo ein Ärzte-Kompetenzzentrum die Räume bezogen hat.
Übrigens: Rechts neben dem Eingang ins neue Objekt eröffnet Rewe auch einen "Deli".
Dort kann man sich Salate und allerlei anderes zusammenstellen, mitnehmen oder vor Ort verspeisen. Natürlich gibt es auch einen direkten Zugang zu diesem Geschäft vom Supermarkt aus.

Fotos: bahnhof-erfurt.de

Wer am Eröffnungstag seinen ersten Einkauf im "Anger 7" tätigt, der macht gleich ein kleines Schnäppchen. Klicken Sie auf den blauen Punkt!

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Freitag, 13. Mai 2022

90 Jahre auf dem Buckel und ein Aussehen wie neu geboren

Das Stadtbad Sömmerda glänzt und funkelt, so dass die Erfrischungssuchenden ihm seine 90 Jahre nicht mehr ansehen können. Allenfalls der herausgeputzte historische Kioskpavillon deutet noch auf die lange Geschichte hin. Neun Millionen Euro wurden in die Sanierung gesteckt.
Und es bietet alles, was man sich wünscht: Mehrere Edelstahlbecken mit Sprungtürmen und Wasserpilz. Ein Sportbecken, einen Planschbereich mit Sonnendach und einen bunten Wasserspielplatz.
Das lockt sicher auch Besucher aus der Umgebung oder aus Erfurt an. Zudem ist das Freibad nun Thüringens erstes inklusives Bad: Es ist nicht nur barrierefrei, sondern auch speziell auf Sehbehinderte eingestellt. Toiletten und Umkleiden sind mit Blindenschrift gekennzeichnet. Text & Fotos:  www.thueringen-suchmaschine.de
Zusätzlich können Sehbehinderte die Handy-App BlindFind verwenden und damit Lautsprecher (Foto: weißer Lautsprecher am Ausgangsdrehkreuz) auslösen, um sich zu orientieren. So können sie leicht wichtige Punkte wie Kiosk, WC oder den Ausgang finden. Der reguläre EIntritt kostet 4,50 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Schüler. Es gibt aber auch günstigere Abendtickets sowie Mehrfachtickets.



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Samstag, 9. April 2022

Kellner-Roboter entlastet das Service-Personal

Die Weimarer Gasthausbrauerei Felsenkeller hat einen guten Ruf. Gäste des altehrwürdigen Hauses (existiert seit 1792) in der Humboldtstraße lieben und schätzen die hier gebrauten traditionsreichen Biere sowie die deftigen, leckeren Thüringer Gerichte, die man neben anderen Spezialitäten auf der Speisekarte findet.
Doch mittlerweile sind es nicht nur das gute Essen und das süffige Bier, welches Gäste anlockt, denn Alt und Jung wollen "Conny" und "Maik" sehen und erleben.

Die zwei Service-Roboter sind die ersten in Weimar, die hier im Felsenkeller mit dafür sorgen, dass die Gäste schnell und gut bedient werden.

Die zwei "rollenden Kellner" können bis zu acht Teller an einen Tisch bringen und so die menschlichen Kellnerinnen und Kellner ganz schön entlasten.
Denn auf dem Rückweg nehmen sie auch schon mal locker bis zu 40 Kilogramm Geschirr mit in die Spülküche.   Fotos: Frank Peuckert
Natürlich haben Sie recht, moderne Technik schön und gut, aber.... Doch Sie werden in der Weimarer Gasthausbrauerei Felsenkeller staunen, denn es geht bestens. Sie werden von einer Kellnerin begrüßt, an Ihren Platz geführt und bei der Auswahl Ihres Essens wie gewohnt gut beraten. Dann kommen die flinken, schwere Teller transportierenden, rollenden Gesellen zum Einsatz und bringen das Essen schnell und heiß an Ihren Tisch, wo schon eine Kellnerin wartet, um es Ihnen zu servieren.
Das Gute dabei: Weniger schwere, körperliche Arbeit für das Service-Personal, mehr Zeit für jeden Gast und immer erhalten alle Gäste am Tisch zur gleichen Zeit ihr Essen. Wenn ich Ihnen jetzt noch sage, dass die Roboter-Kollegen auch noch den Gästen auf Wunsch ein Ständchen singen, dann sind Sie doch hoffentlich nicht gleich baff. Eben Technik, die begeistert!


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