Sonntag, 15. Januar 2023

DerThüringer unterwegs im höchsten Kurort Bayerns

Die Wandelhalle (siehe Bild) im Kurpark des Bayerischen Staatsbades Bad Steben ist eines der Wahrzeichen der über 3000 Einwohner zählenden Marktgemeinde im oberfränkischen Landkreis Hof. Seit 1832 trägt der Ort den Titel "Königlich Bayerisches Staatsbad".

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Seit fast 200 Jahren kommen Menschen nach Bad Steben, um ihre Erkrankungen  mit Heilmitteln wie Naturmoor, Radon und natürlicher Kohlensäure zu heilen bzw. zu lindern.

Sie möchten mehr zu diesem Thema wissen, dann rufen Sie folgende Telefonnummer an: 0911 810 9400 45 05

Jahrhundertelang war das einstige Steben ein Zentrum des Bergbaus. Man fand hier Silber, Kupfer, Blei, Zinn und Edelsteine. Alexander von Humboldt beförderte den Bergbau in der Region um Steben entscheidend mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten und der Gründung der ersten Bergschule im Jahre 1793. 

In diesem Haus, in der Badstraße,
waren Bergamt und  Bergschule
bis 1857 untergebracht.  1860 wurde
hier wieder ein Logierhaus eröffnet.


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Im Humboldhaus in der Badstraße wohnte und
arbeitete der Naturforscher, der mit 23 Jahren ins damalige Steben kam. 
Alexander von Humboldt lebte von 1792 - 1795 als junger Wissenschaft- ler im heutigen Bad Steben.

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0911 810 9400 45 04
Bad Steben ist ein feiner,  kleiner Ort mit hübschen Parkanlagen und einem gepflegten Kurpark, der zum Spazierengehen, Wandern und Sporttreiben einlädt. 
Hier gibt es auch ein Casino sowie eine der schönsten  und größten Thermen Bayerns. 

Zahlreiche Gäste füllen ganzjährig die vielen kleinen und großen Hotels, um zu "kuren" oder einfach nur Spaß in der Wasser- und Saunawelt bzw. beim Wandern zu haben.

Und wer geschichtsinteressiert ist, kommt hier garantiert auch auf seine Kosten.


Da gibt es interessante Gebäude, ein Geotop (Telefon: 0911 810 9400 45 02) und schöne, sehenswerte Kirchen mit einer interessanten Vergangenheit. Zum Beispiel die kleine Wehrkirche St. Walburga, deren Geschichte bis in das 13. oder 14. Jahrhundert zurückgeht.  Die alte evangelisch-lutherische Pfarrkirche steht unmittelbar neben der wesentlich moderneren Lutherkirche.

St. Walburga
Lutherkirche
Falls Sie mehr über diese beiden Kirchen erfahren möchten, dann wählen Sie die Telefonnummer 0911 810 9400 45 01



Wir haben für Sie den Glockenklang der Lutherkirche  aufgezeichnet. Hören Sie!
Grafik-Museum, Stiftung Schreiner
Kurhaus. Hier ist das Grafik-Museum

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Wenn Sie mehr über das Grafik-Museum, Stiftung Schreiner,  erfahren möchten, dann rufen Sie die Telefonnummer 0911 810 9400 45 03 an.



Was für die Berliner der Bär ist, das ist für die Bad Stebener der Löwe, das Wappentier des Freistaates Bayern. Insgesamt 19 dieser hübsch bemalten tönernen Löwen trifft man im Sommer auf den Parkwiesen oder an markanten Punkten der Stadt.
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Samstag, 14. Januar 2023

Parforcejagdszenen zieren die Wände

Der heute Forsthaus Willroda(auch Willrode) genannte Gebäudekomplex, aufgeführt in derListe von Burgen und Schlössern in Thüringen, ist eine Anlage im Südosten der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Sie liegt im Willrodaer Forst zwischen Egstedt und Schellroda auf dem Gebiet des Stadtteils Egstedt. 
Das Forsthaus Willrode besteht aus mehreren Gebäuden, die als befestigtes Gut eingerichtet wurden  und später umgebaut und als Jagdschloss und Forsthaus dienten.

1204 wurde erstmals der Gebäudekomplex urkundlich erwähnt.

Seit 1573 war das Anwesen Sitz der städtischen Forstaufseher.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Forsthaus zum Jagdschloss der Mainzer Stadthalter in Erfurt ausgebaut.
Der Nachfolger im Amt des Statthalters, Karl Theodor von Dalberg, sorgte ab 1771 für den weiteren Innenausbau. Im oberen Stockwerk wurde unter anderem ein prunkvoller Jagdsaal mit Stuckdecke eingerichtet.
Ein Highlight in diesem Jagdsaal sind auch noch heute die umlaufenden Gemäldetapeten, die die Geschichte einer barocken Parforcejagd erzählen.
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Heute wird der Jagdsaal unter anderem für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und v.m. genutzt. Aber auch Feiern und andere Ereignisse finden im Jagdsaal statt.

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Donnerstag, 12. Januar 2023

Geheimtipp: Spielehäuschen am Waldrand

Das ist doch mal eine klasse Idee: Unterhalb der Wachsenburg am Waldrand gibt es eine kleine Schutzhütte für sechs bis acht Personen, die es in sich hat. Wer dort Rast macht, der hat bestimmt keine Langeweile, denn im Inneren des kleinen Häuschens haben pfiffige Leute Utensilien für verschiedene Brettspiele bereitgestellt.
Hier kann man Mühle oder Dame spielen, Schach oder den Klassiker "Mensch ärgere Dich nicht!". Natürlich haben die Initiatoren dieser besonderen Idee, eine Schutzhütte zu einem Spielehäuschen zu nutzen, auch an diverse Kartenspiele gedacht. 
Die Spielbretter sind auf den großen Tisch geleimt und die Spielsteine, Würfel, Kartenspiele usw. hängen in bunten Beuteln an der Rückwand des kleines Häuschens fein säuberlich neben den laminierten Spielanleitungen.

In den letzten Schulferien war dieses Spielehäuschen für  Schulkinder aus nah und fern der große Renner. Jetzt sind es auch Wanderer, die hier Rast machen und dabei auch mal die Würfel rollen lassen.

Wer auch mal hierher möchte, um zu spielen, die Aussicht zu genießen oder ganz einfach nur sein mitgebrachtes Picknick zu verzehren, der parkt am besten sein Auto gegenüber der Kegelbahn in Haarhausen, um dann immer der Nase nach in Richtung Wachsenburg zu wandern. Auf dem Weg zwischen Haarhausen und Holzhausen sollten Sie die erste Abbiegung nach rechts nehmen. Ja, und schon  bald (nach ca. 100m) sehen Sie Ihr Ziel. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei allem, was Sie tun.

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Mittwoch, 11. Januar 2023

Die Thüringer Leuchtenburg gehört zu den besterhaltenen Burgen Deutschlands

Ein wahrer Hingucker ist die Leuchtenburg bei Kahla in Thüringen. Rund 80.000 Interessierte besuchen die mittel-alterliche Burg im Jahr.                                                                                                     Fotos: www.bahnhof-erfurt
Durch einen überdimensionalen Drachenkopf betritt man die Ausstellungsräume der über 800 Jahre alten Burg, die zu den besterhaltenen Burgen Deutschlands zählt.

Fachleute führen den guten Zustand der Burg auf eine ununterbrochene Nutzung zurück. So war die Leuchtenburg u.a. Gefängnis, Besserungs- und Armenanstalt, Zuchthaus, Jugendherberge, Hotel, Verwaltungsort....
Wie jede Epoche die Burg brauchte, und jede Nutzung hinterließ Spuren.
Doch heute lockt das Porzellan die Besucher in die Burg. Verschiedene Erlebniswelten (Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!) zeichnen die Geschichte des "Weißen Goldes" von den Anfängen bis zum Einzug in unser Alltagsleben.
Egal, wo man auf der Leuchtenburg ist, die Panoramaaussicht kann man immer genießen.
Neben Alltagsporzellan dominiert auf der Leuchtenburg natürlich auch das Außergewöhnliche: Wertvolle Porzellane aus Thüringer Manufakturen, die größte Porzellanvase der Welt, eine barocke festlich gedeckte Tafel, ein Porzellankabinett aus dem 18. Jahrhundert und die weltweit einzige Porzellankirche mit ihrem raumhohen Lamellen-Vorhang aus edlem Porzellan.


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Freitag, 16. Dezember 2022

Sehenswertes in der Schatzkammer des Erfurter Doms

Der Erfurter Dom ist der wichtigste und älteste Kirchenbau in Erfurt. Er ist 81,26 m hoch und besitzt mit der Gloriosa die größte freischwingende, aus dem Mittelalter stammende Glocke der Welt.

Viele Kunstwerke zieren auch das Innere des Sakralbaus, locken täglich Touristen an, die sich voller Ehrfurcht und Bewunderung die Schätze vergangener Jahrhunderte ansehen.
Doch nicht alles kann man auf den ersten Blick im Erfurter Dom erleben. Zweimal in der Woche gehen "Domexperten" mit wenigen Gästen (Anmeldung erforderlich!) in die Schatzkammer der Kirche und zeigen alles, was dort unter besonderem Schutz aufbewahrt wird.
Für manchen Besucher ist schon der Weg dorthin ein Erlebnis, denn auch den Kreuzgang des Domes benutzen nur wenige Besucher. Befinden sich doch hier vor allem auch die Räume der Theologischen Fakultät der Erfurter Universität.
Voller Neugier erwarten die Teilnehmer dieser Spezialführung, dass sich die eisenbeschlagene, mit Schloss und Riegeln gesicherte Tür der Schatzkammer öffnet, und von der ersten Minute an staunen sie über die Fülle an schönen Dingen, die wir hier nicht näher erläutern. Das soll einem persönlichen Ausflug in die Schatzkammer des Erfurter Domes vorbehalten bleiben.
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Donnerstag, 15. Dezember 2022

Nein, meine Suppe ess ich nicht!

Natürlich kennen Sie diesen Ausspruch vom Suppenkasper aus dem Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann. Der Arzt, der ein Kinderbuch für seinen Sohn zu Weihnachten anfertigte, weil er nichts Passendes in den Geschäften fand, zeichnete und schrieb Geschichten 1844, in denen Kinder nach unvorsichtigem Verhalten drastisch bestraft wurden.

Struwwelpeter-Figur aus dem Märchenpark in Bad Tabarz
Friedrich, der Tiere quälte, wurde von einem großen Hund ins Bein gebissen.

Paulichen spielte trotz des Verbotes ihres Vaters  mit Streichhölzern, als die Eltern fortgingen, und verbrannte mit Haut und Haar.

Drei Knaben verspotteten einen Mohren (veraltete deutschsprachige Bezeichnung für Menschen mit dunkler Hautfarbe) wegen seiner schwarzen Haut. Zur Strafe wurden sie in ein Tintenfass gesteckt und waren danach schwärzer als der Verspottete.

In der Geschichte vom Jäger wird der Jäger vom Hasen überrumpelt und stürzt in einen Brunnen.

Daumenlutscher Konrad lutscht trotz des Verbotes der Mutter am Daumen, bis schließlich der Schneider mit einer riesigen Schere kommt und beide Daumen abschneidet.
          
Erinnern Sie sich an diese Geschichten, die wohl fast alle Kinder gehört haben? Sicherlich fallen Ihnen dann auch noch diese ein: Die Geschichte vom Suppenkasper, die Geschichte vom Zappelphilipp, die Geschichte vom fliegenden Robert und die Geschichte vom Hans-guck-in-die-Luft.
Im Struwwelpeter-Park in Bad Tabarz gibt es zu allen Geschichten des Buches farbige, aus Eichenholz geschnitzte Reliefbilder.
Und warum gibt es gerade in Bad Tabarz einen solchen Park? Die Geschichte ist schnell erzählt: Der Arzt, Dichter und Zeichner Heinrich Hoffmann verbrachte mit seiner Familie von 1884 bis 1894 jährlich seinen Sommerurlaub in Tabarz. Für die Bürger dieses Thüringer Ferienortes Grund genug, ihren berühmten Gast mit einem Struwwelpeter-Park zu ehren. Aber nicht nur das: Einen Gedenkstein hat man auch im Städtchen errichtet, wo es auch einen Struwwelpeter-Brunnen gibt, und natürlich wurde auch eine Straße nach Heinrich Hoffmann benannt.
Übrigens wurden von 1994 bis 1996 die Struwwelpeter-Figuren vom Bad Tabarzer Künstler Günter Gehrke geschaffen. Mit dem Ende des Winters werden sie wieder im Märchenpark aufgestellt zur Freude der Kurgäste und Tagesbesucher.

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